Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.

Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
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Kommunikation

Serie Präsentations-Torpedos entschärfen:
3 kurze Sofort-Tipps zur Torpedo-Abwehr

Sie halten Ihren Vortrag – und peng, wird ein Torpedo gegen Sie abgefeuert. Oje, was nun? Wie reagieren? Wie dafür sorgen, dass Sie nicht ernsthaft getroffen und ihr sorgsam vorbereiteter Vortrag mit Mann und Maus untergeht? Drei Tipps, wie Sie Präsentationstorpedos sofort entschärfen.

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Dr. Cornelia Topf

Von: Dr. Cornelia Topf
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Kommunikation

Serie Präsentations-Torpedos entschärfen:
Wie funktioniert das mit der Torpedo Abwehr?

Die gute Nachricht, für alle, die bei Präsentationen öfter mal an Zwischenfragern und Nörglern scheitern: Es gibt gegen jeden Torpedo eine funktionierende Torpedo-Abwehr. Und Abwehr lohnt sich, denn wenn sie gelingt, hebt das Ihr Ansehen bei Kollegen und Chefs beträchtlich.
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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

Arbeitnehmer bewerten ihr Arbeitsumfeld:
Chefs sind doof!

Keine Überraschung: In der Bewertung von Arbeitgebern durch Arbeitnehmer schneiden Kolleginnen und Kollegen wesentlich besser ab als Vorgesetzte. Das Kollegenumfeld ist sogar der am positivsten bewertete Faktor beim eigenen Arbeitgeber.
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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Medien & Web 2.0

Serie über Twitter in Unternehmen:
Hilfe, Kritik!

Unternehmen müssen lernen, öffentlich und intern Kritik zulassen sowie die Bereitschaft zu einem offenen Dialog mitbringen. Sie müssten flexibler werden. Und sie müssen hinnehmen, dass Kunden und Mitarbeiter eine immer wichtigere Rolle einnehmen.
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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Bewerbung & Recruiting

Bewerbung:
Bescheidenheit ist eine Zier

Vor einigen Jahren noch lernten Bewerber, möglichst selbstbewusst aufzutreten, um so potentielle Arbeitgeber zu beeindrucken uns sich Respekt zu verschaffen. “Klotzen statt Kleckern” lautete die Devise. Heute sieht das anders aus: Bescheidenheit ist in Zeiten der Krise gefragt.

“Ich habe denen ziemlich energisch geschrieben, was Sie aus meiner Sicht verbessern könnten und so die Stelle bekommen” berichtet ein Bewerber in einem Ratgeber sein Erfolgsrezept. Klingt ja auch erstma logisch: Der Bewerber zeigt auf diese Weise Fachverstand und überzeugt mit entsprechenden Auftreten. Und das Unternehmen weiß gleich, dass es einen engagierten Mitarbeiter bekommt.

Wer wird schon gerne kritisiert?

Doch die Sache hat einen Schönheitsfehler: Mal davon abgesehen, dass in Zeiten der Krise und Stellenabbau Bescheidenheit bei Bewerbern gerne gesehen wird, missachten Bewerber, die so auftreten, noch etwas ganz anderes: Kein potentieller Chef wird gerne kritisiert.

Wer in seine Bewerbung beispielsweise schreibt: “Die Rechtschreibfehler auf Ihrer Site zeigen Flüchtigkeit, da kann nur ich Ihnen helfen” wird vermutlich in der Regel sagt gleich mehrere negative Dinge über den Bewerber aus:

  1. Er ist rechthaberisch, überschätz sich selbst und macht damit per se einen unsympatischen Eindruck – niemand, mit dem man gerne zusammenarbeitet.
  2. Der Bewerber überschätzt auch seinen Marktwert: Rechtschreibfehler zu korrigieren (oder eine vergleichbare banale Tätigkeit) ist kein Spezialwissen, das nur er beherrscht (anders mag das vielleicht im technischen Bereich aussehen). Solche Tätigkeiten werden in Unternehmen gerne mit billigen Arbeitskräften oder gar kostenlosten Praktikanten ersetzt.
  3. Der Bewerber zeigt, dass er von den Betriebsabläufen keine Ahnung hat. Für Flüchtigkeit etwa ist häufig eben nicht Unwissen verantwortlich, dass der Bewerber zu ergänzen gedenkt – sondern der pure Zeitmangel. Wer mit einer solchen Unkenntnis der realen Gegebenheiten in einem Unternehmen glänzt, hat schon verloren.

Fazit: Wer zu “selbstbewusst” auftritt, verspielt schnell alle Optionen. Besser ist es in jedem Fall moderater vorzugehen und z.B. herauszustellen, warum man unbedingt in dem Unternehmen arbeiten möchte und was einem positiv aufgefallen ist.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

Verbesserungsmanagement? Fehlanzeige!

Frommer Wunsch und Wirklichkeit klaffen wie so oft weit auseinander – offenbar gerade auch in deutschen Unternehmen. Denn Chefs hören wohl gerade eines nicht so gerne: Kritik. Schon gar nicht von ihren Mitarbeitern.

Dabei können Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern betriebliche Arbeitsabläufe optimieren und für Unternehmen Kostenersparnisse bringen, man sollte daher annehmen, dass sie im Management hochwillkommen sind. Das sollte man zumindest annehmen.

Für Kritik unempfänglich

Die Realität sieht jedoch anders aus, wie eine Umfrage des deutschen Karriereportals Monster zeigt: Mehr als die Hälfte der Teilnehmer gab zwar an, dass in ihren Firmen generell die Möglichkeit besteht, Verbesserungsvorschläge zu äußern; diese werden von den Chefs jedoch kaum in die Praxis umgesetzt.

19 Prozent der Befragten machen ihren Chefs keine Verbesserungs-vorschläge, da diese grundsätzlich unerwünscht sind. Nur bei knapp einem Drittel der befragten Deutschen finden die Anregungen jederzeit Beachtung und werden auch tatsächlich umgesetzt.

Die Ergebnisse der Umfrage auf einen Blick

Frage: Werden Verbesserungsvorschläge von Ihren Vorgesetzten angenommen?

Generell besteht die Möglichkeit sich zu äußern,
Vorschläge werden aber kaum umgesetzt. 51% (483)

Gute Vorschläge finden immer Gehör und
werden auch umgesetzt. 30% (286)

Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht. 19% (174)

Auf den ersten Blick unverständlich

Dass Unternehmen so wenig auf Verbesserungs-vorschläge ihrer Mitarbeiter setzen, scheint gerade in Krisenzeiten unverständlich. Denn die Mitarbeiter sehen oft als Erste, wo es im Betrieb hakt und wo Verbesserungen angebracht und möglich wären. Hier besteht ein sehr großes, aber offensichtlich nur unzureichend genutztes Potenzial zur Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Ein weiterer Vorteil: Finden die Vorschläge der Angestellten Beachtung, wirkt sich das auch positiv auf die Leistung und Motivation der Mitarbeiter sowie das Betriebsklima aus.

Gründe

Aber: Wer die Abläufe in Unternehmen kennt, weiß, dass hier idealistischer Anspruch und Realität aufeinanderprallen. Zum einen fehlt Vorgesetzten häufig die Zeit und das Geld, die vielleicht guten Vorschläge der Mitarbeiter auch umzusetzen.

Zum anderen räumen natürlich Chefs den Vorschlägen ihrer Mitarbeiter leider auch nicht die notwendige Priorität ein. Denn zu oft gilt in Unternehmen noch: Der Chef hat das Sagen, die Mitarbeiter sollen für ihr Geld tun, was man ihnen sagt. Und welcher Chef mag sich schon Kritik ausgerechnet vom Untergebenen anhören?

Blick ins Ausland

Etwas besser scheint der Umgang mit betrieblichen Verbesserungsvorschlägen im Nachbarland Österreich. Hier erklärten immerhin 37 Prozent der Umfrageteilnehmer, dass ihre Ideen immer Gehör bei den Chefs finden und dann auch umgesetzt werden. 44 Prozent der befragten Österreicher gaben an, dass Verbesserungsvorschläge zwar geäußert, aber nur selten realisiert werden. Genau wie in Deutschland stößt allerdings rund ein Fünftel der österreichischen Teilnehmer mit seinen Verbesserungsvorschlägen bei den Vorgesetzten auf Ablehnung.

Zur Umfrage

1.022 Personen in Deutschland und Österreich nahmen vom bis zum 20. Juli 2009 an der Umfrage teil. Das Karriereportal Monster führt in regelmäßigen Abständen Befragungen auf lokalen und globalen Webseiten des Unternehmens zu Themen rund um Arbeitsplatz und Karriere durch. Diese Befragungen sind nicht repräsentativ, sie spiegeln die Meinung der Nutzer von Monster wider.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Perfektionismus & Psychologie

Karriere machen trotz Perfektionismus:
Auf den richtigen Draht zum Chef kommt es an!

Was Vorgesetzte hingegen wahrnehmen, sind die negativen Seiten des Perfektionismus, denn die sind leider viel offensichtlicher. Perfektionisten haben nämlich häufig nicht nur an sich selbst sondern auch an andere hohe Ansprüche und sind extrem Wahrheitsliebend.

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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

"Streck ihm den kleinen Finger hin und er nimmt die ganze Hand"

Manchmal ist man einfach zu nett für diese Welt. Oder kommt sich zumindest so vor. Da jammert z.B. Kollege Schmitt über seine Rückenschmerzen: Die ganze Nacht habe er kein Auge zugetan, den Tag im Büro überstehe er nur mit Schmerztabletten. Ohje Ohje.. ob man nicht doch den Aktenstappel da noch für ihn mitmachen könnte, damit er wenigstens heute pünktlich nach Hause kommt…

Man kann – denn man ist ja kein Unmensch. Der arme Schmitt, schlimm solche Rückenschmerzen, dafür kann er ja nichts, soll er sich ruhig mal ausruhen. Und oh Wunder, den ganzen nächsten Tag geht es Schmitt prächtig. Super denkt man, er ist voll da. Und erlaubt sich eine kleine Kritik an seiner Arbeit, die einem beim Durcharbeiten des Aktenstapels aufgefallen ist.

Aber oh weh, schlagartig sind die Rückenschmerzen wieder da, Schmitt windet sich vor Schmerz auf dem Stuhl, Kopfschmerzen hat er auch noch, der arme Kerl. Am Ende ist man noch schuld, weil man es gewagt hat, ihn zu kritisieren.Also entschuldigt man sich. “Ja” hackt Schmitt gleich ein “Ihre Kritik hat das sicher noch befördert…” Und Selbsredend wird man heute wieder länger bleiben, um auch den nächsten Aktenstapel durchzuarbeiten, denn Schmitt ist natürlich wieder früher weg.

Schulspielchen nennen Psycholgen das. Das bewusste oder unbewusste Einreden eines schlechten Gewissens, dass auf einer gesellschaftlichen Konvention beruht – in diesem Falle: Schmitt ist Krank und Schwach, man muss ihm helfen. Solche Menschen nutzen die Hilfsbereitschaft aber mitunter schamlos aus, auch ohne dass sie das merken. So will man den Leuten ja gerne ein bisschen entgegenkommen, ihnen hilfreich den kleinen Finger reichen – aber die wollen immer gleich noch mehr, als man zu geben bereit ist, am besten gleich die ganze Hand, ach sogar den ganzen Arm. Und dann?

Dann kommt es irgendwann zum Eklat, bei denen man die Schmitts dieser Welt zusammenbrüllt, bis die nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist, weil eigentlich sind sie ja nur so klein und schwach. Und man ist auch gleich noch das Arschloch, weil man den schwachen, kranken Schmitt zur Sau gemacht hat.

Und die Moral von der Geschicht? Rechtzeitig “Nein” sagen. Als ungefähr beim zweiten Aktenstapel. Wenn man merkt, dass die eigene Gutwilligkeit ausgenutzt wird. Schließlich ist man dem Kollegen dann schon entgegengekommen. Klar, man kommt sich erstmal vor wie ein schlechter Mensch. Aber später wird der Kollege auch einsehen, dass es so nicht geht – und einen dafür respektieren.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Zeitmanagement & Organisation

Als Perfektionist Kritik hinterfragen

Im Berufsalltag wird heutzutage mehr kritisiert als gelobt. Doch viele Perfektionisten, die ihre eigenen Leistungen schon selbst überkritisch beäugen, reagieren überempfindlich, weil sie auch hinter einfachen Äußerungen Kritik vermuten. Damit machen Sie sich das Leben aber nur unnötig schwer. Sobald Sie sich also von einer Aussage getroffen fühlen, sollten Sie einen Moment innehalten, sachlich nachdenken und sich langsam einige Fragen beantworten: Was denke ich gerade? Welche Bedeutung messe ich diesen Worten oder Handlungen bei? Woher weiß ich, dass ich richtig vermute? Was genau wurde gesagt? Welcher Wortlaut wurde verwendet? Was das wirklich eine Kritik an mir oder eine Forderung? Oder interpretiere ich diese Aussage nur als Forderung oder Kritik?

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Kommunikation

Die wichtigsten Sprach-Regeln für den Berufsalltag:
Deutsch-Knigge

Deutsche Sprache, schwere Sprache – das gilt selbst für Muttersprachler. Denn die Wahrscheinlichkeit, beim Sprechen in ein Fettnäpfchen zu treten, ist groß. Und das kann gerade im Berufsalltag so richtig peinlich werden.

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