Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.


Job- & Personalsuche » Arbeitsmarkt & Arbeitgeber » Studie zu den Gründen für einen Jobwechsel:
Fachkräfte hassen Stillstand

Gute Leute sind besonders ambitioniert. Daher müssen sich Unternehmen schon etwas einfallen lassen, um sie zu halten. Denn eine Studie zeigt nun: Routine im Job kann das Aus für ein Arbeitsverhältnis bedeuten, weil die Fachkräfte woanders nach spannenderen Aufgaben suchen.

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Die Studie Workplace Survey, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 2.400 Personal- und Finanzprofis befragt hat, zeigt: Wer sich in seinem Job langweilt, ist schneller weg!

Schneller weg bei Routine

Fast zwei Drittel der Finanz- und Personalexperten in Deutschland, Österreich und der Schweiz hassen fehlende Entwicklungsmöglichkeiten im Job so sehr, dass sie bei der Aussicht auf spannendere Aufgaben das aktuelle Unternehmen verlassen würden.

Neben der Chance auf mehr Abwechslung ist für 50 Prozent der deutschen, 52 Prozent der Schweizer und 44 Prozent der österreichischen Finanzprofis die berufliche Weiterentwicklung beim neuen Arbeitgeber ein Beweggrund für einen Jobwechsel.

Action wichtiger als kurze Arbeitswege & Titel

Dagegen spielt der Weg zur Arbeit keine entscheidende Rolle: Nur etwa ein Drittel der befragten Fach- und Führungskräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht in einer kürzeren Anfahrtszeit ins Büro einen Grund zum Jobwechsel.

Noch geringer ist die Verlockung eines prestigeträchtigen Jobtitels: Nur elf Prozent der deutschen, 15 Prozent der österreichischen und 21 Prozent der Schweizer Profis legen Wert auf eine wohlklingende Tätigkeitsbezeichnung.

So entfliehen Fach- und Führungskräfte der Jobroutine

  • Öfter mal was Neues: Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über zusätzliche Aufgaben, bei denen Sie sich weiterentwickeln können.
  • In Bewegung bleiben: Schnuppern Sie in Absprache mit Ihrem Chef in neue Bereiche im Unternehmen rein. So bekommen Sie Abwechslung, lernen andere Abteilungen kennen und entdecken vielleicht sogar ungeahnte Fähigkeiten.
  • Hohe Ziele setzen: Halten Sie Ausschau nach neuen Herausforderungen. Bitten Sie um eine Bereicherung Ihres Aufgabengebiets durch To Dos, die bisher auf einer höheren hierarchischen Ebene erledigt wurden. Das sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern weckt auch Ihren Ehrgeiz.
  • Unter Gleichgesinnten: Informieren Sie sich, ob die Mitarbeit in einer Projektgruppe in Ihrem Unternehmen möglich ist. Langeweile kommt dabei sicher nicht auf.
  • Neue Wege beschreiten: Führen Sie die vielen täglichen Routinearbeiten jeden Tag ein bisschen anders aus. So bleibt Ihnen mehr Zeit für andere anwechslungsreiche Tätigkeiten.
Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a.für ZEIT-ONLINE, Süddeutsche oder Financial Times) und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel.

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Website: http://www.simone-janson.de

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