Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.


Karriere & Erfolg » Management, Motivation, Strategie » Change – Lust auf Veränderung:
Ziele setzen und verwirklichen


Im Prinzip nichts neues: Schreiben Sie auf, was und wie Sie es erreichen wollen. Schriftlich formulierten Vorstellungen geht in der Regel eine intensive Auseinandersetzung mit der Fragestellung und eine Strukturierung derselben voraus. Wer Bilder und Visionen hat und diese (auch für andere verständlich) in Worte fassen kann, weiß meist besser wo er hin will und kann es den anderen erklären.

Genau da liegt nämlich der Hase oft im Pfeffer: Man muss nicht nur selbst etwas wollen, sondern das anderen auch Kommunizieren.  Zum Beispiel den Menschen, die betroffen sind.

Den Dialog suchen

Das sind die Menschen, die Ihnen nahe stehen, die die Veränderung mitgehen oder umsetzen müssen. Ungewissheit und Unsicherheit entstehen durch unklare, unverständliche, widersprüchliche oder schlicht falsche Informationen.

In der nächsten Stufe entstehen Skepsis, Angst vor und Widerstand gegen die Veränderung. Kommunikation heißt auch Dialog; dem sollten Sie sich in diesem Zusammenhang stellen.

Richtig kommunizieren – aber wie?

Eine mögliche Idee die Kommunikation im betrieblichen Umfeld zu verbessern ist der Einsatz eines Unternehmens-Wiki in dem alle relevanten Informationen aktuell hinterlegt sind. Alle Mitarbeiter können dort Informationen abrufen, hinterlegen, Fragen stellen und beantworten.

Eine derartige Offenheit bedeutet wiederum eine Veränderung innerhalb eines Veränderungsprozesses und muss mit langem Atem über alle Hierarchieebenen gelebt werden.

Sprechen Sie in Bildern

Sagen Sie was Sie tun und wie sie es tun; und tun Sie das was Sie gesagt haben und wie Sie gesagt haben, dass Sie es tun werden. Authentizität und Verbindlichkeit. Dem ist an dieser Stelle nichts hinzuzufügen. Zeichnen Sie ein Bild der Zielsituation und sprechen Sie die Emotionen der Beteiligten an

In einem Antoine de Saint-Exupéry zugeschriebenen Zitat heißt es: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.“ Punkt.

Nutzen Sie Fragen als Chancen

Skepsis kann helfen, immer wieder den Prozess zu prüfen, ihn neu zu erfinden oder vielleicht sogar in Frage zu stellen. Skeptische Fragen sind dazu geeignet Ihnen dabei helfen, Ihr Vorhaben selbst besser zu verstehen und zu optimieren.

Wenn Sie die Fragen beantworten können, zeigt es, dass Sie präzise Vorstellungen von Ihrem Vorhaben haben. Wenn nicht, sind es zunächst sehr lästige Fragen. Wenn Sie auf eine sachliche Frage negativ reagieren, kann das ein Indiz dafür sein, dass Sie genau diesen Punkt nicht durchdacht oder berücksichtigt haben. Die Frage hat den (wunden) Punkt getroffen.

Bertold Raschkowski
Autor: Bertold Raschkowski

Bertold Raschkowski, Jahrgang 1966, beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Work, Life und Balance. Nach seinem Marketing-Studium war er in unterschiedlichen Führungspositionen aktiv, bevor er 2010 mit seiner Freiberuflichen Tätigkeit begann. Bertold Raschkowski betreibt unter Five By Nine einen Blog für Ideen, Anregungen rund um Work, Life & Balance und persönliche Entwicklung und ist Co-Autor beim Fachblog www.future-commerce.de, das sich mit Trends, Neuigkeiten und Kuriositäten in eCommerce und Retail beschäftigt. Wenn Bertold Raschkowski nicht schreibt oder spricht, ist er beratender Sparringspartner für Online-Händler und eCommerce-Dienstleister und liebt die Alpen – zu Fuß und zu Rad.

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Website: http://www.5by9.org

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