Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Gesellschaft & Zukunft

Umfrage zeigt:
Männer surfen lieber mobil als Frauen!

51 Prozent der deutschen Internetnutzer surfen bereits von unterwegs mit dem Handy oder Smartphone. Jeder Vierte ist ein “Heavy-User” und nutzt häufig mobile Services. Im Geschlechtervergleich zeigt sich, dass Männer (60%) hier Vorreiter sind.
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
1 Kommentar/Ping

Servicewüste

Sparen nicht nur auf Geschäftsreisen:
Handytarife im Ausland werden billiger

Am Juli ist es soweit: Die zweite EU-Verordnung zur Senkung der Roamingkosten im EU-Ausland tritt in Kraft. Im Gegensatz zur ersten Verordnung von 2007 geht die neue Regulierung über die reinen Gesprächspreise hinaus.

Wer also ab Juli ins Ausland reist, ob beruflich oder privat, kann sich freuen: Er spart zukünftig kräftig.

SMS-Preise

Ab dem Juli gilt nun auch für SMS aus dem EU-Ausland eine Preisobergrenze. Maximal 13 Cent dürfen die Kurznachrichten unabhängig von Anbieter und Tarif kosten. Vorher waren es in der Regel 39 Cent. Damit sind SMS aus dem Ausland in Zukunft meist günstiger als in Deutschland, wo sie in vielen Tarifen noch 19 Cent kosten.

Gesprächspreise gehen runter

Auch die Gesprächspreise, die bereits seit 2007 jährlich gesunken sind, gehen noch einmal um einige Cent nach unten. Ab Juli dürfen abgehende Gespräche maximal 51 Cent pro Minute kosten, eingehende Anrufe höchstens 22 Cent pro Minute. “Eine zusätzliche Reduzierung der Handyrechnung ermöglicht der bessere Abrechnungstakt.

Über die Ersparnis durch die niedrigeren Minutenpreise hinaus werden die Kosten hier noch einmal um durchschnittlich 10 Prozent gesenkt”, so Kessler. Bisher wurde in vielen Tarifen jede angefangene Minute voll berechnet. Nun muss bei abgehenden Telefonaten nach der ersten halben Gesprächsminute und bei eingehenden Verbindungen direkt ab Gesprächsbeginn sekundengenau abgerechnet werden.

Mobiles Internet soll billiger werden

Zusätzlich zu Gesprächspreisen und SMS hat die EU die Preissenkung eines weiteren wichtigen Mobilfunkdienstes in Angriff genommen: Auch für das mobile Internet gelten ab dem Juli Preisobergrenzen. Im Bereich des mobilen Internets wurden zunächst nur die Großhandelspreise reguliert.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Anbieter in Zukunft auch die Endkundenpreise senken werden – wann genau kann derzeit aber noch niemand sagen. Der ab Juli gültige, maximale Großhandelspreis liegt bei 1,19 Euro pro Megabyte.

Zusätzliche Spartipps

  • Kostenfalle Mailbox: Um unnötige Gebühren zu vermeiden, sollten Kunden im Ausland ihre Mailbox deaktivieren, denn diese verursacht deutlich höhere Kosten als in Deutschland.
  • Nutzer von Prepaid-Karten und Discount Handytarifen sollten vor der Abreise ihr Guthaben aufladen.
  • Alle deutschen Netzanbieter haben spezielle Auslandstarife im Programm, bei denen beispielsweise günstigere Minutenpreise oder Minutenpakete gelten. Diese Angebote lohnen sich jedoch in der Regel nur bei längeren Telefonaten, sonst ist der voreingestellte Euro-Tarif billiger.
  • Urlaubsgruß als SMS: Das ist günstiger als ein Anruf oder eine Postkarte. Nur eine MMS sollte es nicht sein: Diese Datenanwendung kann im Ausland richtig teuer werden.

Weitere Informationen bieten Seiten wie www.teltarif.de
oder www.handytarife.de

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Zeitmanagement & Organisation

Mobilfunkanbieter wechseln ohne Nummernstress?

Flatrate, Inklusivvolumen, Homezone, Minutentarif, Datenvolumen – die Telekommunikationsanbieter überschlagen sich ständig mit neuen Angeboten. Längst sind Prepaid-Tarife genau mindestens genau so günstig wie der Vertrag mit zweijähriger Laufzeit – warum sich also fest binden?

Doch viele scheuen trotz erheblichen Einsparungsmöglichkeiten einen Anbieterwechsel, weil sie ihre bisherige Rufnummer nicht verlieren möchten. Gerade wer sein Handy beruflich nutz, kann kaum auf die alte Rufnummer verzichten – denn allen Kunden, Kollegen oder Mitarbeitern eine neue Nummer mitzuteilen, und das vielleicht mehr als einmal, wenn man öfter den Anbieter wechselt, kostet einfach zu viel Zeit. Also verzichtet man lieber auf den Anbieterwechsel.

Aber: Meist ist es möglich, viel Geld zu sparen und die eigene Nummer mitzunehmen. Grundsätzlich gilt: Zunächst gibt der Kunde seinem bisherigen Anbieter Bescheid, dass er seine Nummer behalten will. Dann kann er dem neuen Anbieter bei der Anmeldung mitteilen, dass er seine alte Nummer mitbringen möchte. Je nachdem, ob jemand Vertrags- oder Prepaidkunde ist, ergeben sich bei der Vorgehensweise im Detail ein paar Unterschiede.

Viele Anbieter stellen dafür auf ihrer Internetseite entsprechende Hinweise bereit. Vertragskunden etwa können die Rufnummernmitnahme bei ihrem alten Anbieter frühestens vier Monate vor Vertragsende beantragen. Prepaidkunden sollten vor allem darauf achten, dass sie über ausreichend Guthaben verfügen, da die Kosten für die Nummernmitnahme von diesem abgezogen werden. In der Regel fallen hier beim alten Anbieter zwischen 25 und 30 Euro an. Dennoch kann sich der Anbieterwechsel rechnen. Neuerdings werben aber auch viele Anbieter mit Gratisangeboten. Hier ist es allerdings wichtig, zu checken, ob es sich dabei auch um einen entsprechend günstigen Tarif handelt.

Auch nach Vertragsende bleibt noch ein wenig Zeit, beim Anbieter das Mitnehmen der Handynummer zu beantragen. Allerdings sollte man nicht zu lange warten, da dann das Recht an der Nummer verfällt. Was es bei der Portierung der Mobilfunknummer im Einzelfall zu beachten gibt, können Sie unter www.teltarif.de/handynummer-portieren nachlesen.