Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.


Karriere & Erfolg » Management, Motivation, Strategie » Gerade als Selbständiger zählt gutes Benehmen:
Business-Etikette

In Krisenzeiten ist die Konkurrenz härter und die Auswahlkriterien der Kunden sind strenger. Da kommt es oft auf Kleinigkeiten und Zwischenmenschliches an. Neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist auch Höflichkeit ein wichtiger Pluspunkt bei der Auftragsvergabe. Fehlverhalten spricht sich herum!

Gutes Benehmen ist wichtig. Denn: Fehlverhalten und schlechtes Benehmen bei früheren Kunden oder Mitarbeitern schnell herum. Bewertungsplattformen im Internet tragen noch dazu bei, dass man sich durch fehlende Umgangsformen seinen guten Ruf schneller verderben kann, als einem lieb ist. Und so mancher Fauxpas, der früher als Kavaliersdelikt galt, ist heute Grund für ein Treffen vor dem Kadi. Dabei wäre vieles selbstverständlich, gehörte zu den guten Umgangsformen, wenn man sie denn hätte. Dazu ein paar Tipps:

  1. Mit dem Eigentum von anderen, etwa Auftraggeber und Kollegen, so umgehen, als wäre es das eigene.
  2. Benimm-Regeln ändern sich: immer wieder mal ein Buch über die neuesten Benimm-Regeln lesen, z.B. darf man jetzt beim Niesen wieder “Gesundheit ” sagen, das war lange verpönt!
  3. Wenn man sich unsicher ist, was gutes Benehmen ausmacht, lieber einen Experten fragen
  4. Wenn Sie mit anderen Zusammenarbeiten: Nicht einfach Dinge, die mir am Schreibtisch fehlen, von einem anderen wegnehmen oder sich vordrängeln – etwa am Buffet, Kopierer oder sonst wo.
  5. Grundsätzlich gilt für Büromaterial, Hilfsmittel etc.: Alles wieder dorthin zurück, wo es her kam, damit andere nicht suchen müssen
  6. Höflichkeit, Rücksichtnahme, Respekt und Bescheidenheit sind durchaus auch heute noch gefragte Tugenden!
  7. Wenn man selbst unpünktlich ist, etwas nicht pünktlich fertig wird oder sonstige Pannen passieren: Je früher man darüber spricht bzw. informiert, desto besser.
  8. “Bitte, danke, gerne” sind Schmiermittel der Etikette, dagegen ist “Hallo” nicht die richtige Begrüßung für einen Auftraggeber.
  9.   Lästern, schimpfen meckern mag niemand und beim Kunden ist es schon völlig fehl am Platz.
Dr. Cornelia Topf
Autor: Dr. Cornelia Topf

Seit über zwanzig Jahren unterstützt Cornelia Topf als internationale Managementtrainerin und zertifizierter Businesscoach namhafte Unternehmen aller Größen und Branchen. Zu ihren Schwerpunkten gehören zielführende Kommunikation und erfolgsorientierte Körpersprache. Insbesondere die Förderung von Frauen liegt der promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin am Herzen. Die Geschäftsführerin von „metatalk Kommunikation & Training“ in Augsburg ist Autorin vieler Fachbücher und Ratgeber, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Darunter sind Titel wie "Erfolgreich verhandeln für Frauen", "Durchsetzungsfähigkeit für Frauen", "Das Führungsbuch für freche Frauen" oder "Präsentations-Torpedos entschärfen. So überleben Sie persönliche Angriffe, Pannen, dumme Zwischenfragen und andere Störfaktoren". Cornelia Topf ist zudem eine gefragte Expertin in den Medien.

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