Die meisten Menschen bringen ihr Problem beim Small Talk mit der Frage auf den Punkt: „Was soll ich denn sagen?“ Die Antwort ist: „Denk dir halt was aus!“ Das ist mehr als eine blöde Antwort. Denn es heißt: Erst denken, dann reden!
An der Hotelbar entdeckt zur Messezeit eine Gruppe Flugzeugbau-Ingenieure eine Gruppe attraktiver Messe-Hostessen, die nach dem Dienst chillen. Keiner der Mannsbilder traut sich: „Was soll ich denn sagen? Die interessieren sich doch sicher nicht für den Flugzeugbau!“
Auf den anderen eingehen
Auch das ist richtig: Helmut vergisst daher für einen Augenblick den Flugzeugbau, nimmt seine Uhr ab, steckt sie in die Tasche, geht rüber an die Bar und fragt: „Entschuldigen Sie, hat eine von Ihnen zufällig die genaue Uhrzeit?“
Zwei der Hostessen gucken gelangweilt weg, zwei andere schwingen hilfsbereit den linken Arm hoch. Erfolg! Was, wenn alle vier gelangweilt geguckt hätten? Dann hätte Helmut sein zweites und sein drittes Thema angebracht, das er zurecht gelegt hatte. Springen die Mädels auch daraufhin nicht an, sind sie selber schuld und nicht small-talk-geeignet. Dann zieht man sich mit einem Lächeln und einer höflichen Verabschiedung zurück, um sein Gegenüber nicht noch mehr zu blamieren.
Nimm dich nicht so ernst!
Nachdem Helmut die Uhrzeit erfahren hat, sagt er: „Ist mir jetzt etwas peinlich. Ich bringe Flugzeuge zum Fliegen, schaffe es aber nicht, eine Uhr am Arm zu halten.“ Was nicht gelogen ist.
Für den Small Talk gelten also folgende Regeln: ?
- Bevor Sie small talken: Legen Sie sich ein Thema zurecht! Eines? Zwei bis drei sind besser.
- Aber: Langweilen Sie nicht mit Ihrem Fachgebiet! Es sei denn, Sie können daraus spannende Anekdoten erzählen, die jeder Laie unterhaltsam findet.
- Humor, leise Eigen-Ironie, sich selbst nicht ganz ernst zu nehmen – das perfekte Instrument für Kontaktaufnahme und Small Talk.
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