
Ob Bücher, Fachzeitschriften, Magazine oder Blogs – im Berufsalltag kann es immer mal wieder passieren, dass Sie einen Artikel zu einem bestimmten Thema irgendwo veröffentlichen müssen. Hier ein paar weitere Tipps dazu.
Schritt 6: Formulieren Sie den Schluss
Aus der Schulzeit ist Ihnen sicherlich noch bekannt: Ein Aufsatz endet nicht abrupt, sondern hat ein Ende, und sei es noch so kurz. Welche Möglichkeiten haben Sie, einen Artikel zu beenden?
Ziehen Sie ein (kurzes) Fazit und fassen Sie Ihre Kernbotschaften zusammen.
- Erläutern Sie, welche Konsequenzen der Leser aus Ihrem Beitrag ziehen sollte.
- Stellen Sie einen Bezug zur Einleitung her.
- Geben Sie Tipps und Hinweise, wie der Leser von Ihren Ausführungen profitieren kann.
Fordern Sie Ihre Leser auf, eine bestimmte Aktion zu ergreifen, einen Vergleich anzustellen, einen Fragebogen im Internetauszufüllen oder weiteres Infomaterial anzufordern.
Auch hier gilt, was bereits gesagt wurde: Je kürzer der Artikel, desto knapper sollte auch der Schluss ausfallen.
Schritt 7: Stellen Sie dem eigentlichen Text eine Zusammenfassung voran
Sie werden das aus Zeitungsartikeln kennen: Dort heißt die Zusammenfassung am Anfang des Textes „Lead“ und hat die Aufgabe, den Leser neugierig zu machen und ihn über die wichtigsten Inhalte zu informieren.
Ähnlich ist es bei den meisten Fachartikeln und manchmal auch bei Buchbeiträgen. Beantworten Sie in zwei bis drei Sätzen die sechs wichtigsten „W-Fragen“, nämlich: „Wer macht Was Wann Wo Wie und Warum?“
Schritt 8: Ergänzen Sie die Autorenangaben
Bei den meisten (Fach-)Magazinen ist es üblich, dass zum Schluss einige Informationen zum Verfasser beziehungsweise zu den Verfassern gegeben werden. Nennen Sie hier stets Ihren vollen Namen mit akademischen Titeln, den Arbeitgeber und die Position.
Gelegentlich steht auch mehr Platz zur Verfügung – dann können Sie wichtige Stationen des Lebenslaufs sowie vorherige Veröffentlichungen nennen.
Schritt 9: Korrigieren Sie Ihren Beitrag
Überprüfen Sie zum Schluss Ihren Text im Hinblick auf inhaltliche Richtigkeit, die Einhaltung der Formatvorschriften, korrekte Angabe der benutzten Quellen und Literatur, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Stil. Ergänzen Sie dann noch die Zeichenzahl – das geht in Word und anderen Textverarbeitungsprogrammen recht einfach mit der Funktion „Extras – Wörter zählen“.
Abschließend noch einige zusätzliche Hinweise, die Ihnen beim Verfassen von Artikeln und Buchbeiträgen helfen können:
- Verwenden Sie Fachbegriffe möglichst sparsam, außer Sie schreiben ausschließlich für Fachleute.
- Verwenden Sie keine Abkürzungen. Ausnahme: Wenn Sie längere Begriffe häufiger verwenden (wie etwa „Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie“), dann schreiben Sie den Begriff zunächst einmal aus und nennen Sie dann die Abkürzung (BMWi).
- Vermeiden Sie eine werbliche Ausdrucksweise, also keine Superlative, Übertreibungen und ausschmückenden Beschreibungen.
- Verwenden Sie bei längeren Texten Zwischenüberschriften, um Ihren Beitrag auch optisch zu gliedern.
- Verzichten Sie möglichst auf Hervorhebungen (Fettungen im Text, Kursivstellungen, rechtsbündige oder zentrierte Textzeilen).
- Schicken Sie keine vorläufigen oder unabgestimmten Versionen von Texten an die Redaktion – immer nur die endgültige.
13. April 2011 um 15:08 Uhr
Gute Tipps für gute Texte – diesem Artikel ist wirklich nichts hinzuzufügen. Danke!
Mit herzlichen Grüßen,
Tanja von Beyond-9to5.de
die Ihre Anregungen für ihr Blog beherzigen wird