Sie geben immer alles, nehmen auch Routine-Aufgaben nicht auf die leichte Schulter und durchdringen jedes Problem bis ins kleinste Detail – Perfektionisten gelten gemeinhin als besonders leistungsfähig, Perfektionismus ist eine anerkannte Sucht. Zu unrecht. Denn das stete Streben nach 110-Prozent ist eher kontraproduktiv.
Angeregt durch das große Medieninteresse an dem Thema “Perfektionist und Karriere” (siehe dazu u.a. meine Interviews in der Süddeutschen, im Sonntag und bei Karrierebibel sowie die Titelgeschichte in der Mai-Ausgab der Zeitschrift managerSeminare) startet diese Woche meine neue, gleichnamige Serie hier bei Berufebilder:
Darin geht es um die Ursachen und Folgen, die übertriebener Leistungsanspruch im Job für den Einzelnen bei seiner Karriere, aber auch für die Produktivität des gesamten Unternehmens haben kann. Natürlich zeigt die Serie nicht nur auf, wo der Hase im Pfeffer liegt, sondern auch Wege aus der Perfektions-Falle.