Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.

Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
5 Kommentare/Pings

Management, Motivation, Strategie

Sicher & souverän im Umgang mit Macht & Status – Teil 2:
Was können Sie tun, um machtvoll zu wirken?

Wie ich im ersten Beitrag gezeigt habe, hilft Macht, eigene Ziele durchzusetzen. Und wer auf Augenhöhe kommuniziert, kann konstruktiver verhandeln. Oft reicht schon ein nur subjektiv empfundenes Machtgleichgewicht dafür aus. Freelancer verhandelt mit multinationalem Konzern – wo bitte geht´s hier zum Machtgleichgewicht, werden Sie fragen. Die Antwort: Alles eine Frage der Einstellung!

Weiterlesen →

Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
5 Kommentare/Pings

Management, Motivation, Strategie

Sicher & souverän im Umgang mit Macht & Status – Teil 1:
Auf dem Weg zur Augenhöhe

schach

Angesehen sein, Einfluss haben, respektiert werden, „etwas gelten“ – wer wollte das nicht? Wer viele Handlungsmöglichkeiten hat, ist mächtiger als jemand, der keine oder nur wenige hat. Nur: Wie kommt man dort hin? Und ist nicht Macht auch oft etwas Böses?
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
1 Kommentar/Ping

Buch-Tipp

Karriere, Regelbrüche & Macht:
Die Kunst, erfolgreich zu sein!

Preis:
EUR 24,90 EUR

Heute ein sehr interessantes Buch des Stanford Professors Jeffrey Pfeffer: Alles, was man über „Macht“ wissen muss, wenn man nach oben und seine Ziele erreichen will. Und noch mehr: Pfeffer erklärt auch, warum Macht nicht zwangsläufig negativ ist und wie man sie erlangt – zum Beispiel indem man gezielt Regeln bricht.
Weiterlesen →

Wolfgang Hanfstein

Von: Wolfgang Hanfstein
2 Kommentare/Pings

Buch-Tipp

Scharf & politisch unkorrekt:
Schluss mit Nett!

Preis:
EUR 19,90 EUR

Heute ein herrlich politisch unkorrektes Buch. Eine Anleitung, aggressiv zu sein (dosiert). Die Peperoni-Strategie für die berufliche Karriere und das Überleben im Büro. Die lesenswerte Neuauflage des Bestsellers von Jens Weidner.
Weiterlesen →

Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
2 Kommentare/Pings

Kommunikation

Serie – Rhetorik von unten:
Führ’ den Chef!

platzhirsche
Ihre Vorgesetzte drückt Ihnen noch eine Aufgabe rein, obwohl Sie bereits jetzt total „zu“ sind. Was sagen Sie? Meist sagen wir Dinge wie: „Wie soll ich das denn auch noch schaffen?“ Obwohl wir genau wissen, dass die Vorgesetzte diesen Einwand nicht akzeptieren kann, will und darf. Also was tun?
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
5 Kommentare/Pings

Management, Motivation, Strategie

Hilfe, mein Chef ist verrückt:
Erfolgsfaktor Psychopath!

Rücksichtslos, effizient bis zum Umfallen, Geld- und Machtgeil – nicht selten der Garant für den Eintritt in die Chefetage. Was viele Mitarbeiter aber als normal hinnehmen, könnte in Wirklichkeit eine psychische Störung sein, die in den USA angeblich jeden 10. Spitzenmanager betrifft.
Weiterlesen →

Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
5 Kommentare/Pings

Management, Motivation, Strategie

Serie – Schwätzer haben die besseren Karten:
Mach Karriere im System und tue Gutes!

Keine Frage: Ein System, in dem vor allem die vorankommen, die sich besser vermarkten können, ist fragwürdig. Das bestreite ich nicht. Das bestreiten nicht einmal Vorstände. Doch darum geht es nicht.
Weiterlesen →

Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
7 Kommentare/Pings

Management, Motivation, Strategie

Serie – Schwätzer haben die besseren Karten:
Warum bei der Karriere nicht nur Leistung zählt

Frauen glauben oft, es geht im Job um die Sache. Doch gute Leistung trägt nur zu 10 Prozent zum Erfolg bei. Zu 30 Prozent geht es um Image und zu 60 Prozent um Bekannheit. Heißt: Wer sich gut darstellt, hat mehr Erfolg!
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Buch-Tipp

Frauen – unzufrieden und zickig:
Das dämliche Geschlecht

Preis:
EUR 9,90 EUR

Es ist klar, dass dieses Buch zu Missverständnissen führte: Nein, hier wird nicht propagiert, dass Frauen unbedingt auf der Karrierleiter nach oben klettern müssen! Aber wer es nicht tut, soll sich immer klar machen, warum sie sich anders entschieden hat. Das nennt sich Konsequenz – und die ist, da muss ich der Autorin recht geben, bei vielen Frauen Mangelware.
Weiterlesen →

Simone Janson

Von: Simone Janson
0 Kommentare/Pings

Kommunikation

Der Chef lässt seine Muskeln spielen – was können Sie tun?

Ohne Zweifel: Ein Chef hat Macht, denn er hat Einfluss auf Verdienst, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeit seiner Mitarbeiter. Macht an sich ist nicht negativ – Chefs haben ja auch viel Verantwortung. Aber es ist schlecht, wenn Vorgesetzte ihre Macht benutzen, um ihre Wünsche durchzusetzen, etwa indem sie mit Abmahnung, Kündigung, Versetzung oder Nichtbeförderung drohen. Dabei sind die wenigsten Chefs von Natur aus böse. Wenn ein Vorgesetzter seine Macht spielen lässt, dann meist, weil er selbst nicht mehr weiter weiß. Und drohen geht eben schneller als diskutieren.

Eine typische Situation im Job: Der Chef will, dass der Mitarbeiter mehr leistet und länger arbeitet. Statt das einfach zu sagen, droht er: „Ich habe Ihnen bereits letzte Woche gesagt, dass Sie sich mehr anstrengen müssen. Wenn Sie das nicht endlich tun, können Sie Ihre Beförderung vergessen. Das ist eine Dienstanweisung. Nehmen Sie das ernst!“ Was tun?

Kurzfristig besteht die beste Option darin, nachzugeben und die Anweisung zu befolgen. Den wenn derart offensiv eine Drohung ausgesprochen wird, zieht ein Mitarbeiter, der widerspricht, auf jeden Fall den Kürzeren. Wer allerdings immer brav macht, was der Chef verlangt, bleibt sich selbst nicht treu und läuft Gefahr, irgendwann nicht mehr ernst genommen zu werden.

Doch sich zu widersetzen ist nicht einfach, denn die Folgen können gravierend sein – und das macht Angst. Da kann es helfen, seine Ängste zu hinterfragen, um sich darüber klar zu werden, wie weit ein Chef wirklich gehen kann. Etwa: Warum habe ich eigentlich genau Angst? Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn ich so reagiere, wie ich möchte? Wie gehe ich dann damit um? Und: Ist dieser schlimmste Fall wirklich so schlimm? Man sollte auch überlegen, ob es Situationen gab, in denen man keine Angst vor der Macht des Chefs hatte und was dort anders war. Und wie man dem Chef begegnen würde wenn man keine Angst mehr hätte.

Solche Überlegungen helfen, festzulegen, bis zu welchem Punk man sich der Macht des Chefs unterwirft – und wo die Grenzen liegen. Beispielsweise kann man für sich definieren: “Ich bin bereit, abends länger zu arbeiten, um das geforderte Leistungspensum zu schaffen. Aber auf keinen Fall will ich auch am Wochenende in die Firma kommen. Denn: “Ich wünsche mir zwar eine Beförderung, aber nicht um jeden Preis!”“ Auf diese Weise weigert man sich, das Machtspiel mitzuspielen und macht sich bis zu einem gewissen Grad von der Macht des Chefs unabhängig. Aber natürlich muss man auch bereit sein mit den Konsequenzen zu leben.

Mein Beitrag bei RP-ONLINE gibt Tipps, wie Sie mit solchen Machtspielen umgehen.