Vorstellungsgespräch ist immer eine Ausnahmesituation. Denn selbst harmlos scheinenden Fragen zielen oft nur darauf ab, den Bewerber auf Herz und Nieren zu prüfen. Daher: Vorsicht bei den Antworten! 10 Tipps, worauf zu achten ist, damit Sie bei Ihrem Wunschunternehmen zur Nummer 1 werden!


- Die eigenen Stärken: Vermeiden Sie Stärken, die auch als Schwächen ausgelegt werden können. Hohe Begeisterungsfähigkeit könnte z.B. auch als Sprunghaftigkeit ausgelegt werden.
- Misserfolge: Aus Fehlern wird man klug – und genau das sollten Sie bei der Frage nach bisherigen Fehlschlägen zeigen, statt ausgiebig über vergossene Milch zu lamentieren.
- Ihre Ziele: Fies ist auch die Frage “Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?” Klingt die Antwort zu ambitioniert, hat der potentielle Arbeitgeber den Eindruck, sie nutzten den Job nur als Sprungbrett. Aber jemanden, der sich nicht anstrengen mag, wird er auch nicht einstellen. Weichen Sie aus: “Das kommt ganz auf die Situation an…”
- Der kleine Unterschied: “Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?” – die Absicht hinter dieser Frage ist, herauszufinden, warum man Sie nehmen soll. Betonen Sie Ihre Stärken.
- Familienplanung: Die Frage nach Kindern ist unzulässig, daher dürfen Sie ein wenig flunkern: Weißen Sie einfach daraufhin, dass Ihnen derzeit Ihr Job wichtiger ist.
- Überstunden: Wenn Sie sich uneingeschränkt zu Überstunden bereit erklären wirkt das wenig glaubhaft und vermittelt den Eindruck, sie hätten Ihre Zeitplanung nicht im Kopf.
- Lebenslauf: Auch mit Fragen zum Lebenslauf sollten Sie rechnen. Nehmen Sie dort also nur Sachen auf, zu denen Sie auch etwas sagen können – sonst stehen Sie als Lügner da.
- Kündigungen und Schlechte Schulnoten: Für Kündigungen oder schlechte Schulnoten Vergangenheit sollten Sie die Schuld nicht auf andere schieben, sondern auch zur Ihren Fehlern stehen.
- Längere Arbeitslosigkeit: Sie waren einige Monate auf Arbeitssuche: Verpacken Sie das positiv, wenn Sie danach gefragt werden – z.B. wenn Sie sich in dieser Zeit weitergebildet oder neu orientiert haben.
- Berufswahl: Es kommt ganz schlecht an, wenn Sie ihren Beruf nur wegen der Eltern oder weil sie eben nicht wissen, was Sie machen wollten, gewählt haben. Ihr Beruf sollte immer auch Berufung sein.
20. Januar 2011 um 10:18 Uhr
Hallo! Gute Tipps! Könnten mir bestimmt sehr helfen, danke schön!
20. Januar 2011 um 10:41 Uhr
Hallo Frau Nagell,
danke, da freue ich mich!
Simone Janson