Freunde sind wichtig, auch im Berufsalltag: Sie unterstützen bei Rückschlägen, geben Rat bei beruflichen Problemen und helfen eventuell sogar bei der Jobsuche. Ein gutes soziales Netzwerk ist einer der wichtigsten Karrierefaktoren. Doch was macht einen guten Freund eigentlich aus?
Die Deutschen sagen: Vertrauen und Verschwiegenheit. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der “Apotheken Umschau”. Für die Befragten am wichtigsten ist, dass ihr bester Freund oder ihre beste Freundin verlässlich und aufrichtig ist. Er oder sie sollen da sein, wenn man sie wirklich braucht (82,5%) und stets ein offenes Ohr für die persönlichen Probleme haben (78,8%). Auch Diskretion spielt eine wichtige Rolle: Drei Viertel (76,8%) erwarten, dass anvertraute Geheimnisse nicht ausgeplaudert werden. Zwei Drittel wünschen sich, dass der Freund ihre Fehler offen anspricht (68,3%). Sechs von zehn (62,7%) erwarten darüber hinaus, dass der beste Freund zu ihnen hält, auch wenn sie mal eine Dummheit begangen haben. Und der andere soll auch ein Freund/eine Freundin bleiben, wenn man weit voneinander entfernt wohnt, sagen sechs von zehn Befragten (59,5%). Entgegen den allgemeinen Erwartungen spielen ähnliche Einstellungen und Überzeugungen beim anderen (57,8%) und die gleichen Interessen (45,3) dagegen eine nicht ganz so bedeutsame Rolle.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.998 Befragten.