Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Berufsbild

Serie – Berufs- & Lebensbilder weltweit:
Das Erfolgs-Rezept des Star-Kochs

Der französische Sternekoch Jany Gleize hat u.a. im Elysee-Palast für Georg Bush Senior, François Mitterrand, Margaret Thatcher und Helmut Kohl gekocht. Heute lebt er ganz bescheiden auf seinem Familienbesitz in der Provence.Jany Gleize
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Simone Janson

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Management, Motivation, Strategie

Wenn der Chef bei seinem "Nein" zu mehr Gehalt bleibt:
Strategien für den Gehaltspoker

Jetzt haben Sie wirklich alles versucht – und der Chef hat immer noch keine Lust, mehr Gehalt rauszurücken, sondern bleibt hart? Was Frauen gerne übersehen: Wenn Männer „Nein“ sagen, heißt das nicht „Nein“. Auch bei Chefs nicht. Es heißt „Verhandle mit mir“.

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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

Frauen müssen Hemmungen überwinden:
Gehaltsverhandlungen

Frauen sollten nicht einfach geduldig abwarten, bis der Chef von selbst auf die Idee kommt, ihnen mehr zu zahlen, sondern selbst aktiv werden. Doch viele Frauen trauen sich nicht, gerade in Krisenzeiten, mehr Gehalt zu fordern: Sie wollen niemanden verärgern, nicht gierig erscheinen.

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Simone Janson

Von: Simone Janson
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Bewerbung & Recruiting

Bewerbung:
Bescheidenheit ist eine Zier

Vor einigen Jahren noch lernten Bewerber, möglichst selbstbewusst aufzutreten, um so potentielle Arbeitgeber zu beeindrucken uns sich Respekt zu verschaffen. “Klotzen statt Kleckern” lautete die Devise. Heute sieht das anders aus: Bescheidenheit ist in Zeiten der Krise gefragt.

“Ich habe denen ziemlich energisch geschrieben, was Sie aus meiner Sicht verbessern könnten und so die Stelle bekommen” berichtet ein Bewerber in einem Ratgeber sein Erfolgsrezept. Klingt ja auch erstma logisch: Der Bewerber zeigt auf diese Weise Fachverstand und überzeugt mit entsprechenden Auftreten. Und das Unternehmen weiß gleich, dass es einen engagierten Mitarbeiter bekommt.

Wer wird schon gerne kritisiert?

Doch die Sache hat einen Schönheitsfehler: Mal davon abgesehen, dass in Zeiten der Krise und Stellenabbau Bescheidenheit bei Bewerbern gerne gesehen wird, missachten Bewerber, die so auftreten, noch etwas ganz anderes: Kein potentieller Chef wird gerne kritisiert.

Wer in seine Bewerbung beispielsweise schreibt: “Die Rechtschreibfehler auf Ihrer Site zeigen Flüchtigkeit, da kann nur ich Ihnen helfen” wird vermutlich in der Regel sagt gleich mehrere negative Dinge über den Bewerber aus:

  1. Er ist rechthaberisch, überschätz sich selbst und macht damit per se einen unsympatischen Eindruck – niemand, mit dem man gerne zusammenarbeitet.
  2. Der Bewerber überschätzt auch seinen Marktwert: Rechtschreibfehler zu korrigieren (oder eine vergleichbare banale Tätigkeit) ist kein Spezialwissen, das nur er beherrscht (anders mag das vielleicht im technischen Bereich aussehen). Solche Tätigkeiten werden in Unternehmen gerne mit billigen Arbeitskräften oder gar kostenlosten Praktikanten ersetzt.
  3. Der Bewerber zeigt, dass er von den Betriebsabläufen keine Ahnung hat. Für Flüchtigkeit etwa ist häufig eben nicht Unwissen verantwortlich, dass der Bewerber zu ergänzen gedenkt – sondern der pure Zeitmangel. Wer mit einer solchen Unkenntnis der realen Gegebenheiten in einem Unternehmen glänzt, hat schon verloren.

Fazit: Wer zu “selbstbewusst” auftritt, verspielt schnell alle Optionen. Besser ist es in jedem Fall moderater vorzugehen und z.B. herauszustellen, warum man unbedingt in dem Unternehmen arbeiten möchte und was einem positiv aufgefallen ist.

Simone Janson

Von: Simone Janson
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Management, Motivation, Strategie

Bescheidenheit statt Angabe

Bescheidenheit ist eine Zier – und dieses Motto liegt völlig im Trend. Auch wenn viele meinen, dass der, der angibt mehr vom Leben hat und schneller Karriere macht: Das Gegenteil ist der Fall, fanden Bonner Forscher jetzt heraus.

Berufseinsteiger, die bescheiden auftreten, finden leichter einen Mentor, der sie unterstützt. Diese Unterstützung führt im Schnitt zu einem höheren Einkommen und einem schnelleren Aufstieg innerhalb des Unternehmens. Darauf deutet eine jetzt abgeschlossene Studie hin, die Forscher der Universität Bonn durchgeführt haben. Darin gingen Daten von 340 Fachhochschul- und Universitäts-Absolventen ein.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Bonner Mentoring-Studie hat junge Nachwuchskräfte in ihren ersten fünf Berufsjahren begleitet. “Wir haben uns dafür interessiert, wie weit Nachwuchskräfte kommen, wenn sie selbst ihre Mentoren suchen”, erläutert Professor Dr. Gerhard Blickle. Der Bonner Psychologe hat die Untersuchung mit seinen Mitarbeitern Paula B. Schneider und Alexander Witzki durchgeführt. “Außerdem wollten wir herausfinden, wie Berufsanfänger auftreten sollten, um das Wohlwollen höherer Führungskräfte zu finden.” Zusätzlich sollte die Studie die Frage beantworten, wie sich die Unterstützung durch Mentoren auf den beruflichen Erfolg auswirkt. Als Erfolgskriterien dienten das Einkommen und die nach fünf Jahren erreichte hierarchische Position.

Ergebnis: Wer aktiv nach Mentoren sucht, die ihn unterstützen, kommt im Berufsleben schneller voran. Das gilt auch für Arbeitnehmer mit nur durchschnittlicher Intelligenz und sozialer Herkunft aus der Mittelschicht. Gute “Networker” sind bei der Mentorensuche im Vorteil: Wer schnell Kontakte knüpft und diese auch pflegt und nutzt, findet schneller jemanden, der ihn unterstützt.