<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Berufebilder by Simone Janson &#187; Gesellschaft &amp; Zukunft</title>
	<atom:link href="http://www.simone-janson.de/job-social-media/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.simone-janson.de</link>
	<description>Führendes Blog für Bildung &#38; neues Arbeiten, Teil von Business &#38; More mit 14 Mio Visits/Monat</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 06:31:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Zukunft der Mobilit&#228;t, Occupy &amp; Prominenz: Schlaglichter von der 7. Berlin Biennale</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zukunft-der-mobilitaet-occupy-prominenz-schlaglichter-von-der-7-berlin-biennale/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zukunft-der-mobilitaet-occupy-prominenz-schlaglichter-von-der-7-berlin-biennale/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 10:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile-Life]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zukunft-der-mobilitaet-occupy-prominenz-schlaglichter-von-der-7-berlin-biennale/</guid>
		<description><![CDATA[In Berlin findet seit letzter Woche zum siebten Mal die Berlin Biennale statt. Sie wurde in diesem Jahr symbolisch durch die Occupy-Bewegung besetzt. Auch ansonsten gibt es viel Kitsch und Pathos, den Catrin Lorch in ihrem Beitrag in der S&#252;ddeutschen &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zukunft-der-mobilitaet-occupy-prominenz-schlaglichter-von-der-7-berlin-biennale/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Berlin findet seit letzter Woche zum siebten Mal die Berlin Biennale statt. Sie wurde in diesem Jahr symbolisch durch die Occupy-Bewegung besetzt. Auch ansonsten gibt es viel Kitsch und Pathos, den Catrin Lorch <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/berlin-biennale-occupy-geht-immer-1.1342990">in ihrem Beitrag in der S&uuml;ddeutschen</a> so treffend schreibt. Immerhin wurden aktuelle gesellschaftliche Str&ouml;mungen aufgenommen: Die Kritik am gegenw&auml;rtigen Wirtschaftssystem und das Problem zuk&uuml;nftiger Mobilit&auml;t. Dabei durfte auch die Prominenz in Gestalt von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_%26_Adele" rel="nofollow">Eva &amp; Adele</a> nicht fehlen. Noch vor der Er&ouml;ffnung war ich letzte Woche auf der Pressevorschau &#8211; ein paar Eindr&uuml;cke in Bildern.<br />
<img class="aligncenter  wp-image-9482" title="Zukunft der Mobilit&auml;t" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/05/img_2477-640x480.jpg" alt="Zukunft der Mobilit&auml;t" width="640" height="480" /><br />
<!--more--></p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9483" title="Eva &amp; Adele" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/05/img_2474-640x480.jpg" alt="Eva &amp; Adele" width="640" height="480" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9481" title="Occupy Biennale" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/05/img_2472-640x480.jpg" alt="Occupy Biennale" width="640" height="480" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zukunft-der-mobilitaet-occupy-prominenz-schlaglichter-von-der-7-berlin-biennale/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwei Maori-M&#228;dchen sammeln Geld f&#252;r eine Reise zu den Cree-Indianern: Fundraising f&#252;r den Kulturaustausch</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zwei-maori-maedchen-sammeln-geld-fuer-eine-reise-zu-den-cree-indianern-fundraising-fuer-den-kulturaustausch/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zwei-maori-maedchen-sammeln-geld-fuer-eine-reise-zu-den-cree-indianern-fundraising-fuer-den-kulturaustausch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[interkulturelle-Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zwei-maori-maedchen-sammeln-geld-fuer-eine-reise-zu-den-cree-indianern-fundraising-fuer-den-kulturaustausch/</guid>
		<description><![CDATA[Als ich k&#252;rzlich in Neuseeland war, traf ich in Kawakawa, dem Ort mit der Hundertwasser-Toilette, zwei Maori-M&#228;dchen, die zur Zeit Geld f&#252;r ein besonderes Projekt sammeln: Sie planen mit ihrem Lehrer eine Reise nach Kanada, wo sie an einem Treffen &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zwei-maori-maedchen-sammeln-geld-fuer-eine-reise-zu-den-cree-indianern-fundraising-fuer-den-kulturaustausch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich k&uuml;rzlich in Neuseeland war, traf ich in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kawakawa">Kawakawa,</a> dem Ort mit der Hundertwasser-Toilette, zwei Maori-M&auml;dchen, die zur Zeit Geld f&uuml;r ein besonderes Projekt sammeln: Sie planen mit ihrem Lehrer eine Reise nach Kanada, wo sie an einem Treffen der Cree-Indianer teilnehmen werden. Ziel: Das Teilen von kulturellen Gemeinsamkeiten und Erfahrungen.<br />
<img class="aligncenter size-large wp-image-9449" title="maori-girls" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/04/maori-girls-640x480.jpg" alt="maori-girls" width="640" height="480" /><br />
<!--more--><br />
„<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Powwow">Powwow</a>“ stammt aus der Sprache der Narraganset-Indianer und bezeichnet ein Treffen nordamerikanischer Ureinwohner, um gemeinsam zu tanzen, zu singen, Kontakte zu kn&uuml;pfen und die indianischen Kulturen zu ehren.</p>
<h3>Treffen mit den Cree-Indianern im kanadischen Calgary</h3>
<p>Und genau das haben Illyiana Mepi (rechts im Bild oben) und Frances King vor, wenn Sie im kommenden Juli gemeinsam mit ihrem Lehrer und der Mutter von Frances nach Kanada reisen: Ihr Ziel ist die Calgary Stampede, die gr&ouml;&szlig;ten Rodeoshow der Welt &#8211; und eben das Powow, das Treffen mit den Cree-Indianern.</p>
<p>Der Kontakt besteht bereits seit 10 Jahren, denn Maori wie auch Indianer teilen die Erfahrung der europ&auml;ischen Kolonisation, auch die derzeitige soziale Situation beider V&ouml;lker ist vergleichbar. Und genau darum soll es auch bei dem Treffen gehen:</p>
<h3>Ideen und Wissen austauschen zur Festigung der kulturellen Identit&auml;t</h3>
<p>&#8220;Wir wollen Ideen und Wissen austauschen, uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen helfen und gemeinsam dar&uuml;ber reden, wie wir gerade als junge Leute eine kulturelle Identit&auml;t f&uuml;r die Zukunft bewahren und weiterentwickeln k&ouml;nnen,&#8221; erz&auml;hlt Frances.</p>
<p>Doch f&uuml;r die Reise ben&ouml;tigen die beiden Geld: 3000 Euro mindestens pro Person. Denn Kawakawa liegt in einer sozial eher schwachen Region, der Bay of Islands, im Norden der neuseel&auml;ndischen Nordinsel. Das Geld wollen die beiden nun durch Spendensammeln verdienen &#8211; z.B. indem sie Bratwurst verkaufen oder bei Festen auftreten.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9450" title="hundertwasser-toilette" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/04/hundertwasser-toilette-640x480.jpg" alt="hundertwasser-toilette" width="645" height="483" /></p>
<h3>Maori-Tourismus und Hundertwasser-Toilette</h3>
<p>Die Maori-Kultur ist in der Region tief verwurzelt. Die beiden besuchen die Taumarere School, an der alle F&auml;cher in Maori unterrichtet, die Pr&uuml;fungen aber in englisch abgenommen werden. Und die Stadt Kawakawa, urspr&uuml;nglich als Dienstleistungszentrum f&uuml;r ein Kohle-Revier gegr&uuml;ndet, lebt heute praktisch vom Tourismus.</p>
<p>Dabei kann der Ort mit einer Weltattraktion aufwarten: Einer &ouml;ffentlichen Toilette. Aber nicht irgendeiner: Sie wurde dem &ouml;sterreichischen K&uuml;nstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet und 1999 eingeweiht. Hundertwasser lebte von 1973 bis zu seinem Tod 2000 hier.</p>
<div class="authorbox"><strong>Sponsor:</strong> Die Recherche zu diesem Beitrag wurde unterst&uuml;tzt durch <a href="http://travelessence.de/">TravelEssence</a>, die die Reisekosten nach und in Neuseeland sowie die Unterbringung bezahlt haben.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/zwei-maori-maedchen-sammeln-geld-fuer-eine-reise-zu-den-cree-indianern-fundraising-fuer-den-kulturaustausch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum Social Entrepreneurs auf dem Vormarsch sind: Zukunftstrend Unternehmen &amp; Soziale Verantwortung</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-social-entrepreneurs-auf-dem-vormarsch-sind-zukunftstrend-unternehmen-soziale-verantwortung/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-social-entrepreneurs-auf-dem-vormarsch-sind-zukunftstrend-unternehmen-soziale-verantwortung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 06:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-social-entrepreneurs-auf-dem-vormarsch-sind-zukunftstrend-unternehmen-soziale-verantwortung/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/image004-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Letzte Woche habe ich &#252;ber Social Entrepreneur Martin Klug geschrieben. Gesch&#228;ftsmodelle wie seines, die sich f&#252;r Nachhaltigkeit einsetzen, liegen im Trend. Das Zukunftsinstitut beschreibt in der M&#228;rz-Ausgabe seines Monatsmagazins „Trend-Update&#8221; nun, warum das so ist. Laut Trend-Update erf&#252;llt sich die &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-social-entrepreneurs-auf-dem-vormarsch-sind-zukunftstrend-unternehmen-soziale-verantwortung/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/image004-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Letzte Woche habe ich &uuml;ber Social Entrepreneur <a href="http://www.simone-janson.de/berufseinstieg/erfolgreich-als-social-entrepreneur-teil-1-vom-unternehmensberater-zum-nachhaltigen-reise-unternehmer/">Martin Klug</a> geschrieben. Gesch&auml;ftsmodelle wie seines, die sich f&uuml;r Nachhaltigkeit einsetzen, liegen im Trend. Das Zukunftsinstitut beschreibt in der M&auml;rz-Ausgabe seines Monatsmagazins „<a href="http://www.trend-update.de/">Trend-Update</a>&#8221; nun, warum das so ist.</p>
<p><img class="aligncenter  wp-image-9362" title="Soziale Verantwortung" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/03/image004.jpg" alt="Soziale Verantwortung" width="641" height="405" /></p>
<p><!--more--></p>
<p>Laut Trend-Update erf&uuml;llt sich die sp&auml;tindustrielle Gesellschaften weltweit einen alten Traum, der allm&auml;hlich Formen gewinnt: Sich mit „sozialen Innovationen“ auf den Weg in die „gute Gesellschaft“, die „Goodciety“, zu machen.</p>
<h3>Innovationen in innovationsfernen Bereichen</h3>
<p>Solche sozialen Innovationen sind derzeit h&auml;ufig in vermeintlich innovationsfernen Bereichen wie dem Bildungssektor, dem Gesundheitswesen oder der Vorsorge zu finden – und definieren nebenbei einen ganz neuen, spannenden Innovationsbegriff.</p>
<p>Ein Beispiel hierf&uuml;r ist die Altersvorsorge in der Schweiz, die auf drei S&auml;ulen beruht („Cappuccino-Modell“): eine obligatorische gesetzliche Versicherung, eine kapitalgedeckte berufliche Vorsorge und eine freiwillige private Vorsorge. Der Effekt: Die Schweizer bleiben deutlich l&auml;nger im Beruf und sind – was Demographieprobleme angeht – viel gelassener.</p>
<h3>Weg vom Konflikt Markt vs. Staat</h3>
<p>Soziale Innovation setzt einen Paradigmenwechsel voraus, der sich von dem alten Konflikt – mehr Markt oder mehr Staat – verabschiedet. Soziale Innovation entsteht, wenn sich die verschiedenen Akteure der Gesellschaft neu vernetzen und auf kreative Weise kooperieren.</p>
<p>Dabei geht es um koordinierende Zusammenarbeit und nicht um den Streit um Verantwortlichkeiten. Von dem gr&ouml;&szlig;eren Miteinander von staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren profitieren beide Seiten.</p>
<h3>Die Moralisierung von Unternehmen boomt</h3>
<p>„Nur wenn neben dem &ouml;konomischen Kapital auch das soziale Kapital w&auml;chst, entsteht nachhaltiger Wohlstand“, so die Autoren. Diese Erkenntnis setzt sich mehr und mehr bei den Gro&szlig;unternehmen und Konzernen durch, die um ihre Legitimit&auml;t und damit um die Loyalit&auml;t ihrer Kunden bangen m&uuml;ssen.</p>
<p>Deshalb erleben wir eine gewaltige Welle der „Moralisierung“ von Unternehmen. Auch wenn manche Verlautbarung scheinheilig als „Greenwashing“ daherkommt, setzt sich ein neuer Unternehmenstypus durch, bei dem soziales und &ouml;kologisches Engagement von der Marketingabteilung ins Zentrum der Wertsch&ouml;pfung r&uuml;ckt.</p>
<h3>Manager mit Sozialer Verantwortung</h3>
<p>Ein Beispiel hierf&uuml;r ist, neben Martin, der seinem gut bezahlten Job als Unternehmensberater abschwor, um etwas Eigenes zu machen, der Sportartikelhersteller Puma, der als eines der ersten Unternehmen eine vollumf&auml;ngliche Umweltbilanz erstellt, um den gesamten verursachten, &ouml;kologischen Schaden zu beziffern.</p>
<p>Wie bei Vernachl&auml;ssigung der ethischen Frage ein ganzes Marktsegment kippen kann, zeigt der Untergang des Schlecker-Imperiums. Die Drogeriemarktkette dm, das Flaggschiff &ouml;kosozialer Verantwortung, befindet sich hingegen auf Wachstumskurs.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-social-entrepreneurs-auf-dem-vormarsch-sind-zukunftstrend-unternehmen-soziale-verantwortung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Equal Pay Day, &#252;ber den zu wenig differenziert berichtet wird: Wichtiges Thema, lahme Aktion</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/der-equal-pay-day-ueber-den-keiner-berichtet-wichtiges-thema-lahme-aktion/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/der-equal-pay-day-ueber-den-keiner-berichtet-wichtiges-thema-lahme-aktion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 07:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenbörse & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen-&-Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Gehaltsverhandlungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/der-equal-pay-day-ueber-den-keiner-berichtet-wichtiges-thema-lahme-aktion/</guid>
		<description><![CDATA[Stell dir vor, es ist Equal Pay Day und die Resonanz dazu ist lahm bis erwartbar. Dabei war der Aktionstag f&#252;r die Lohngleichheit zwischen M&#228;nnern und Frauen am vergangene Freitag &#8211; und die Business and Professional Women (BPW) Germany hatten extra &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/der-equal-pay-day-ueber-den-keiner-berichtet-wichtiges-thema-lahme-aktion/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stell dir vor, es ist Equal Pay Day und die Resonanz dazu ist lahm bis erwartbar. Dabei war der Aktionstag f&uuml;r die Lohngleichheit zwischen M&auml;nnern und Frauen am vergangene Freitag &#8211; und die <a title="BPW Germany e.V." href="http://www.bpw-germany.de/" target="_blank">Business and Professional Women (BPW) Germany</a> hatten extra einen Video-Spot dazu gemacht, der auf die ungleiche Situation hinweist. Die Chance, auf das eigentliche Problem hinzuweisen, wird dabei verschenkt.</p>
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/mMbvGwHyMDA"></iframe></div>
<p><!--more--></p>
<p>Der <a href="http://www.equalpayday.de/">Equal Pay Day</a> (EPD), der internationale Aktionstag f&uuml;r Entgeltgleichheit zwischen M&auml;nnern und Frauen, macht auf den bestehenden Gender Wage Gap aufmerksam und wird in zahlreichen L&auml;ndern an unterschiedlichen Tagen begangen.</p>
<h3>Frauen, die bis Freitag umsonst arbeiten mussten</h3>
<p>Der Aktionstag in Deutschland markiert symbolisch oder rechnerisch jenen Zeitraum, den Frauen &uuml;ber den Jahreswechsel hinaus l&auml;nger arbeiten m&uuml;ssen, um auf das durchschnittliche Jahresgehalt von M&auml;nnern zu kommen. In anderen L&auml;ndern (z. B. &Ouml;sterreich) kennzeichnet er symbolisch oder rechnerisch den Tag, ab dem Frauen unentgeltlich arbeiten.</p>
<p>Ein durchaus sinnvolles Ansinnen also, das die Frauen da haben &#8211; und das auch immer wieder f&uuml;r Lippenbekenntnisse von Politiker in den Medien sorgt. So forderte Sigmar Gabriel <a href="http://www.bild.de/politik/inland/sigmar-gabriel/equal-pay-day-sigmar-gabriel-fodert-lohngleichtheitsgesetz-23296346.bild.html">in der Bildzeitung </a>gleiche L&ouml;hne f&uuml;r beide Geschlechter.</p>
<h3>Kulturwandel statt Opferrolle</h3>
<p>Die FAZ hingegen stellte irritierend fest, dass die Lohnunterschiede kleiner als vermutet seien und stellt <a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/equal-pay-day-verdienstunterschied-kleiner-als-vermutet-11694273.html">schr&auml;ge Berechnungen</a> auf. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer: Die geballte Medienaufmerksamkeit, die sich an diesem einen Tag auf das Thema konzentriert, vermittelt dem nicht involvierten Beobachter den Eindruck, die Frauen sind die unterdr&uuml;ckten Opfer, die an diesem Tag mal aufmucken d&uuml;rfen.</p>
<p>Dass es bei der ganzen Sache um mehr geht, um einen Kulturwandel, eine Ver&auml;nderung der Denke im Kopf, z.B. hin zu familenfreundlicheren Arbeitszeiten auch in F&uuml;hrungspositionen, um Frauenbilder in unserer Gesellschaft oder einer Aufwertung von typischen Frauen Berufen &#8211; diese differenzierte Betrachtung fehlt bei der Medienresonanz weitestgehend.</p>
<h3>FAZ: Richtige Beobachtung, falsche Schl&uuml;sse</h3>
<p>So schreibt FAZ-Autor J&ouml;rg Schmidt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Frauen w&auml;hlen beispielsweise seltener technische Berufe und sind h&auml;ufiger im Dienstleistungssektor vertreten. Festzustellen ist auch, dass Frauen noch wesentlich h&auml;ufiger und l&auml;nger als M&auml;nner aus famili&auml;ren Gr&uuml;nden ihre Erwerbst&auml;tigkeit unterbrechen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Richtig, aber Herr Schmitt zieht aus seinen insgesamt nicht neuen Beobachtungen die falschen Schl&uuml;sse:</p>
<h3>Warum machen Frauen angeblich alles falsch?</h3>
<p>Warum sind technische Berufe besser bezahlt als der Dienstleistungssektor? Warum w&auml;hlen Frauen h&auml;ufig keine technischen Berufe &#8211; z.B. weil wichtige Vorbilder fehlen, <a href="http://www.simone-janson.de/serie/frauenquote-fuer-die-vorbildfunktion/">wie eine Studie zeigt</a>? Warum m&uuml;ssen Frauen &uuml;berhaupt ihre Arbeit f&uuml;r die Familie unterbrechen?</p>
<p>Und warum ist die Unterbrechung der Erwerbsf&auml;higkeit f&uuml;r die Famile (wo doch angeblich unbedingt Kinder gebraucht werden!) immer noch ein Hemmschuh f&uuml;r die Karriere &#8211; gerade in F&uuml;hrungsetagen?</p>
<h3>Es geht um mehr als nur zu wenig Lohn!</h3>
<p>Das zeigt: Es geht um weit mehr als gleichen Lohn &#8211; es geht um einen grundlegenden Kulturwandel. Einfach nur die Lohnunterschiede zu kritisieren, greift da einfach zu kurz, das Thema muss, gerade von den Frauen, differenzierter angepackt werden.</p>
<p>Um so lobenswerter die Idee, zu dem Thema ein Video zu  machen, das bereits die ganz jungen Frauen f&uuml;r das Thema sensibilisieren soll &#8211; Problem und eine M&ouml;gliche L&ouml;sung erkannt, w&uuml;rde ich sagen. Nur das Ergebnis war dann eher zum G&auml;hnen.</p>
<h3>Video: Viraler Effekt gleich 0</h3>
<p>Dabei war die Idee, einen einmin&uuml;tigen Werbespott mit dem Titel &#8220;Gleicher Lohn f&uuml;r gleichwertige Arbeit!“ in Auftrag zu geben, der auch bei YouTube laufen soll, ja gar nicht mal zu schlecht. Dass man dem Web 2.0 in der Beziehung noch nicht ganz vertraut, merkt man ihm aber auch an:</p>
<p>Der Spot, mit gro&szlig;em Brimborium am 22. Februar in der Berliner Urania uraufgef&uuml;hrt, soll eben auch im „Berliner Fenster“ und im Warte-TV der Berliner B&uuml;rger&auml;mter gezeigt werden. Und so dr&ouml;ge ist er dann auch. Der virale Effekt geht gegen 0.</p>
<h3>Gute Idee schlecht umgesetzt</h3>
<p>Kein Wunder: Der Spot entstand durch finanzielle Unterst&uuml;tzung der Senatsverwaltung f&uuml;r Arbeit, Integration und Frauen und in Kooperation mit den Business and<br />
Professional Women (BPW) Germany und den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Berliner Bezirke.</p>
<p>Der Kurzfilm soll zum Nachdenken anregen, wachr&uuml;tteln und eine Diskussion in der Gesellschaft entfachen. Die Selbsteinsch&auml;tzung der Macher: &#8220;Auf unterhaltsame Art wird darauf aufmerksam gemacht, dass es in Deutschland nach wie vor keine Lohngleichheit zwischen Frauen und M&auml;nnern gibt.&#8221;</p>
<h3>Brettspiele f&uuml;r Jugendliche?</h3>
<p>Offenbar wollte man gezielt bei ganz jungen Frauen das Bewusstsein f&uuml;r die Ungerechtigkeit sch&auml;rfen &#8211; durchaus sinnvoll, denn die tun gut daran, beizeiten auch zu lernen, mehr Lohn einzufordern. Die Chance bei YouTube genau diese Zielgruppe zu erreichen, wurde allerdings vertan. Brettspiele wirken auf Digital Natives im Zeitalter des iPads wahrscheinlich ziemlich Altbacken.</p>
<p>Und genau das spiegelt sich dann auch in der geringen medialen Aufmerksamkeit wieder. Fazit: Wer als Frauenverband erreichen m&ouml;chte, dass Frauen mutiger werden, muss gerade in solchen Aktionen mit gutem Beispiel voran gehen und mit einem mutigen viralen Konzept im Web 2.0 vorangehen. Sonst ruft die Aktion bei den Adressaten doch allenfalls ein m&uuml;des L&auml;cheln hervor.</p>
<h3>Provozieren mit neuen Rollenbildern gefragt</h3>
<p>Das wichtige Thema h&auml;tte man viel provokativer angehen k&ouml;nnen &#8211; indem man z.B. zeigt, dass auch ungew&ouml;hnliche Karrierewege m&ouml;glich sind, dass junge Frauen ruhig mal ihre Berufswahl &uuml;berdenken sollen, dass sich die Familienplanung vielleicht auch anders l&ouml;sen l&auml;ssst als mit der klassischen Rollenverteilung oder dass z.B. auch Teilzeit in den F&uuml;hrungsetagen denkbar w&auml;re.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/der-equal-pay-day-ueber-den-keiner-berichtet-wichtiges-thema-lahme-aktion/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Projekt zur F&#246;rderung des kulturellen &amp; wirtschaftlichen Austauschs im Ostseeraum: Ideenfindung f&#252;r &#8220;Digital Baltic Space&#8221;</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/projekt-zur-foerderung-des-kulturellen-wirtschaftlichen-austauschs-im-ostseeraum-ideenfindung-fuer-digital-baltic-space/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/projekt-zur-foerderung-des-kulturellen-wirtschaftlichen-austauschs-im-ostseeraum-ideenfindung-fuer-digital-baltic-space/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 15:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-&-Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/projekt-zur-foerderung-des-kulturellen-wirtschaftlichen-austauschs-im-ostseeraum-ideenfindung-fuer-digital-baltic-space/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/02/riga-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Der Ostseeraum ist seit jeher ein historisch wie wirtschaftlich bedeutender Kulturraum. Gerade die noch jungen baltischen L&#228;nder, aber auch in Polen oder Skandinavien sind zur Zeit Schauplatz interessanter, innovativer technischer Entwicklungen &#8211; das habe ich bei meinem Lettland-Besuch selbst gesehen. &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/projekt-zur-foerderung-des-kulturellen-wirtschaftlichen-austauschs-im-ostseeraum-ideenfindung-fuer-digital-baltic-space/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/02/riga-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Der Ostseeraum ist seit jeher ein historisch wie wirtschaftlich bedeutender Kulturraum. Gerade die noch jungen baltischen L&auml;nder, aber auch in Polen oder Skandinavien sind zur Zeit Schauplatz interessanter, innovativer technischer Entwicklungen &#8211; das habe ich <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/frei-arbeiten/serie-coworking-arbeitsplaetze-im-test-das-birojnca-in-riga-lettland/">bei meinem Lettland-Besuch</a> selbst gesehen. Zeit, dar&uuml;ber nachzudenken, wie man diese kreativen Energien vernetzen und so gemeinsam besser nutzen kann. Mit dem Netzwerk Digital Baltic Space m&ouml;chten wir die Herausforderungen und Chancen des Medienwandels mit einer grenz&uuml;berschreitenden St&auml;rkung und Entwicklung sozialen Unternehmertums im Ostseeraum verbinden.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-9082" title="riga" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/02/riga-620x465.jpg" alt="riga" width="640" height="465" /></p>
<p><!--more--></p>
<h3>Digital Baltic Space – bringing together economy and civil society</h3>
<p>Digital Baltic Space initiiert eine Plattform zur Vernetzung von sozialen und digitalen Akteuren der Ostseeanrainerstaaten. Angesprochen werden Social Entrepreneurs, Startups, gemeinn&uuml;tzige Organisationen der Zivilgesellschaft sowie Regierungsorganisationen.</p>
<p>Ziel ist es einen Dialog &uuml;ber Herausforderungen und L&ouml;sungsstrategien zum Umgang mit dem Medienwandel herzustellen, Erfahrungen auszutauschen und eine bessere Vernetzung der Akteure zu erm&ouml;glichen.</p>
<h3>Unkonferenzen, Stipendien &amp; Studienreisen</h3>
<p>Gemeinsam mit unseren Partnern <a href="http://www.crossborder-factory.eu/">crossborder factory</a>, <a href="http://www.twingly.com/">twingly</a>, <a href="http://www.deskmag.com/de">deskmag</a> und <a href="http://www.ikosom.de/2012/02/05/call-for-ideas-digital-baltic-space/">ikosom</a> m&ouml;chten wir in den kommenden Monaten Projekte entwickeln – und wir suchen weitere Interessierte und Unterst&uuml;tzer.</p>
<p>Bisher stellen wir uns beispielsweise eine digitale Kommunikationsplattform vor, m&ouml;chten die regionale Zusammenarbeit beispielsweise mit der Durchf&uuml;hrung von Unkonferenzen (Open space / Barcamp) anregen oder Coworking-Stipendien vergeben sowie Studienreisen durchf&uuml;hren.</p>
<h3>Wer hat Lust mitzudenken und mitzumachen?</h3>
<p>Alle Interessierten  laden wir zu einer offenen Online-Konferenz ein. Das <a href="http://www.doodle.com/ur4iud4kqys3qw9e">Doodle zur gemeinsamen Terminfindung</a> findet sich hier. Bitte nicht vergessen und <a href="mailto:info@ikosom.de">eine Email</a> mit Ihren Kontaktdaten zu senden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/projekt-zur-foerderung-des-kulturellen-wirtschaftlichen-austauschs-im-ostseeraum-ideenfindung-fuer-digital-baltic-space/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gunther Dueck &#252;ber Ausbildung &amp; Unternehmenskultur in Deutschland: &#8220;Kreativit&#228;t wird als Krankheit betrachtet!&#8221;</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/gunther-dueck-ueber-ausbildung-unternehmenskultur-in-deutschland-kreativitaet-wird-als-krankheit-betrachtet/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/gunther-dueck-ueber-ausbildung-unternehmenskultur-in-deutschland-kreativitaet-wird-als-krankheit-betrachtet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/gunther-dueck-ueber-ausbildung-unternehmenskultur-in-deutschland-kreativitaet-wird-als-krankheit-betrachtet/</guid>
		<description><![CDATA[Im vergangenen Dezember tagte die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Internet und digitale Gesellschaft“ zum Thema &#8220;Ver&#228;nderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt&#8221;. U.a. ging es um die StartUp-F&#246;rderung und Unternehmenskultur in Deutschland sowie das Bildungssystem. Dabei gab es einige &#252;berraschende &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/gunther-dueck-ueber-ausbildung-unternehmenskultur-in-deutschland-kreativitaet-wird-als-krankheit-betrachtet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Dezember tagte die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages „Internet und digitale Gesellschaft“ zum Thema &#8220;Ver&auml;nderungsprozesse in der digitalen Wirtschafts- und Arbeitswelt&#8221;. U.a. ging es um die StartUp-F&ouml;rderung und Unternehmenskultur in Deutschland sowie das Bildungssystem. Dabei gab es einige &uuml;berraschende Erkenntnisse zum Digitalen Wandel und zum deutschen Bildungssystem &#8211; u.a. von Gunther Dueck.</p>
<p><object id="showIt" style="width: 620px; height: 375px;" width="640" height="375" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=1454932$singleton=true$forcedWidth=550$forcedHeight=309$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /><param name="src" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><embed id="showIt" style="width: 620px; height: 375px;" width="640" height="375" type="application/x-shockwave-flash" src="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" menu="true" quality="high" wmode="opaque" swliveconnect="true" allowscriptaccess="always" scalemode="showall" allowfullscreen="true" flashvars="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=1454932$singleton=true$forcedWidth=550$forcedHeight=309$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /></object><br />
<!--more--><br />
Das Video zur Sitzung war leider nur in voller, f&uuml;nfst&uuml;ndiger L&auml;nge zu finden. Bei 1:30 macht Gunther Dueck &#8211; Mathematiker, Ex-IBM-Manager, Publizist &amp; Speaker, seine interessanten Anmerkungen zum Deutschen Bildungssystem, das seiner Meinung nach unternehmerisches Denken bereits im Keim ersticke:</p>
<h3>Kreativit&auml;t als Krankheit?</h3>
<p>„Kreativit&auml;t wird in der Schule als Krankheit betrachtet“, urteilte er. Zudem sei die Vermittlung sozialer Kompetenz „kein Bestandteil des Bildungssystems“. Zwar werde auf das Zuh&ouml;ren Wert gelegt. Das Austeilen von Befehlen werde aber in der Schule aberzogen, kritisierte er. Das sei falsch, da man als Unternehmer auch mal „klare Ansagen“ machen m&uuml;sse.</p>
<p>Etwas weniger hilfreich war Dueck Ausf&uuml;hrung zur Frage von MdB Tabea R&ouml;&szlig;ner, wie denn dem modernen Prekariat zu begegnen sei. R&ouml;&szlig;ner, medienpolitische Sprecherin der Gr&uuml;nen, spielte damit auf die Situation vieler Kreativschaffender an.</p>
<p>Duecks Antwort darauf <a href="http://www.simone-janson.de/bildung/berufsausbildung-schule/gunter-dueck-ueber-neue-berufe-frisch-gesurfte-was-wir-in-zukunft-wissen-muessen/">ist altbekannt</a> und mir pers&ouml;nlich ein wenig zu oberfl&auml;chlich: Wer die entsprechenden Soft Skills und Anpassungsf&auml;higkeiten an die moderne, digitale Gesellschaft mitbringe, werde es schaffen. Der Rest f&auml;llt hinten runter. Das ist mir, gerade wenn es um weitreichende politische Entscheidungen geht, ein wenig zu einfach gedacht.</p>
<h3>Wie ver&auml;ndert die Digitalisierung unsere Arbeitswelt?</h3>
<p>Ebenfalls interessant fand ich die Ausf&uuml;hrungen von Professor Ruth Stock-Homburg von der Technischen Universit&auml;t Darmstadt (Fachgebiet Marketing &amp; Personalmanagement) , die unmittelbar vor Dueck zu Wort kam. Sie warnte vor der v&ouml;lligen Vermischung von Beruf und Familie. Dies sei schlecht f&uuml;r die Gesundheit aber auch f&uuml;r die Leistung.</p>
<p>Und sie hatte, im Gegensatz zu Dueck, ganz praktische Vorschl&auml;ge. Man k&ouml;nne dem mit einer hohen Medienkompetenz entgegenwirken. So k&ouml;nne man Arbeit zuhause „nur an bestimmten Orten stattfinden lassen, um nicht das gesamte soziale Umfeld damit zu begl&uuml;cken“. Eine solche Medienkompetenz sollte ihrer Ansicht nach in einem Technologieunterricht vermittelt werden. Es sei jedoch zu beobachten, dass Unterrichtsangebote, die schon in den Grundschulen beginnen w&uuml;rden, „sobald der Rotstift angesetzt wird, vom Tisch sind“.</p>
<h3>Volldigitalisierung ist inhuman</h3>
<p>Was ich besonders spannend fand, waren Ihre Aussagen zur Digitalen Gesellschaft: Ebenso wie sich der Taylorismus, die vollst&auml;ndige Arbeitsteilung, zwar als wirtschaftlich effizienter erkannt, aber aus Gr&uuml;nden der Inhumanit&auml;t und der daraus resultierenden Unzufreidenheit wieder abgeschafft wurde, werde sich auch eine vollst&auml;ndigte Digitalisierung der Gesellschaft nicht durchsetzen, auch wenn das erstmal praktisch klinge. Es werde immer Unternehmen geben, die st&auml;rker digitalisiert seien als andere.</p>
<p>Das ist ein Aspekt, der in weiten Teilen der digitalen Gesellschaft meiner Meinung nach oft &uuml;bersehen wird!</p>
<h3>Finanzierungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Startups</h3>
<p>Was gabs noch? Nicht so viel Neues. Dass es bei den Finanzierungsm&ouml;glichkeiten f&uuml;r Start-Up-Unternehmen in Deutschland Nachholbedarf gibt, ist f&uuml;r mich ein alter Hut &#8211; dazu muss man nur das Interview mit <a href="http://www.simone-janson.de/interviews/deskmag-gruender-carsten-foertsch-im-interview-ueber-seine-erfahrung-mit-der-buerokratie-arschtritt-fuer-unternehmen-aus-jungen-wirtschaftszweigen/">Carsten Foertsch</a> hier im Blog lesen. Aber die recht unterschiedlichen L&ouml;sungswege f&uuml;r dieses Dilemma sind recht interessant:</p>
<p>F&uuml;r eine „nachhaltige F&ouml;rderung von risikokapitalfinanzierten Finanzierungsmodellen“ sprach sich Heiko Hebig von der SPIEGELnet GmbH aus. Mit den in Deutschland zumeist &uuml;blichen Bankkrediten sei Start-Up-Unternehmern oftmals nicht geholfen, da deren Gesch&auml;ftsmodelle f&uuml;r derartige Kredite nicht geeignet seien, betonte Tom Kirschbaum, Mitgr&uuml;nder der Penelope Ventures GmbH. Durch Venture-Capital-Gesellschaften vergebenes Risikokapital d&uuml;rfe man daher „nicht verteufeln“.</p>
<h3>Steuererleichterungen f&uuml;r Wagnis-Kapital-Geber</h3>
<p>In Frankreich habe man positive Erfahrungen mit Steuererleichterungen f&uuml;r Wohlhabende gemacht, die in Wagniskapitalmodelle investieren, sagte Frederic Hanika von der Software AG. Dadurch h&auml;tten sich mehr Wagniskapitalfonds gegr&uuml;ndet, wodurch die Finanzierung von Start-Up-Unternehmen einfacher geworden sei.</p>
<p>Schwieriger als ein Start-Up-Unternehmen zu gr&uuml;nden, so Hanika weiter, sei jedoch der Schritt zu einem „gro&szlig;en Unternehmen“. Daf&uuml;r bed&uuml;rfe es eines hohen Vermarktungsaufwandes, betonte er. Dies sei oft teurer als die eigentliche Entwicklung.</p>
<p>Ein weiteres Problem f&uuml;r junge Unternehmensgr&uuml;nder, so Heiko Hebig, sei der hohe b&uuml;rokratische Aufwand. Hier w&auml;re es aus seiner Sicht sinnvoll, wenn zumindest im Anfangsstadium Erleichterungen erm&ouml;glicht w&uuml;rden.</p>
<h3>Mehr Chancen als Risiken sehen</h3>
<p>Die Bewertung von Chancen und Risiken m&uuml;sse sich &auml;ndern, forderte Tom Kirschbaum. „In Deutschland wird nicht die Vision gesehen sondern die Bedenken“, befand er. Facebook etwa werde in den Medien zumeist im Zusammenhang mit eventuellen Verst&ouml;&szlig;en gegen den Datenschutz genannt.</p>
<p>„Ich w&uuml;rde mir w&uuml;nschen, dass wir st&auml;rker &uuml;ber die Chancen reden“, sagte der Unternehmensgr&uuml;nder. Eine dieser Chancen liege in der neuen Arbeitskultur, welche den Mitarbeiter zum „Teil des Projekts“ mache, sagte er. Die neuen Arbeitszeitmodelle, die keine festen Anfangs- oder Endzeiten und auch keine festen Arbeitsorte kennen w&uuml;rden, b&ouml;ten Vorteile und seien „spannend f&uuml;r die Familienplanung“, sagte auch Heiko Hebig.</p>
<h3>Unabh&auml;ngigkeit oder Isolation?</h3>
<p>Dem Vorteil von Unabh&auml;ngigkeit durch die neue Arbeitskultur st&uuml;nden soziale Isolation, mangelnder Arbeitsrhythmus, fehlende Infrastruktur und fehlende Professionalit&auml;t entgegen, sagte Holger Eggerichs, mitverantwortlich f&uuml;r „Cloudsters“ – einem gemeinn&uuml;tzigen Projekt zur „Zukunft der Arbeit“ des L&uuml;becker Vereins Lubeca.</p>
<p>Mit dem Projekt habe man ein gemeinn&uuml;tziges, st&auml;dtisches „Co-Working Konzept“ geschaffen, dass allen B&uuml;rgern Zugriff auf eine virtuelle Arbeitsplattform gibt, und ihnen erlaube, unternehmens&uuml;bergreifend zu kommunizieren und zu kooperieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/gunther-dueck-ueber-ausbildung-unternehmenskultur-in-deutschland-kreativitaet-wird-als-krankheit-betrachtet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie unser Wirtschaftssystem Umwelt &amp; Mensch kaputt macht: Kaufen f&#252;r die M&#252;llhalde</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-unser-wirtschaftssystem-umwelt-mensch-kaputt-macht-kaufen-fuer-die-muellhalde/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-unser-wirtschaftssystem-umwelt-mensch-kaputt-macht-kaufen-fuer-die-muellhalde/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:11:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-unser-wirtschaftssystem-umwelt-mensch-kaputt-macht-kaufen-fuer-die-muellhalde/</guid>
		<description><![CDATA[Immer &#246;fter gibt es Stimmen, die im Angesicht der Krise nicht nur die Banken, sondern das gesamte kapitalistische Wirtschaftssystem in Frage stellen: Und zwar nicht irgendwelche Linken, sondern renommierte &#214;konomen, die eine Wirtschaft ohne Wachstum fordern, eine steady state economy, &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-unser-wirtschaftssystem-umwelt-mensch-kaputt-macht-kaufen-fuer-die-muellhalde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer &ouml;fter gibt es <a href="http://www.zeit.de/2011/50/Kapitalismus-Wachstum">Stimmen</a>, die im Angesicht der Krise nicht nur die Banken, sondern das gesamte kapitalistische Wirtschaftssystem in Frage stellen: Und zwar nicht irgendwelche Linken, sondern renommierte &Ouml;konomen, die eine Wirtschaft ohne Wachstum fordern, eine <em>steady state econom</em>y, die f&uuml;r Menschen und Umwelt besser sei.</p>
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/tI798T2tRrQ"></iframe></div>
<p><!--more--></p>
<p>Die einfache These dabei: In einer endlichen Welt k&ouml;nnen kein Subsystem unendlich wachsen. Nicht mal, wenn man das Wachstum gr&uuml;n oder nachhaltig nennt! Ein pures Greenwashing der Produkte ist also v&ouml;llig fehl am Platze: Wir m&uuml;ssen vollst&auml;ndig umdenken!</p>
<h3>K&uuml;nstliches Wachstum</h3>
<p>Dieser Film bei Arte zeigt nun, dass unser Wirtschaftswachstum eigentlich eines ist, das k&uuml;nstlich geschaffen wurde: N&auml;mlich, indem seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Produkte mit einer geplanten Obsolenz, mit einem k&uuml;nstlichen Verfallsdatum, versehen wurden, damit wir Konsumten m&ouml;glichst bald gezwungen wurden, neu zu kaufen. Die Devise lautet: Wegwerfen statt reparieren.</p>
<p>Das m&uuml;sst nicht sein: Der Film zeigt zum Beispiel eine 80 Jahre alte Gl&uuml;hbirne, die heute immer noch funktioniert. Dass deren Lebensdauer heute viel k&uuml;rzer ist, haben wir der Schaffung eines Kartells in den 20er Jahren zu verdanken, das die Lebensdauer von Gl&uuml;hbirnen begrenzt.</p>
<h3>Was ist das Ergebnis?</h3>
<p>Was dabei herauskommt, zeigt das Beispiel  die riesigen Elektroschrottdeponien im Umkreis der ghanaischen Hauptstadt Accra.</p>
<p>Neben diesem schonungslosen Blick auf die Wegwerfgesellschaft stellt Filmemacherin Cosima Dannoritzer auch die L&ouml;sungsans&auml;tze von Unternehmern vor, die alternative Produktionsweisen entwickeln. Und Intellektuelle mahnen an, die Technik m&ouml;ge sich auf ihre urspr&uuml;ngliche Aufgabe zur&uuml;ckbesinnen, auf die dauerhafte Erleichterung des Alltags ohne gleichzeitige Verw&uuml;stung des Planeten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-unser-wirtschaftssystem-umwelt-mensch-kaputt-macht-kaufen-fuer-die-muellhalde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Tourismus-Marketing auf Realit&#228;t trifft &#8211; Teil 2: Bikini oder Burka? Eindr&#252;cke aus &#196;gypten</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realitaet-trifft-teil-2-bikini-oder-burka-eindruecke-aus-aegypten/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realitaet-trifft-teil-2-bikini-oder-burka-eindruecke-aus-aegypten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 17:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenbörse & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungssystem]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realitaet-trifft-teil-2-bikini-oder-burka-eindruecke-aus-aegypten/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/picht-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />In &#196;gypten l&#228;uft gerade die letzte Etappe der Wahlen. Wenn die Islamisten gewinnen, geh&#246;ren Bikinis an den Str&#228;nden vielleicht bald der Vergangenheit an – auch wenn die Verantwortlichen auf die Macht der Vernunft hoffen. Dabei sind die Problem des Landes &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realitaet-trifft-teil-2-bikini-oder-burka-eindruecke-aus-aegypten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/picht-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>In &Auml;gypten l&auml;uft gerade die letzte Etappe der Wahlen. Wenn die Islamisten gewinnen, geh&ouml;ren Bikinis an den Str&auml;nden vielleicht bald der Vergangenheit an – auch wenn <a href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/">die Verantwortlichen auf die Macht der Vernunft hoffen</a>. Dabei sind die Problem des Landes auch Bildungsprobleme. Eine widerspr&uuml;chliche Situation, die dieses Bild aus dem Urlaubsparadies El Gouna hervorragend demonstriert: Baden mit Burka ist ausdr&uuml;cklich verboten!<br />
<img class="picasa" src="http://lh5.ggpht.com/-2SpFTQUQJHE/Tw8NlbzgdxI/AAAAAAAABg4/DDhcE349iME/s512/burka-bikini.JPG" alt="" width="640" height="836" /><br />
<!--more--><br />
El Gouna hei&szlig;t zu Deutsch „Die Lagune“ und liegt etwa 22 Kilometer n&ouml;rdlich von Hurghada direkt am Roten Meer. Ein Ort quasi wie im M&auml;rchen aus 1001 Nacht: 365 Tage Sonne im Jahr, das Meer nie unter 20 Grad, dazu Hotels, H&auml;user und Villen aus Lehm und Naturstein, teils in traditionell nubischem Stil teils in moderner arabischer Architektur errichtet, Palmen, G&auml;rten, Str&auml;nde und Pool-Landschaften. Das alles durchzogen von Br&uuml;cken und Kan&auml;len, die eigens ausgebaggert wurden.</p>
<p><img class="picasa" src="http://lh4.ggpht.com/-0Vf9CEEHfl4/Tw8N1O2kYyI/AAAAAAAABhA/HhP21XdxnQg/s512/el-gouna.JPG" alt="" width="640" height="465" /></p>
<h3>Palmen und Weihnachtsb&auml;ume</h3>
<p>Es ist ruhig hier, fast schon totenstill, die Hotels sind zurzeit nur etwa 40-50 Prozent ausgelastet, und ausgesprochen sauber. Wer nach El Gouna hinein will, muss durch die Sicherheitskontrollen, auch vor jedem Hotel stehen Lichtschranken. Die Mobilfunkmasten sind in Palmen versteckt. Und in den Hotellobbys stehen jetzt, Mitte Dezember, Weihnachtsb&auml;ume.</p>
<p>Die aber seien, so hei&szlig;t es, mehr als eine Reminiszenz an ausl&auml;ndische Touristen in einem islamischen Land: Der Gr&uuml;nder von El Gouna, der &auml;gyptische Unternehmer Samih Sawiris, ist selbst Christ. Folgerichtig steht in El Gouna neben der Moschee auch eine koptische Kirche.</p>
<p><img class="picasa" src="http://lh6.ggpht.com/-J7BuVyXaYtA/Tw8Nfu4QCRI/AAAAAAAABgo/n7fD7ZjWfL4/s512/mobilfunk.JPG" alt="" width="640" height="357" /></p>
<h3>Sawiris: Vom Angler zum Stadtentwickler</h3>
<p>Dabei wollte Sawiris hier 1989 <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/das_erfolgsrezept_des_samih_sawiris_1.2609826.html">eigentlich nur in Ruhe angeln</a>, doch das &auml;gyptische Gesetz forderte von ihm „Entwicklung“. Also fing er an zu bauen. Am Anfang war es nur ein Hotel, ein Bereich f&uuml;r die Angestellten und ein Supermarkt. Heute sind es 18 Hotels, zudem hat Sawiris&#8217; <a href="http://www.orascomdh.com/de/projekte/bestehende-staedte/el-gouna.html">Orascom Development Holding</a> nach eigenen Angaben mehr als 2,500 Villen und Wohnungen bis heute an Privatleute verkauft. Die Quadratmeter-Preise liegen mittlerweile ab 1000 Dollar aufw&auml;rts.</p>
<p>Schlie&szlig;lich kam zu den Hotels auch die n&ouml;tige Infrastruktur hinzu: Restaurants und Gesch&auml;fte, ein eigenes Telefonnetz, ein Shuttle-Service von Booten und Schiffen, internationale Schulen, ein Krankenhaus mit Dekompressionskammer f&uuml;r Taucher und ein kleiner Flughafen. Bislang ist aber nur ein Drittel der insgesamt 36.8 Millionen Quadratmeter W&uuml;stenfl&auml;che bebaut und l&auml;sst Platz f&uuml;r mehr.</p>
<h3>Vorreiter f&uuml;r &ouml;kologischen Tourismus?</h3>
<p>Doch El Gouna sieht sich nicht nur als Luxus-Feriensiedlung, sondern als Vorreiter eines &ouml;kologischen Tourismus in &Auml;gypten: Frisches Wasser wird aus dem Meerwasser aufbereitet, das Abwasser wird gekl&auml;rt und dann zum Bew&auml;ssern der Pflanzen verwendet.</p>
<p>Weil man daf&uuml;r nicht genug Wasser hat, werde sogar noch Abwasser aus Hurghada gekauft. F&uuml;r die M&uuml;lltrennung stehen &uuml;berall verschiedenfarbige Amphoren bereit. Der ganze Stolz der Stadt ist aber die Recyclinganlage, die man auch gerne den interessierten Touristen zeigt:</p>
<p>Hier wird der M&uuml;ll von Hand nachsortiert und z.B. Plastikm&uuml;ll zu Kleiderb&uuml;geln und zu Granulat f&uuml;r den Stra&szlig;enbelag verarbeitet. El Gouna leistet sich einen Umweltbeauftragten. Und in Zukunft m&ouml;chte die Stadt CO2-neutral werden.</p>
<p><img class="picasa" src="http://lh5.ggpht.com/-Til6bGyU5DU/Tw8Ngq-LecI/AAAAAAAABgw/tKNIYWoaPRo/s512/m%2525C3%2525BClltrennung.JPG" alt="" width="640" height="578" /></p>
<p><img class="picasa" src="http://lh6.ggpht.com/-GOwqwdw2pHY/Tw8NJxdjVDI/AAAAAAAABe8/Yaa9X76kbCY/s512/recyclinganlage.JPG" alt="" width="640" height="465" /></p>
<h3>&#8220;Die Menschen identifizieren sich mit El Gouna&#8221;</h3>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realitaet-trifft-teil-2-bikini-oder-burka-eindruecke-aus-aegypten/attachment/picht/" rel="attachment wp-att-8975"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8975" title="picht" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/picht-120x120.jpg" alt="picht" width="120" height="120" /></a>Etwa 20.000 Menschen Leben heute dauerhaft in El Gouna, wie PR-Chefin Dorothee Picht erz&auml;hlt. Sie selbst ist seit 15 Jahren da – zun&auml;chst hatte sie eine Tauchschule, sp&auml;ter wurde sie von Orascom angestellt. Von der Revolution habe man hier wenig gesp&uuml;rt. Und &uuml;berhaupt wollte, wer einmal hier sei, auch nicht mehr weg:</p>
<p>„Die Menschen hier identifizieren sich mit El Gouna. Im Schnitt verdienen die Menschen hier auch besser als woanders“, sagt Picht, die w&auml;hrend unseres kleinen Ausflugs ihre Anweisungen an die &auml;gyptischen Bootsfahrer auf englisch und nicht in der arabischen Landessprache gibt. Verallgemeinern will sie die Aussage mit dem Verdienst aber nicht: „Das h&auml;ngt letztendlich von der Hotelkette ab.“ Grunds&auml;tzlich w&uuml;rden, wie sie betont, &Auml;gypter nicht schlechter bezahlt als Europ&auml;er. „Entscheidend ist die Qualifikation!“</p>
<h3>Bildung nach europ&auml;ischem Muster</h3>
<p>Die ist indes allzuoft eine Frage des Standpunktes: In El Gouna gibt es eine <a href="http://www.orascom-education.com/german/ausbildung.html">deutsche Hotelfachschule</a>, die mit einem IHK-Abschluss endet. Unterrichtssprache ist Deutsch. Wer noch kein Deutsch kann, muss zun&auml;chst einen Intensiv-Sprachkurs besuchen. Der Besuch der Hotelfachschule ist allerdings kostenpflichtig. Es gibt eine Nursing-School, an der nach englischem Curriculum unterrichtet wird.</p>
<p>Und die Technische Universit&auml;t Berlin richtet in &Auml;gypten einen <a href="http://www.campus-elgouna.tu-berlin.de/menue/zentralinstitut_tu_berlin_-_campus_el_gouna/">Satellitencampus</a> als wissenschaftliche Au&szlig;enstelle ein. Angeboten werden hier die Masterstudieng&auml;nge &#8220;Energy Engineering&#8221;, &#8220;Urban Development&#8221; und &#8220;Water Engineering&#8221;, die 5000 Euro pro Semester kosten. Immerhin: Sowohl die TU Berlin als auch die <a href="http://www.sawirisfoundation.org/">Sawiris-Foundation</a> bieten Stipendien an.</p>
<h3>Leben in Kairo</h3>
<p>Sp&auml;testens, wenn man jedoch El Gouna mit der Realit&auml;t in Kairo vergleicht, mag man PR-Dame Dorothee Picht glauben, dass es viele Vorteile hat, in der &#8220;europ&auml;ischen Kolonie&#8221; am Roten Meer zu leben und zu arbeiten. 21 Millionen Einwohner hat die &auml;gyptische Hauptstadt, &uuml;ber der eine dicke Dunstglocke h&auml;ngt – und 4,5 Millionen Autos.</p>
<p>Am Stadtrand gibt es die sogenannten Mirage Citys, abgeschottete Orte, in den denen die Reichen in Ruhe Leben k&ouml;nnen. Gleich in der N&auml;he haben Bauern ihr eigenes Ackerland verw&uuml;stet, um es als Bauland zu verkaufen. In die halb fertigen H&auml;user sind sie dann selbst eingezogen. Und in offenen Abwasserkan&auml;len liegt meterhoch der M&uuml;ll, den die Menschen hier einfach abladen. Mittlerweile hat man angefangen, die Kan&auml;le zuzusch&uuml;tten und zu &uuml;bergr&uuml;nen.</p>
<p><img class="picasa" src="http://lh3.ggpht.com/-qwwg4CAzUMw/Tw8NQHvjqwI/AAAAAAAABf8/0sMkRpa4kmA/s512/kairo.JPG" alt="" width="640" height="465" /></p>
<p><img class="picasa" src="http://lh5.ggpht.com/-FQlMx3h_MVo/Tw8NMDQJZrI/AAAAAAAABfc/t3o4B04y_vI/s512/m%2525C3%2525BCll-kairo.JPG" alt="" width="640" height="465" /></p>
<h3>Das Bildungsproblem in &Auml;gypten</h3>
<p>Reiseleiter Tamer Rahmy erkl&auml;rt, dass es zwar eine M&uuml;llabfuhr g&auml;be, viele Menschen aber nicht so gut ausgebildet seien und daher nicht verst&auml;nden, was die M&uuml;llabfuhr tut. „Sie denken daher, sie k&ouml;nnen den M&uuml;ll einfach auf die Stra&szlig;e werfen. Wir glauben, aber wenn eine neue Regierung kommt, die die M&uuml;llabfuhr organisiert, alles besser wird.“</p>
<p>Tats&auml;chlich ist die fehlende Ausbildung ein Problem in &Auml;gypten: Jeder f&uuml;nfte &Auml;gypter kann <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/aegypten-schrei-nach-bildung/3962042.html">weder lesen noch schreiben</a>, weil z.B. Eltern ihre Kinder fr&uuml;hzeitig zu fr&uuml;h von der Schule nehmen, damit sie auf dem Feld helfen.</p>
<p>Aber selbst wenn die Kinder die kostenlosen staatlichen Schulen und Universit&auml;ten absolvieren, ist das <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/aegypten-schrei-nach-bildung/3962042.html">kein Garant f&uuml;r einen guten Job</a>, denn viele Hochschulabsolventen finden keinen Job. Bessere Aussichten bieten die privaten Hochschulen, die jedoch einige Tausend Euro im Semester kosten.</p>
<p><img class="picasa" src="http://lh6.ggpht.com/-Ii1Nc7jSf0Q/Tw8NN9FnYHI/AAAAAAAABfo/HCcjhY9kLAc/s512/kairo-pyramide.JPG" alt="" width="640" height="826" /></p>
<h3>Die Revolution hautnah miterlebt</h3>
<p>„Ein Teil der Demonstranten von Tahrir-Platz geh&ouml;rt zu den sehr gut ausgebildeten Leuten, die im Land nun etwas ver&auml;ndern m&ouml;chten,“ sagt Rahmy, der ganz in der N&auml;he von &Auml;gyptens ber&uuml;hmtestem Platz wohnt. Die Revolution hat er daher hautnah mitbekommen – und auch deren Auswirkungen:</p>
<p>„Fr&uuml;her habe ich in der Hochsaison mindestens zwei Wochen im Monat kostenlos gearbeitet, dieses Jahr aber h&ouml;chstens eine Woche alle zwei Monate.“ Dennoch m&ouml;chte Rahmy, wie auch viele andere, das Rad der Zeit nicht zur&uuml;ckdrehen: „Viele &Auml;gypter sind zurzeit durcheinander, weil sie nicht wissen, wie es weitergeht. Andererseits gibt es da dieses Gef&uuml;hl von Freiheit.“</p>
<div class="authorbox"><strong>Sponsor: </strong>Die Recherche vor Ort wurden erm&ouml;glicht und gesponsort durch das &auml;gyptische Tourismusministerium, den Flughafen Magdeburg-Cochstedt und Germania Airlines, diverse Busgeselleschaften und Hotels vor Ort, die die Kosten f&uuml;r Flug, Unterkunft, Verpflegung, Transfer und Visa &uuml;bernommen haben.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realitaet-trifft-teil-2-bikini-oder-burka-eindruecke-aus-aegypten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Tourismus-Marketing auf Realit&#228;t trifft &#8211; Teil 1: &#8220;&#196;gypten ist mehr als der Tahrirplatz&#8221;</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:24:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Ideenbörse & Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[interkulturelle-Zusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/pyramiden-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />In &#196;gypten hat gerade die letzte Etappe der Parlamentswahlen begonnen, bei denen ein Sieg der Islamisten vorauszusehen ist. Die k&#246;nnten unter anderem Bikinis und Alkohol verbieten &#8211; mit negativen Folgen f&#252;r den Tourismus, den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes. Doch wie &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/pyramiden-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>In &Auml;gypten hat gerade die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/wahlen_aegypten_1.14106376.html">letzte Etappe der Parlamentswahlen</a> begonnen, bei denen ein Sieg der Islamisten vorauszusehen ist. Die k&ouml;nnten unter anderem Bikinis und Alkohol verbieten &#8211; mit negativen Folgen f&uuml;r den Tourismus, den wichtigsten Wirtschaftszweig des Landes. Doch wie gehen Tourismus-Vermarkter mit politisch instabilen Situationen um? Ein Problem, das &uuml;brigens l&auml;ngst nicht nur &Auml;gypten hat &#8211; und das die Frage aufwirft, ob ein Rundum-Sorgenfrei-Urlaub &uuml;berhaup noch zeitgem&auml;&szlig; ist.<br />
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/o9HmOvHk8Sk"></iframe></div></p>
<p><!--more-->Gizeh, 20.12. 2011, in der W&uuml;ste. Unten die Lichter  der Metropolregion Kairo, oben die Cheopspyramide malerisch angestrahlt. Ein Ort wie aus der Tourismus-Werbung, doch drinnen im eigens aufgebauten Festzelt geht es um ernste Fragen: Der &auml;gyptische Tourismusminister Mounir Fakhry Abdel Nour und Amr El Ezabi, Chef der &auml;gyptischen Tourismusbeh&ouml;rde gaben eine Pressekonferenz.</p>
<p>Thema: Die Tourismus-Wirtschaft in &Auml;gypten. Mit auf dem Podium auch Vertreter der Deutschen Wirtschaft: J&uuml;rgen B&uuml;chy, Pr&auml;sident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) und  Dr. Christian G&ouml;ke, Chef der Messe Berlin, wo &Auml;gypten 2012 Partnerland der Internationalen Tourismus-B&ouml;rse (ITB) sein wird. Der Vertrag daf&uuml;r wurde hier in Gizeh unterschrieben.</p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/attachment/pyramiden/" rel="attachment wp-att-8936"><img class="aligncenter size-large wp-image-8936" title="Pyramiden" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/pyramiden-620x465.jpg" alt="" width="640" height="465" /></a></p>
<h3>Tourismus &#8211; der wichtigste Wirtschaftsfaktor &Auml;gyptens</h3>
<p>Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftsfaktor in &Auml;gypten: Einer von sechs &Auml;gyptern arbeitet in der Branche, 14,2 Millionen G&auml;ste aus aler Welt besuchten &Auml;gypten zuletzt im Jahr 2010, 1,33 Millionen davon waren Deutsche. Doch die Revolution vor einem Jahr hat dem Tourismus herbe Einbu&szlig;en beschert.</p>
<p>Ein Statistik, die mir vom Generalkonsulat der Arabischen Republik &Auml;gypten zur Verf&uuml;gung gestellt wurde, zeigt: Je nach Monat sind die &Uuml;bernachtungen f&uuml;r &Auml;gypten zwischen 33 und 45 Prozent zur&uuml;ckgegangen. Kein Wunder also, dass man sich fragt, wie man diese wichtigen Einnahmen wieder zur&uuml;ckholt.</p>
<h3>Offener umgang mit einer schwierigen Situation</h3>
<p>Die Aussagen auf der Pressekonferenz waren, angesichts der schwierigen Situation, &uuml;berraschend offen. Aber alles andere w&auml;re aufgrund der j&uuml;ngsten Ereignisse aber auch unglaubw&uuml;rdig gewesen. Der &auml;gyptische Tourismusminister hofft auf die Vernunft der voraussichtlichen Wahlsieger: &#8220;Moslembr&uuml;der und Salafisten k&ouml;nnen nicht ohne Tourismus&#8221;, sagte er auf der Pressekonferenz (im Video oben).</p>
<p>Etwas ausf&uuml;hrlicher war der stellvertretende &auml;gyptische Tourismus-Minister Hisham Zaazou zwei Tage zuvor auf einer Konferenz in El Gouna am Roten Meer geworden, der Details &uuml;ber Gespr&auml;che mit den Islamisten offenbarte:</p>
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/5Hdquofb1PE"></iframe></div>
<h3>&#8220;&Auml;gypten ist mehr als der Tahrirplatz&#8221;</h3>
<p>Doch mehr als der drohende Wahlsieg der Islamisten machen den Tourismus-Verantwortlichen <a href="http://www.taz.de/Schwere-Zusammenstoesse-in-gypten/!83926/">die aktuellen Ereignisse vom Tahrirplatz</a> Sorgen, die immer wieder die Nachrichtenlage &uuml;ber &Auml;gypten bestimmen. Die sind nicht gerade dazu angetan, Besuchern Lust auf einen sorgenfreien Urlaub im Land zu machen.</p>
<p>Die nun besiegelte Partnerschaft mit der ITB wurde bereits in Vor-Revolutions-Zeiten vereinbart und k&ouml;nnte sich nun als Gl&uuml;cksfall f&uuml;r das Land erweisen. Da habe &Auml;gypten wohl einen Schutzengel gehabt, sagt der Minister und spielt damit auf die mediale Aufmerksamkeit an, die &Auml;gypten als Reiseland damit zu teil werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Denn, so der einhellige O-Ton, sei &Auml;gypten weit mehr als der Tahrirplatz, die Lage im Land deutlich ruhiger als die Ereignisse von dort glauben machen wollen, wie  Tourismusminister Nour nochmals deutlich bekr&auml;ftigte:</p>
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/wVyd1oCVRFU"></iframe></div>
<p><strong>Dazu ein Update vom 10.01.2012:</strong> In der Provinz S&uuml;d-Sinai wurden kurzzeitig Touristen festgesetzt. Aufgebrachte &Auml;gypter protestierten damit gegen Wahlmanipulation. Nachdem ein Verwaltungsgericht entschieden hatte, dass die Wahlen widerhohlt w&uuml;rden, kamen die Touristen wieder frei. Offenbar lief alles glimpflich ab.</p>
<h3>Deutsche Wirtschaft ist optimistisch</h3>
<p>Und auch die Deutsche Wirtschaft demonstriert Optimismus: Die Germania Airline fliegt seit 20.11.2011 einmal w&ouml;chentlich vom  ehemaligen Milit&auml;r-Flughafen Magdeburg-Cochstedt nach Hurghada. Ihr Marketing-Leiter Ralph Ullmann sagte bei der Pressekonfernz in El Gouna:</p>
<blockquote><p>&#8220;&Auml;gypten macht gerade eine interessante Phase durch. Das finden wir spannend und wollen zu dem Projekt stehen. Wir kennen aber das wirtschaftliche Risiko und hoffen, dass wir uns nach den Wahlen etwas entspannen k&ouml;nnen.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/attachment/magdeburg-cochstedt/" rel="attachment wp-att-8937"><img class="aligncenter size-large wp-image-8937" title="Magdeburg-Cochstedt" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2012/01/magdeburg-cochstedt-620x465.jpg" alt="" width="640" height="465" /></a></p>
<h3>&#8220;Wir arrangieren uns mit den Verh&auml;ltnissen&#8221;</h3>
<p>Und DRV-Chef B&uuml;chy (im Vido links neben dem Tourismus-Minister) sagte bei der Pressekonferenz in Gizeh:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir k&ouml;nnen die TV-Bilder vom Tahrirplatz nicht ignorieren. Sie stehen im Widerspruch zum Wunsch deutscher Touristen, dass die sch&ouml;nsten Wochen des Jahres nicht negativ beeinflusst werden sollen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Insgesamt hofft B&uuml;chy auf einen friedlichen &Uuml;bergang in &Auml;gypten und gibt sich, was den Ausgang der Wahlen angeht, gelassen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Deutsche Tourismus geht in die ganze Welt, auch z.B. in L&auml;nder wie Nordkorea. Die politischen Situationen m&ouml;gen sich &auml;ndern, aber wir passen uns an. Es wird immer Kooperationen und Beziehungen geben, wir arrangieren uns mit den bestehenden Verh&auml;ltnissen und werden und auch in &Auml;gypten arrangieren, wenn es n&ouml;tig sein sollte.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Das eigene Bild reflektieren</h3>
<p>Eine Situation voller Gegens&auml;tze, die zum Nachdenken einl&auml;dt &#8211; &uuml;ber die Sichtweisen von Politik und Wirtschaft, aber auch &uuml;ber unser eigenes Verst&auml;ndnis von Medienkonsum, Reisen und Demokratie.</p>
<p>So kann man die Haltung der Wirtschaft, sich mit den Verh&auml;ltnissen arrangieren zu wollen, in anbetracht der Bilder durchaus als zynisch betrachten. Oder meinen, dass &Auml;gypten zun&auml;chst einmal selbst f&uuml;r stabile demokratische Verh&auml;ltnisse sorgen soll.</p>
<h3>&#8220;Tourismus ist wichtig f&uuml;r die Demokratie&#8221;</h3>
<p>Gleichzeitig ist aber der Tourismus als wichtigste Wirtschaftskraft auch entscheidend f&uuml;r das gelingen des demokratischen Prozesses &#8211; darauf hat schon vor Monaten der &auml;gyptische Tourismus-Minister Nour, &uuml;brigens selbst Christ, <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-10/aegypten-abdel-nour-interview">im Interview mit ZEIT ONLINE</a> hingewiesen. Dort sagte er: &#8220;Anfangs waren es ja vor allem wirtschaftliche Gr&uuml;nde, die viele Menschen auf die Stra&szlig;e getrieben haben.&#8221;</p>
<p>Und tats&auml;chlich <del>kann</del> konnte man bislang am Roten Meer, hunderte von Kilometern vom Tahrirplatz entfernt, auch sch&ouml;n, ruhig und entspannt Urlaub machen und das wird auch gemacht. Dennoch ist der Tahrirplatz, zumindest in unserer Journalisten-Gruppe, irgendwie stets pr&auml;sent.</p>
<h3>Die Auseinandersetzung mit dem Zielland muss schon viel fr&uuml;her beginnen</h3>
<p>Das bringt mich dazu, &uuml;ber unseren Medienkonsum zu reflektieren. In vielen L&auml;ndern, in die man so reist, ist die politische Situation alles andere als optimal, da ist &Auml;gypten keine Ausnahme. Das wird in der Regel gerne ignoriert. Dass in &Auml;gypten vor kurzem <a href="http://english.ahram.org.eg/News/30159.aspx">ein prominenter Blogger und Aktivist freigelassen wurde</a>, erregte z.B. vergleichsweise wenig Aufsehen.</p>
<p>Wenn dann aber Bilder von Toten ins Wohnzimmer schwappen, ist pl&ouml;tzlich die allgemeine Panik gro&szlig;. Die Bilder einfach abgstellen, wie so mancher sich das wohl w&uuml;nscht, geht nicht &#8211; die Ereignisse geschehen ja weiterhin. Nein, die Auseinandersetzung mit dem Thema muss weit vorher anfangen.</p>
<p>Und auch der Wunsch nach einem sorgenfreien Urlaub ist verst&auml;ndlich, nicht zuletzt ihm hat es der Deutsche Tourismus zu verdanken, wieder im Aufwind zu sein. Aber ist das noch zeitgem&auml;&szlig; in einer Zeit, in der es in vielen beliebten Urlaubsl&auml;ndern politisch eher unruhig zugeht? Oder ist nicht doch auch eine weiterreichende Auseinandersetzung mit den Menschen im Zielland sinnvoll?</p>
<h3>Die Zukunft des Tourismus?</h3>
<p>Tats&auml;chlich haben <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/trends-traumjobs-in-der-zukunftsbranche-tourismus-teil-1-kultur-erlebnis-reisen-nachhaltigkeit/">Zukunftsforscher schon einen neuen Typ von Tourist ausgemacht</a>: Einer, dem es nicht um &#8220;einfach mal weg&#8221; geht, sondern der Reisen als individuelles Erlebnis ansieht, als abenteuerliche Erschlie&szlig;ung der Welt, als Erf&uuml;llung des Wunsches nach Ver&auml;nderung und Aufbruch.</p>
<p>Nun mag man agumentieren, das Revulutions-Sight-Seeing vielleicht etwas zu viel Abenteuer ist. In Israel hingegen macht der Aktivist <a href="http://azizabusarah.wordpress.com/">Aziz Abu Sarah</a> bereits vor, wie so etwas funktionieren k&ouml;nnte: Mit seiner Agentur <a href="http://www.facebook.com/pages/Mejdi-Tours/110666852313381">Mejdi</a> bietet er &#8220;dual narrative tours&#8221; an, die von israelischen und palistin&auml;nsischen F&uuml;hrern gemeinsam bestritten werden und Touristen z.B. in ein palistin&auml;nsisches Fl&uuml;chtlingscamp f&uuml;hren.</p>
<p>Wer wei&szlig;, vielleicht sieht so der Tourismus der Zukunft aus?</p>
<div class="authorbox"><strong>Anmerkung: </strong>Der Artikel wurde an einigen Stellen aufgrund der j&uuml;ngsten Ereignisse nochmals &uuml;berarbeitet.</p>
<p><strong>Sponsor: </strong>Meine Teilnahme an der Pressekonferenz sowie die Recherche vor Ort wurden erm&ouml;glicht und gesponsort durch das &auml;gyptische Tourismusministerium, den Flughafen Magdeburg-Cochstedt und Germania Airlines, diverse Busgeselleschaften und Hotels vor Ort, die die Kosten f&uuml;r Flug, Unterkunft, Verpflegung, Transfer und Visa &uuml;bernommen haben.</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/ideen-boerse/wenn-tourismus-marketing-auf-realpolitik-trifft-aegypten-ist-mehr-als-der-tahrirplatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geben und Nehmen: Die Formel f&#252;r ein lebenswertes Leben?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/geben-und-nehmen-die-formel-fuer-ein-lebenswertes-leben/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/geben-und-nehmen-die-formel-fuer-ein-lebenswertes-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sylvana Pollehn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik-Moral]]></category>
		<category><![CDATA[negative-Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/geben-und-nehmen-die-formel-fuer-ein-lebenswertes-leben/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/geben-nehmen-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />&#8220;Was? Ich soll einen Euro spenden! Wer hilft mir denn, wenn ich Hilfe brauche&#8221;, ereifert sich Thomas, &#8220;ihr spinnt wohl.&#8221; Recht hat er, der Thomas, denn wenn es uns mal schlecht geht, stehen wir auch allein da, oder? Man kann &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/geben-und-nehmen-die-formel-fuer-ein-lebenswertes-leben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/geben-nehmen-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>&#8220;Was? Ich soll einen Euro spenden! Wer hilft mir denn, wenn ich Hilfe brauche&#8221;, ereifert sich Thomas, &#8220;ihr spinnt wohl.&#8221; Recht hat er, der Thomas, denn wenn es uns mal schlecht geht, stehen wir auch allein da, oder? Man kann doch nicht die ganze Welt retten.<br />
<a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/geben-und-nehmen-die-formel-fuer-ein-lebenswertes-leben/attachment/geben-nehmen/" rel="attachment wp-att-8818"><img class="aligncenter size-large wp-image-8818" title="geben-nehmen" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/geben-nehmen-620x465.jpg" alt="geben-nehmen" width="640" height="465" /></a></p>
<p><!--more-->Da stehen sie, die drei Freunde, und diskutieren. Erika fragt: &#8220;Wie viel Gutes soll man tun? Wo f&auml;ngt es an und wo endet es? Schlie&szlig;lich kann ich ja nicht die ganze Welt retten.&#8221; Susi meint: &#8220;Na ja, wenn aber jeder so denkt, wer macht dann &uuml;berhaupt noch etwas f&uuml;r die, die dringend Hilfe brauchen?&#8221;</p>
<h3>Alibi f&uuml;rs Nichtstun</h3>
<p>Skandale &uuml;ber Spendengelder verunsichern und lassen ehrliche und engagierte Aktionen in den Hintergrund r&uuml;cken. Manchem verschafft das ein Alibi f&uuml;rs Nichtstun. Das ist schade. Denn viele wichtige Projekte brauchen jede finanzielle Hilfe.</p>
<p>Auch ich spende nat&uuml;rlich nicht wild drauf los &#8211; w&auml;re ja blau&auml;ugig &#8211; aber der eine oder andere Euro flie&szlig;t schon in mein ausgew&auml;hltes Herzprojekt.</p>
<h3>Fangen wir bei den Kindern an</h3>
<p>Wo liegt unsere Zukunft? Wo w&auml;chst sie und wo gestalten wir sie mit? Finden Sie auch, dass alles bei den Kindern beginnt? Ist es nicht so, dass sie uns am allern&ouml;tigsten brauchen, weil sie sich nicht allein behelfen k&ouml;nnen? Und ist es nicht so, dass sie uns im Alter zur Seite stehen?</p>
<p>Jetzt denkt mancher bestimmt: Tr&auml;um weiter. Das tun sie nie. DOCH, sie werden es tun, wenn wir schon jetzt daf&uuml;r sorgen, dass es ihnen gut geht. Wenn wir ihnen schon jetzt beibringen, was gegenseitige Hilfe bedeutet und ihr Herz &ouml;ffnen, f&uuml;r die wichtigsten Dinge dieser Welt: &#8220;menschlich bleiben &#8211; nur das z&auml;hlt&#8221;.</p>
<h3>Ein lebenswertes Leben &#8211; nur eine Vision?</h3>
<p>Heute legen wir den Grundstein f&uuml;r die Welt von Morgen. Zukunfts-Mission &#8211; h&ouml;rt sich hochtrabend an &#8211; ich wei&szlig;. Jedoch dr&uuml;ckt es alles aus. Wir m&uuml;ssen heute begreifen, dass ohne unser engagiertes Tun, ein lebenswertes Morgen nur eine Vision bleibt.</p>
<p>&#8220;Verantwortlich ist man nicht nur f&uuml;r das, was man tut, sondern auch f&uuml;r das, was man nicht tut&#8221;, LAOZI.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/geben-und-nehmen-die-formel-fuer-ein-lebenswertes-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berufs- und Lebensbilder weltweit: Multikulti lebt!</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[interkulturelle-Zusammenarbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/kensington-market-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />In Deutschland hat Angela Merkel Multikulti f&#252;r tot erkl&#228;rt. Im kanadischen Toronto treffe ich Karen aus Trinidad, die mir beweist, dass Multikulti hier ziemlich lebendig ist &#8211; wie z.B. auch Torontos Alternativ-Viertel Kensington Market zeigt. Vielleicht ist es die Art, &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/kensington-market-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>In Deutschland hat Angela Merkel Multikulti f&uuml;r tot erkl&auml;rt. Im kanadischen Toronto treffe ich Karen aus Trinidad, die mir beweist, dass Multikulti hier ziemlich lebendig ist &#8211; wie z.B. auch Torontos Alternativ-Viertel Kensington Market zeigt.<br />
<a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/attachment/kensington-market/" rel="attachment wp-att-8786"><img class="aligncenter size-large wp-image-8786" title="kensington-market" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/kensington-market-620x465.jpg" alt="kensington-market" width="640" height="465" /></a><br />
<!--more--></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/attachment/karen/" rel="attachment wp-att-8790"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8790" title="karen" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/karen-120x120.jpg" alt="karen" width="80" height="80" /></a>Vielleicht ist es die Art, wie Karen, die farbig ist und aus einer muslimischen Familie stammt, mit einem Kochbuch des &Ouml;sterreichers Wolfgang Puk hereinkommt und &uuml;ber ein spanisches Gaspachorezept redet, die mein Interesse weckt.</p>
<h3>Wir sind alle Multikulti</h3>
<p>Karen erz&auml;hlt mir, ist seit 34 Jahren mit einen Kandier englischer Herkunft verheiratet. Auch ihre beiden Schwestern und eine Nichte sind mit Kanadiern verheiratet, der Bruder mit einer Italienerin. „Wenn wir mal ehrlich sind, ist jeder irgendwie gemischt“ sagt die 58j&auml;hrige ganz pragmatisch und kann gar nicht verstehen, dass es damit in anderen L&auml;ndern Probleme geben soll.</p>
<p>Denn in Kanada ist Multikulti ziemlich normal. Mehr als 50 Prozent der Einwohner von Toronto sind nicht im Land geboren. Sogar Polizisten mit Turban sind hier v&ouml;llig normal. Die multikulturellen Neighborhoods wie Chinatown oder Kensington Market sind es auch, die den Charme der Businessmetropole ausmachen. Toleranz wird hier ganz gro&szlig; geschrieben.</p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/attachment/chinatown/" rel="attachment wp-att-8787"><img class="aligncenter size-large wp-image-8787" title="chinatown" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/chinatown-620x465.jpg" alt="chinatown" width="640" height="465" /></a></p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/attachment/police/" rel="attachment wp-att-8788"><img class="aligncenter size-large wp-image-8788" title="police" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/police-620x465.jpg" alt="police" width="640" height="465" /></a></p>
<h3>Toleranz und Offenheit</h3>
<p>Genau deshalb ist auch Karen nach Kanada gekommen: In Trinidad sei sicher das Wetter besser und die Leute freundlicher, allerdings die Gesellschaft auch traditioneller. „Jeder wusste immer alles &uuml;ber jeden. Immer wenn ich aus dem Rahmen fiel, einen Fehler gemacht habe, haben die Leute mich schief angeschaut“, erz&auml;hlt Karen.</p>
<p>In Kanada hingegen f&uuml;hlt sie sich freier. „Hier kann man auch mal Fehler machen und wird weniger kritisiert“. Nach Kanada auszuwandern“, sagt Karen,“ ist das Beste was sie je gemacht hat. F&uuml;r mich hat Multikulti bestens funktioniert.“</p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/attachment/kensington2/" rel="attachment wp-att-8789"><img class="aligncenter size-large wp-image-8789" title="kensington2" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/12/kensington2-620x465.jpg" alt="" width="640" height="465" /></a></p>
<div class="authorbox"><strong>Sponsor: </strong>Die Recherche zu diesem Beitrag wurde erm&ouml;glicht durch die <a href="http://corporate.canada.travel/ctc-cct">Canadian Tourism Commission</a>, die Reisekosten und Unterkunft bezahlt haben. Danke!</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/berufs-und-lebensbilder-weltweit-multikulti-lebt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Serie – das Ende der Privatsph&#228;re auf Facebook: Sind die Nutzer selbst schuld?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-sind-die-nutzer-selbst-schuld/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-sind-die-nutzer-selbst-schuld/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-sind-die-nutzer-selbst-schuld/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/privacy-fence-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Facebook hat sp&#228;testens seit der Einf&#252;hrung des News- und Mini-Feeds einen entscheidenden Paradigmenwechsel hinsichtlich der Privatsph&#228;reneinstellungen auf Facebook vollzogen. Wie wirkt sich dieser auf die Privatsph&#228;re der Nutzer aus? Seitdem jeder Nutzer nach dem Login eine Zusammenfassung zahlreicher Aktivit&#228;ten befreundeter &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-sind-die-nutzer-selbst-schuld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/privacy-fence-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Facebook hat sp&auml;testens seit der Einf&uuml;hrung des News- und Mini-Feeds einen entscheidenden Paradigmenwechsel hinsichtlich der Privatsph&auml;reneinstellungen auf Facebook vollzogen. Wie wirkt sich dieser auf die Privatsph&auml;re der Nutzer aus?<br />
<a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-sind-die-nutzer-selbst-schuld/attachment/privacy-fence/" rel="attachment wp-att-8695"><img class="aligncenter size-large wp-image-8695" title="privacy-fence" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/privacy-fence-620x413.jpg" alt="privacy-fence" width="640" height="413" /></a><br />
<!--more--><br />
Seitdem jeder Nutzer nach dem Login eine Zusammenfassung zahlreicher Aktivit&auml;ten befreundeter Facebook-Nutzer erh&auml;lt, hat dieser einen genauen Einblick dar&uuml;ber, wer wann welche Fotos hochgeladen, wer wessen Statusmeldung kommentiert hat, zu welcher Gruppe er beigetreten und von welcher Facebook-Seite er Fan geworden ist.</p>
<h3>Privates wird pr&auml;senter</h3>
<p>Zudem wird im News-Feed angezeigt, wenn ein Nutzer einen neuen Arbeitsplatz eingetragen oder aber seinen Beziehungsstatus ge&auml;ndert hat. Letzteres ist zumeist eine brisante Information, die eine gro&szlig;e Reaktionskette nach sich ziehen kann. Eine neue Form vom &ouml;ffentlichen Umgang mit pers&ouml;nlichen Daten stellt sich hier dar.</p>
<p>Ehemals als pers&ouml;nlich eingestufte Informationen, wie die der Trennung vom Lebenspartner, werden nun nicht mehr nur in einer privaten Runde erl&auml;utert, sondern f&uuml;r alle befreundeten Nutzer sichtbar auf Facebook kommuniziert.</p>
<h3>St&ouml;rung der gesellschaftlichen Norm</h3>
<p>Auch wenn die Einf&uuml;hrung des News-Feeds zu seiner Zeit f&uuml;r gro&szlig;e Kritik in den Reihen der bereits registrierten Facebook-Nutzer f&uuml;hrte, ist die Aggregation von Informationen des News-Feeds inzwischen eine der Hauptfunktionen auf Facebook.</p>
<p>Dennoch wird mit diesem Beispiel ein Grundmerkmal im Zusammenhang mit den W&uuml;nschen und Erwartungen der Nutzer von sozialen Netzwerken deutlich, n&auml;mlich das der „St&ouml;rung der gesellschaftlichen Norm“.</p>
<h3>Widerstand gegen den Newsfeed</h3>
<p>Facebook hat ohne Vorank&uuml;ndigung die zur Verf&uuml;gung stehenden Informationen geb&uuml;ndelt und dessen Wahrnehmung neu strukturiert. Dies entsprach nicht den Gewohnheiten der Nutzer, welche im Laufe der Zeit bestimmte Erwartungen hervor riefen.</p>
<p>Anfangs war den Nutzern nicht eindeutig klar, aus welchen Informationsquellen sich der News-Feed speiste und inwiefern sie selbst mit ihren Aktivit&auml;ten der &Ouml;ffentlichkeit ausgesetzt waren. Dies war ein Zustand, der zu enormer Unsicherheit f&uuml;hrte.</p>
<h3>Sind die Nutzer selbst schuld?</h3>
<p>Jared Spool <a href="http://www.uie.com/articles/facebook_mini_feed/">analysierte das Vorgehen Facebooks</a> als Steigerung der Sichtbarkeit von Informationen, die ohnehin bereits verf&uuml;gbar waren und schlie&szlig;t damit aus, dass es sich um ein Unterlaufen der Privatsph&auml;re handelte.</p>
<blockquote><p>“No invasion of privacy was occurring — just an increase in the visibility of already available information.”</p></blockquote>
<h3>Studie: Blindes Vertrauen in Facebook?</h3>
<p>Aus einer <a href="http://blues.ius.cs.cmu.edu/ralph/Publications/acquisti-gross-facebook-privacy-PET.pdf">Studie von Acquisti und Gross</a> aus dem Jahre 2006 geht hervor, dass das Vertrauen der Nutzer in Facebook zu dieser Zeit relativ hoch war, speziell im Vergleich zu dem Grad an Vertrauen, was Nutzer den Netzwerken <em>Friendster</em> oder <em>MySpace</em> entgegenbrachten.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt die Studie, dass Facebook-Nutzer nicht genau wissen, inwiefern Facebook die Informationen, die sie zur Verf&uuml;gung stellen weiterverarbeitet. 56% glaubten, dass Facebook keine pers&ouml;nlichen Informationen der Nutzer mit Dritten teilt.</p>
<h3>Nutzer: Falsch informiert</h3>
<p>Hieraus erkl&auml;rt sich auch die gro&szlig;e Unsicherheit, die sich mit der Einf&uuml;hrung des News-Feeds ergeben hat. Die Nutzer waren nicht ausreichend dar&uuml;ber informiert, wie sichtbar die Informationen sind, die sie auf Facebook einstellen.</p>
<p>Aus heutiger Sicht betrachtet war die Einf&uuml;hrung des News-Feeds, einer der wichtigsten Schritte im Hinblick auf die Entwicklung Facebooks als Plattform. Die Etablierung des News-Feeds erm&ouml;glichte es Drittanbietern erstmals, extern entwickelte Applikationen mithilfe viraler Netzwerkeffekte einer breiten Masse zug&auml;nglich zu machen.</p>
<h3>Newsfeed bedingt erfolg der Fanseiten</h3>
<p>Hierf&uuml;r r&uuml;cken besonders die sogenannten Facebook-Fanseiten in den Mittelpunkt. Sie sind in der Architektur &auml;hnlich aufgebaut wie das Profil eines Nutzers, jedoch mit dem Unterschied, dass es keine Begrenzung in der Anzahl der „Fans“ gibt (was analog zu der Begrenzung der Freundesanzahl eines Nutzerprofils auf 5000 zu betrachten ist).</p>
<p>K&uuml;nstler, Marken, Vereine etc. k&ouml;nnen sich auf Facebook mit einem eigenen Profil darstellen und somit Fans sammeln und vor allem sich mit ihnen austauschen. Fanseiten stehen die &uuml;blichen Funktionen eines Profils zur Verf&uuml;gung, es gibt also eine Pinnwand, Fotoalben, Auflistungen der Fans etc.</p>
<p>Sobald sich zum Beispiel ein Nutzer f&uuml;r einen bestimmten K&uuml;nstler begeistert und dies durch eine Aktivit&auml;t, wie die des Fan-Werdens zum Ausdruck bringt, wird diese Aktion f&uuml;r all seine Freunde im News-Feed sichtbar. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sich einer oder mehrere der Freunde dieser Aktion anschlie&szlig;en und sich die Facebook-Fanseite des K&uuml;nstlers somit kaskadenartig unter den Facebook-Nutzern verbreitet und der K&uuml;nstler dadurch eine hohe Anzahl an Fans generiert.</p>
<h3>Fehlende Transparenz beim Newsfeed</h3>
<p>Dass die Implementierung des News-Feeds einen positiven Nutzen f&uuml;r die Plattform Facebook und deren Nutzer hatte, haben diese inzwischen erkannt. Was jedoch zu jenem Zeitpunkt bem&auml;ngelt wurde, war die fehlende Transparenz und die Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Einstellungsver&auml;nderungen.</p>
<p>Hinzu kam, dass auch schon zu dieser Zeit der Zugriff auf die Privatsph&auml;reneinstellungen durch fehlende Nutzerfreundlichkeit erheblich erschwert wurde. Dies f&uuml;hrte dazu, dass die Nutzer, genau wie erneut im Dezember 2009, unfreiwillig Informationen preisgaben, die sie als privat einstuften.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-sind-die-nutzer-selbst-schuld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Serie – das Ende der Privatsph&#228;re auf Facebook: Information wants to be shared?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-information-wants-to-be-shared/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-information-wants-to-be-shared/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 10:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-information-wants-to-be-shared/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/friends-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Im September 2006 f&#252;hrte Facebook den News- und den Mini-Feed ein und provozierte damit gleichzeitig eine der ersten gro&#223;en Diskussionen zum Thema „Privatsph&#228;re“ auf Facebook. Das zeigt, wie sehr die Privatsph&#228;re bei Facebook Die Nutzer, die bis dahin aktiv die &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-information-wants-to-be-shared/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/friends-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Im September 2006 f&uuml;hrte Facebook den News- und den Mini-Feed ein und provozierte damit gleichzeitig eine der ersten gro&szlig;en Diskussionen zum Thema „Privatsph&auml;re“ auf Facebook. Das zeigt, wie sehr die Privatsph&auml;re bei Facebook<br />
<a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-information-wants-to-be-shared/attachment/friends/" rel="attachment wp-att-8682"><img class="aligncenter size-large wp-image-8682" title="friends" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/friends-620x465.jpg" alt="friends" width="640" height="465" /></a><br />
<!--more-->Die Nutzer, die bis dahin aktiv die Profile der anderen Facebook-Nutzer besuchen mussten, um herauszufinden, was diejenigen dort geschrieben oder hochgeladen hatten, wurden nun, aggregiert auf einer neuen Benutzeroberfl&auml;che, automatisch dar&uuml;ber informiert.</p>
<h3>Keine Wahl</h3>
<p>Nach dem Login auf Facebook bestand die Startseite ab sofort aus einer Liste aller Statusmeldungen, die befreundete Nutzer auf Facebook eingestellt hatten. Die Nutzer f&uuml;hlten sich jedoch in ihrer Privatsph&auml;re beschnitten, denn es gab keine Wahlm&ouml;glichkeit, ob man dieser Ver&ouml;ffentlichung zustimmte oder nicht.</p>
<p>Seitdem geh&ouml;rte die &ouml;ffentliche Liste der Statusmeldungen auf Facebook zur Standardeinstellung. Dennoch gab es zu der Zeit Stimmen, die der Meinung waren, dass Nutzer, die sich &uuml;ber diese Neuerung beschwerten, naiv seien.</p>
<h3>Kontextuelle Integrit&auml;t</h3>
<p>Diese Auffassung wurde darin begr&uuml;ndet, dass Nutzer ohnehin Informationen auf ihren &ouml;ffentlichen Profilen auf Facebook einstellen w&uuml;rden, welche f&uuml;r jedermann sichtbar seien, unabh&auml;ngig davon, wie Facebook dar&uuml;ber entscheidet Informationen zur Verf&uuml;gung zu stellen.</p>
<p>Michael Zimmer st&uuml;tzt <a href="http://michaelzimmer.org/2006/09/08/more-on-facebook-and-the-contextual-integrity-of-personal-information-flows/">seine Auffassung</a> hierzu jedoch auf das Konzept der kontextuellen Integrit&auml;t, welches besagt, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen immer an einem ad&auml;quaten Schutz von Privatsph&auml;re und den Normen innerhalb eines spezifischen Kontexts gebunden sein muss. Helen Nissenbaum, Professorin an der New York University, beschreibt <a href="http://ssrn.com/abstract=534622">kontextuelle Integrit&auml;t </a>so:</p>
<blockquote><p>&#8220;Contextual integrity ties adequate protection for privacy to norms of specific contexts, demanding that information gathering and dissemination be appropriate to that context and obey the governing norms of distribution within it.&#8221;</p></blockquote>
<h3>Die Transparenz fehlt!</h3>
<p>Zimmer kritisiert vor allem die Tatsache der fehlenden Transparenz, der durch Facebook get&auml;tigten Ver&auml;nderungen, speziell &uuml;ber die Auswirkungen, wie Reputationssch&auml;den, die diese f&uuml;r den einzelnen Nutzer im Bereitstellen von privaten Daten mit sich bringen k&ouml;nnen.</p>
<p>Einmal etablierte Normen, die zum Informationsfluss auf Facebook bestanden, wurden mit der Einf&uuml;hrung des News-Feeds ver&auml;ndert und unterwanderten die bestehende Annahme des Nutzers dar&uuml;ber. Aller Kritik zum Trotz, ist „das Teilen von Informationen“ Mark Zuckerbergs gr&ouml;&szlig;tes Anliegen.</p>
<h3>Information wants to be shared</h3>
<p>In den regelm&auml;&szlig;ig abgehaltenen Facebook-Konferenzen f&uuml;r Entwickler, Unternehmer und Innovatoren, wie der  <a href="http://www.facebook.com/f8?v=app_110713442293217#!/f8?v=info, ">f8-Konferenz,</a> auf denen Zuckerberg &uuml;ber Ver&auml;nderungen der Plattform Facebook spricht, hat er dies mit dem Satz „Information wants to be shared“ zum Ausdruck gebracht.</p>
<p>Laut Barker ist „Teilen“ der Kern von Facebook. Hierbei <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/facebook_wants_you_to_be_less_private_-_but_why.php">hebt er hervor</a>, dass es vor allem darum ginge, Menschen zu finden, die man kennt, neue Leute kennenzulernen und darum, Meinungen aufzusp&uuml;ren, die andere Facebook-Nutzer zu bestimmten Themen haben. Barkers Ansicht nach ginge dies jedoch nur, wenn der Zugang zu den Profilen offen w&auml;re und die Nutzer sich mitteilten.</p>
<blockquote><p>&#8220;Sharing is at the core of our product. Finding people you know, learning about people you don&#8217;t know, searching for what people are saying about topics that interest you can generally only happen when people are open and choose to share.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-information-wants-to-be-shared/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Serie – das Ende der Privatsph&#228;re auf Facebook: Warum ist Privatsph&#228;re so wichtig?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-ist-privatsphaere-so-wichtig/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-ist-privatsphaere-so-wichtig/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-ist-privatsphaere-so-wichtig/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/privatsphaere-e1321352210896-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Privatsph&#228;re und Datenschutz bei Facebook sind heftig umstrittene Themen.  Doch warum wollen Menschen eigentlich ihre Privatsph&#228;re in Sozialen Netzwerken sch&#252;tzen? Dazu gibt es verschiedene Ansichten. Der amerikanische Blogger Robert Scoble schreibt in seinem Blog „Scobelizer“, dass er w&#252;nschte, es g&#228;be &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-ist-privatsphaere-so-wichtig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/privatsphaere-e1321352210896-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-ist-privatsphaere-so-wichtig/attachment/privatsphaere/" rel="attachment wp-att-8667"><img class="aligncenter size-large wp-image-8667" title="privatsph&auml;re" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/privatsphaere-e1321352210896-620x355.jpg" alt="privatsph&auml;re" width="640" height="355" /></a></p>
<p>Privatsph&auml;re und Datenschutz bei Facebook sind heftig umstrittene Themen.  Doch warum wollen Menschen eigentlich ihre Privatsph&auml;re in Sozialen Netzwerken sch&uuml;tzen? Dazu gibt es verschiedene Ansichten.</p>
<p><!--more-->Der amerikanische Blogger Robert Scoble schreibt<a href="http://scobleizer.com/2010/05/08/much-ado-about-privacy-on-facebook-are-we-protesting-too-much/"> in seinem Blog „Scobelizer“</a>, dass er w&uuml;nschte, es g&auml;be auf Facebook gar keine Privatsph&auml;re, da er ohnehin alle Informationen, die er dort einstellte, so transparent wie m&ouml;glich verf&uuml;gbar machte:</p>
<h3>Was macht Ihr nur auf Facebook?</h3>
<blockquote><p>&#8220;I took a very transparent attitude for the past decade toward my life. I have always set my Facebook to the most public setting possible. Whoa?!? Here’s the deal: I wish Facebook had NO PRIVACY AT ALL!&#8221;</p></blockquote>
<p>Scobles Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Wunsch nach maximaler Transparenz auf Facebook, ist die Frage danach, welcher Natur die Inhalte seien, die als privat erachtet w&uuml;rden. Scoble wundert sich, was die Menschen t&auml;ten, was derartig privat sei und stellt zudem die Fragen, ob die Leute Sex auf Facebook h&auml;tten, illegale Drogen n&auml;hmen oder ihre Frauen betr&uuml;gen w&uuml;rden. Weiterhin f&uuml;hrt er aus, dass in diesen genannten F&auml;llen das Leben dieser Menschen extrem interessant w&auml;re.</p>
<blockquote><p>„Just what are you doing that needs to be so damned private? Are you having sex inside Facebook? Doing illegal drugs? Cheating on your wife? Damn, your Facebook life must be SO interesting!”</p></blockquote>
<h3>Maximale Transparenz ist maximale Bekanntheit</h3>
<p>Scoble bringt mit dieser &uuml;berspitzten Darstellung den Gedanken zum Ausdruck, dass es kaum etwas derart Interessantes oder Verbotenes g&auml;be, dass es tats&auml;chlich (negative) Auswirkungen f&uuml;r jemanden haben k&ouml;nne.</p>
<p>In dieser Argumentation muss man dennoch zwischen „normalen“ Nutzern von Facebook und Menschen, die ohnehin professionell im Internet t&auml;tig sind, unterscheiden. F&uuml;r Scoble bedeutet maximale Transparenz auch maximale Bekanntheit, welche ihm in seiner T&auml;tigkeit als Blogger ein gr&ouml;&szlig;eres Publikum zusichert.</p>
<h3>Haben wir die Wahl?</h3>
<p>Zum anderen geht es in der Debatte um die Privatsph&auml;re auf Facebook vor allem um die Frage, inwiefern ein Nutzer die Wahl hat, Informationen der &Ouml;ffentlichkeit preiszugeben oder nicht. Es geht also um die von Zuckerberg erw&auml;hnte Kontrolle, die der Nutzer &uuml;ber seine Informationen hat.</p>
<p>Anders als Scoble, der der Auffassung ist, dass Menschen, die Privatsph&auml;re fordern etwas zu verheimlichen h&auml;tten, <a href="ttp://www.Danah.org/papers/talks/2010/SXSW2010.html,">hebt Danah Boyd hervor</a>, dass es um den Wunsch geht, die Kontrolle &uuml;ber private Daten im Internet zu behalten.</p>
<blockquote><p>„Wanting privacy is not about needing something to hide. It’s about wanting to maintain control.&#8221;<a name="sdfootnote4anc" href="#sdfootnote4sym"></a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-ist-privatsphaere-so-wichtig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Serie – das Ende der Privatsph&#228;re auf Facebook: Wie Facebook pl&#246;tzlich b&#246;se wurde!</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-wie-facebook-ploetzlich-boese-wurde/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-wie-facebook-ploetzlich-boese-wurde/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 11:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-wie-facebook-ploetzlich-boese-wurde/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/111670_1694-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />In den letzten Jahren hat ein Wandel im Gebrauch durch die Facebook-Nutzer und in der Architektur des heutigen Facebook stattgefunden. Das aktuelle Facebook zielt mit seiner Struktur genau auf Funktionen, wie Teilen von Informationen, erleichterte Suche nach Menschen mit gleichen &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-wie-facebook-ploetzlich-boese-wurde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/111670_1694-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-wie-facebook-ploetzlich-boese-wurde/attachment/111670_1694/" rel="attachment wp-att-8633"><img class="aligncenter size-large wp-image-8633" title="facebook-evil" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/111670_1694-620x227.jpg" alt="facebook-evil" width="640" height="227" /></a></p>
<p>In den letzten Jahren hat ein Wandel im Gebrauch durch die Facebook-Nutzer und in der Architektur des heutigen Facebook stattgefunden. Das aktuelle Facebook zielt mit seiner Struktur genau auf Funktionen, wie Teilen von Informationen, erleichterte Suche nach Menschen mit gleichen Interessen und auf die Selbstdarstellung der Nutzer ab.<br />
<!--more--></p>
<p>Genau das macht die Relevanz der Kontrolle &uuml;ber die Freigabe pers&ouml;nlicher Daten deutlich. Die Wissenschaftlerin <a href="http://www.danah.org/">Danah Boyd</a> benennt in ihrer Er&ouml;ffnungsrede zur <a href="http://www.Danah.org/papers/talks/2010/SXSW2010.html">SXSW 2010</a> einen weiteren entscheidenden Faktor f&uuml;r den Antrieb zur Ver&ouml;ffentlichung von „PII- Personally Identifiable Information“ (pers&ouml;nliche identifizierbare Informationen):</p>
<h3>Daten freigeben, um gefunden zu werden?</h3>
<p>N&auml;mlich die Hoffnung darauf, dadurch von Freunden im Internet ausfindig gemacht zu werden. Allerdings f&uuml;gt Boyd einschr&auml;nkend hinzu, dass es sich hierbei nicht um sogenannte „PEI- Personally Embarrissing Information“ (also „pers&ouml;nlich besch&auml;mende Informationen“) handelt, die der Nutzer in der Regel freiwillig &ouml;ffentlich macht.</p>
<p>Denn in diesem Fall w&auml;ren dies Informationen, die einen erheblichen Reputationsschaden anrichten k&ouml;nnten &#8211; vorausgesetzt jedoch, diese Daten w&uuml;rden &uuml;berhaupt von der &Ouml;ffentlichkeit wahrgenommen werden. Boyd betont, dass nur, weil etwas verf&uuml;gbar ist, es nicht bedeutet, dass es auch abgerufen wird.</p>
<h3>&#8220;Ich hab ja nichts zu verlieren&#8221;</h3>
<p>Sie hebt zudem hervor, dass die Nutzer aufgrund der Annahme, es sei nicht viel zu verlieren, private Daten der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich machen. Handelt es sich hierbei um ung&uuml;nstig getroffene Partybilder, ist dies zwar &auml;rgerlich, hat aber im Zweifelsfall keine weiteren Konsequenzen.</p>
<p>Oftmals unbeachtet bleibt hierbei jedoch die Tatsache, dass Informationen, die einmal im Internet ver&ouml;ffentlicht wurden, meist dauerhaft auffindbar bleiben. Eine andere Situation entsteht, wenn, wie Boyd beschreibt, ein Kind, welches mit seiner Mutter das Bundesland anonymisiert verlassen musste, um vor dem gewaltt&auml;tigen Vater des Kindes zu fl&uuml;chten, ein Konto bei Facebook er&ouml;ffnet.</p>
<h3>Facebook &auml;ndert pl&ouml;tzlich den Datenschutz</h3>
<p>Ohne vorherige Ank&uuml;ndigung ver&auml;ndert Facebook im Dezember 2009 die Voreinstellung von „privat“ auf „&ouml;ffentlich“ und setzt somit die Mutter und das Kind der ungewollten Auffindung durch den Vater aus. Boyd betont, dass der gr&ouml;&szlig;te Unsicherheitsfaktor im Internet darin besteht, dass Nutzer nicht wissen, wie sie mit Ver&auml;nderungen des Systems umzugehen haben:</p>
<blockquote><p>„one of the most destabilizing issues online is that people aren&#8217;t good at managing how the system might change the rules on them.“</p></blockquote>
<h3>Facebook &#8211; fr&uuml;her ein Hort f&uuml;r Datensch&uuml;tzer?</h3>
<p>Denn erstaunlicherweise wurde Facebook fr&uuml;her als ein Netzwerk wahrgenommen, in dem die Privatsph&auml;re einen besonderen Schutz genoss. Im Februar 2009 schrieb Zuckerberg <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=54434097130">auf The Facebook Blog</a>:</p>
<blockquote><p>Our philosophy is that people own their information and control who they share it with. The trust you place in us as a safe place to share information is the most important part of what makes Facebook work.</p></blockquote>
<p>Zuckerberg spricht hier von der Philosophie seines Unternehmens, die besagt, dass die Nutzer im Besitz ihrer eigenen Informationen sind und zudem kontrollieren k&ouml;nnen mit wem sie sie teilen m&ouml;chten. Er bezeichnet in dieser Aussage das Vertrauen, welches die Nutzer in Facebook als einen sicheren Ort zum Teilen von Informationen setzen, als Grundlage f&uuml;r die Funktionst&uuml;chtigkeit von Facebook.</p>
<h3>Eine neue Wahrnehmung</h3>
<p>Die Ver&auml;nderungen der Privatsph&auml;reneinstellungen im Dezember 2009 brachen jedoch grundlegend mit dieser Wahrnehmung. Facebook hat sich damit selbst dekonstruiert. Da per Voreinstellung nun alle pers&ouml;nlichen Informationen f&uuml;r „jedermann“ sichtbar waren, es sei denn, man hatte sich per „Opt-out“ dagegen entschieden, wurden mit dieser Ver&auml;nderung 65% aller Nutzerprofile der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich.</p>
<p>Zuckerberg verwies schon Anfang 2009 im oben genannten Blogpost darauf, dass der Nutzer jederzeit die M&ouml;glichkeit h&auml;tte, den Zugang zu den privaten Daten durch Dritte zu begrenzen.</p>
<blockquote><p>„People want full ownership and control of their information so they can turn off access to it at any time.”</p></blockquote>
<h3>Datenschutz dem Mammon geopfert?</h3>
<p>Eine der gr&ouml;&szlig;ten Kritiken, die in diesem Zusammenhang aufkam, war die Frage, warum man sich nicht per „Opt-in“ bewusst f&uuml;r die Freigabe der pers&ouml;nlichen Daten entscheiden konnte, anstatt, dass Facebook im Vorhinein die Annahme t&auml;tigt, dass alle Nutzer mit dieser Freiz&uuml;gigkeit einverstanden w&auml;ren.</p>
<p>Eine grundlegende Erkl&auml;rung liefert Boyd in ihrer Rede, indem sie darauf hinweist, dass f&uuml;r Facebook erst durch dieses Verfahren eine gro&szlig;e Viralit&auml;t3 entstanden ist und damit verbunden das Netzwerk erstmals monetarisierbar wurde.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-wie-facebook-ploetzlich-boese-wurde/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Serie &#8211; das Ende der Privatsph&#228;re auf Facebook: Warum machen Nutzer sich nackt im Netz?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-machen-nutzer-sich-nackt-im-netz/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-machen-nutzer-sich-nackt-im-netz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 09:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-machen-nutzer-sich-nackt-im-netz/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/nackt-im-netz-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Facebook-Gr&#252;nder Markt Zuckerberg vertrat im Januar 2010 die Ansicht, dass sich die Leute daran gew&#246;hnt h&#228;tten, mehr Informationen im Internet mit einer gr&#246;&#223;eren Anzahl von Leuten zu teilen. Das Teilen von Informationen und privaten Daten wird in den n&#228;chsten Jahren &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-machen-nutzer-sich-nackt-im-netz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/nackt-im-netz-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-machen-nutzer-sich-nackt-im-netz/attachment/olympus-digital-camera-6/" rel="attachment wp-att-8625"><img class="aligncenter size-large wp-image-8625" title="nackt im netz" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/11/nackt-im-netz-620x465.jpg" alt="nackt im netz" width="640" height="465" /></a></p>
<p>Facebook-Gr&uuml;nder Markt Zuckerberg vertrat im Januar 2010 die Ansicht, dass sich die Leute daran gew&ouml;hnt h&auml;tten, mehr Informationen im Internet mit einer gr&ouml;&szlig;eren Anzahl von Leuten zu teilen.<br />
Das Teilen von Informationen und privaten Daten wird in den n&auml;chsten Jahren exponentiell wachsen. Das Ende der Privatsph&auml;re?<br />
<!--more--></p>
<p>Eher nicht. Denn bei genauerer Betrachtung der &ouml;ffentlichen Diskussion zu den Privatsph&auml;reneinstellungen von Facebook wird deutlich, dass die Nutzer zum Teil lediglich aus Unkenntnis &uuml;ber die diversen Einstellungsm&ouml;glichkeiten der Privatsph&auml;re auf Facebook ihre privaten Daten der &Ouml;ffentlichkeit preisgeben.</p>
<h3>Kontrollverlust statt Wahlfreiheit?</h3>
<p>In diesem Fall handelt es sich also nicht um das von Brandee Barker (verantwortlich f&uuml;r die Unternehmenskommunikation bei Facebook) erw&auml;hnte „choose to share“, also die „freiwillige Wahl“ Informationen oder Daten zu teilen, sondern vielmehr um den Kontrollverlust &uuml;ber die eigenen Daten.</p>
<p>Was ich mich aber gefragt habe: Warum sollte ein Nutzer &uuml;berhaupt alle privaten Informationen &uuml;ber sich der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich machen? ElizabethNoelle-Neumann gibt in <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3784428355/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=berufebilderd-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3784428355">Die Schweigespirale. &Ouml;ffentliche Meinung &#8211; unsere soziale Haut</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=berufebilderd-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3784428355" alt="" width="1" height="1" border="0" /> einen Grund an, der wenigstens zum Teil f&uuml;r ein derartiges Verhalten sprechen k&ouml;nnte:</p>
<blockquote><p>Es ist seine Furcht vor Isolation, vor Mi&szlig;achtung, vor Unbeliebtheit, es ist sein Bed&uuml;rfnis nach Zustimmung durch die Umwelt. Dies h&auml;lt seine Aufmerksamkeit gespannt auf die Umwelt gerichtet, so da&szlig; man von &Ouml;ffentlichkeit als Bewu&szlig;tseinszustand sprechen kann.</p></blockquote>
<h3>Angst vor Isolation</h3>
<p>Ein wichtiger Grund w&auml;re demnach die Angst vor der Isolation. In Bezug auf Facebook besagt dies, dass der Nutzer versucht zu einem bestimmten Netzwerk „dazuzugeh&ouml;ren“. Zum Beispiel auch zu Facebook.</p>
<p>Zu diesem Ergebnis kamen auch Alessandro Acquisti, apl. Professor f&uuml;r Informationstechnologie und Datenschutz an der Carnegie Mellon Universit&auml;t und Ralph Gross Wissenschaftler der Forschungsgruppe des Data Privacy Lab der Carnegie Mellon Universit&auml;t.</p>
<h3>Studie sagt: User wollen nur Kontakt halten</h3>
<p>Sie fanden 2006 in der Studie „<a href="http://blues.ius.cs.cmu.edu/ralph/Publications/acquisti-gross-facebook-privacy-PET.pdf">Imagined Communities: Awareness, Information Sharing, and Privacy on the Facebook</a>“ heraus, dass die Mehrzahl der Nutzer angeben, Facebook zu nutzen, um neue Klassenkameraden kennenzulernen oder alte wiederzufinden. Zudem empfinden es die Befragten als bequem auf diese Art mit anderen Facebook-Nutzern in Kontakt zu treten.</p>
<p>Erstaunlich ist das Ergebnis, dass andere M&ouml;glichkeiten, wie die Partnersuche, die Suche nach Menschen mit &auml;hnlichen Interessen und die erweiterte Zurschaustellung von Informationen &uuml;ber sich selbst 2006 noch als sehr niedrig eingestuft werden.</p>
<p>Zudem sahen die Nutzer bereits damals den Vorteil darin, gerade genug Informationen &uuml;ber sich mitzuteilen, um ausreichend „Spa&szlig;“ auf Facebook haben zu k&ouml;nnen. &Uuml;ber die Freigabe dieser Informationen waren sie jedoch wenig besorgt. Das Argument hierf&uuml;r war die Selektion, die jeder Nutzer im Vorfeld der Informationsmitteilung betrieb.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/serie-das-ende-der-privatsphaere-auf-facebook-warum-machen-nutzer-sich-nackt-im-netz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Baden-W&#252;rttemberg will mehr tun f&#252;r Volksabstimmung: Demokratie 2.0 &amp; Stuttgart 21</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/baden-wuerttemberg-will-mehr-volksabstimmung-demokratie-2-0-stuttgart-21/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/baden-wuerttemberg-will-mehr-volksabstimmung-demokratie-2-0-stuttgart-21/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 15:21:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/baden-wuerttemberg-will-mehr-volksabstimmung-demokratie-2-0-stuttgart-21/</guid>
		<description><![CDATA[Web 2.0, das ist offene Kommunikation und ehrlicher Austausch &#8211; auch wenn das einige immer wieder vergessen. Aber der Mitmachtrend geht l&#228;ngst &#252;ber das Internet &#8211; auch Bildung 2.0 oder Demokratie 2.0 sind Schlagworte, die wir in n&#228;chster Zeit bestimmt &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/baden-wuerttemberg-will-mehr-volksabstimmung-demokratie-2-0-stuttgart-21/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Web 2.0, das ist offene Kommunikation und ehrlicher Austausch &#8211; auch wenn das einige immer wieder vergessen. Aber der Mitmachtrend geht l&auml;ngst &uuml;ber das Internet &#8211; auch <a title="Bildungsaktivist Basti Hirsch &uuml;ber Schule 2.0: Vom Mitmach-Web zur Mitmach-Schule" href="http://www.simone-janson.de/bildung/berufsausbildung-schule/bildungsaktivist-basti-hirsch-ueber-schule-2-0-vom-mitmach-web-zur-mitmach-schule/">Bildung 2.0</a> oder Demokratie 2.0 sind Schlagworte, die wir in n&auml;chster Zeit bestimmt noch &ouml;fter h&ouml;ren werden. Wie das aussehen k&ouml;nnte, macht man zur Zeit in Stuttgart vor: Volksabstimmung &uuml;ber das S-21-K&uuml;ndigungsgesetz lautet das Stichwort &#8211; und diese schw&auml;bische Version von &#8220;Life of Brian&#8221; macht Werbung daf&uuml;r!</p>
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/9jMDTfyKV2o"></iframe></div>
<p><!--more-->Mit der Volksabstimmung &uuml;ber das S21-K&uuml;ndigungsgesetz am 27.11.2011 will die Regierung ein neues Kapitel der Demokratie in Baden-W&uuml;rttemberg: Erstmals entscheiden die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger selbst &uuml;ber eine Gesetzesvorlage der Landesregierung.</p>
<p>Die Politiker in Stuttgart wollen H&uuml;rden f&uuml;r Volksbegehren verringern. Bislang m&uuml;ssen 16,7 Prozent der B&uuml;rger – also gut 1,25 Millionen Menschen – innerhalb von zwei Wochen f&uuml;r ein erfolgreiches Volksbegehren in den Amtsstuben unterschreiben. Das ist praktisch kaum m&ouml;glich. Deshalb will die Landesregierung die Zahl der geforderten Unterschriften senken, die Eintragungsfrist verl&auml;ngern und zulassen, dass Unterschriften auch au&szlig;erhalb der Rath&auml;user gesammelt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Bei Volksabstimmungen &uuml;ber Gesetze m&ouml;chte die Landesregierung das Zustimmungsquorum abschaffen und bei Abstimmungen zur &Auml;nderung der Landesverfassung absenken. Au&szlig;erdem will sie die Volksinitiative einf&uuml;hren: Mit der Unterst&uuml;tzung von mindestens 10.000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern kann dann der Landtag aufgefordert werden, sich mit einer bestimmten politischen Frage zu befassen.</p>
<p>Da darf man mal gespannt sein, wie die Volksabstimmung am 27. November ausgeht, was aus den Demokratie-2.0-Pl&auml;nen der Regierung wird &#8211; und ob das nicht nur hohle Phrasen sind. Das obige Video ist jedenfalls ausgesprochen witzig und kreativ &#8211; vermutlich muss man aber das Orginal gesehen haben, um es lustig zu finden!</p>
<p>Mehr Infos gibts &uuml;brigens auf <a href="http://www.bw-stimmt-ab.de" class="autohyperlink" title="http://www.bw-stimmt-ab.de" target="_blank" rel="nofollow">www.bw-stimmt-ab.de</a>. Eine etwas kritischere Auseinandersetzung gibt es zum Beispiel in den Kommentaren auf <a href="http://www.spreeblick.com/2011/11/04/zur-volksabstimmung-uber-das-s-21-kundigungsgesetz/">Spreeblick</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/baden-wuerttemberg-will-mehr-volksabstimmung-demokratie-2-0-stuttgart-21/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie Facebook seine Nutzungsbedingungen von 2005-2010 ver&#228;nderte: Privatsph&#228;re-Verlust in Raten</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-facebook-seine-nutzungsbedingungen-von-2005-2010-veraenderte-privatsphaere-verlust-in-raten/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-facebook-seine-nutzungsbedingungen-von-2005-2010-veraenderte-privatsphaere-verlust-in-raten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 12:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jeannine Koch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Privates-im-Job]]></category>
		<category><![CDATA[Social-Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/wie-facebook-seine-nutzungsbedingungen-von-2005-2010-veraenderte-privatsphaere-verlust-in-raten/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/facebook-120x120.png" alt="" width="120" height="120" />Zur Zeit wird Facebook mit seinen Einstellungen zur Privatsph&#228;re ja wieder heftig diskutiert.  Doch wer Facebook verstehen will, muss wissen, wie die Plattform sich im Laufe der Zeit ver&#228;ndert hat. Mit der Zeit wurden diverse Justierungen an den Einstellungsm&#246;glichkeiten, die &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-facebook-seine-nutzungsbedingungen-von-2005-2010-veraenderte-privatsphaere-verlust-in-raten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/facebook-120x120.png" alt="" width="120" height="120" /><p><a rel="attachment wp-att-8175" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/wie-facebook-seine-nutzungsbedingungen-von-2005-2010-veraenderte-privatsphaere-verlust-in-raten/attachment/facebook-3/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8175" title="facebook" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/facebook-565x365.png" alt="facebook" width="640" height="365" /></a></p>
<p>Zur Zeit wird Facebook mit seinen Einstellungen zur Privatsph&auml;re ja wieder heftig diskutiert.  Doch wer Facebook verstehen will, muss wissen, wie die Plattform sich im Laufe der Zeit ver&auml;ndert hat. Mit der Zeit wurden diverse Justierungen an den  Einstellungsm&ouml;glichkeiten, die der  Nutzer vornehmen konnte,  durchgef&uuml;hrt.</p>
<p><!--more-->Anfangs war es n&auml;mlich nicht jedermann m&ouml;glich, der Plattform Facebook  beizutreten. Nach und nach &ouml;ffnete sich das Unternehmen einer breiteren  Nutzerschaft und ver&auml;nderte mit dieser &Ouml;ffnung gleichzeitig auch das  Verst&auml;ndnis von Privatsph&auml;re auf der Plattform.</p>
<h3>2005</h3>
<blockquote><p>No personal information that you submit to Thefacebook will be available to any user of the Web Site who does not belong to at least one of the groups specified by you in your privacy settings.</p></blockquote>
<p>2005 agierte Facebook noch als &#8220;Thefeacebook&#8221; und galt als Raum privater Kommunikation, zu der kein Dritter, der nicht durch den Nutzer selbst als einer Gruppe zugeh&ouml;rig authentifiziert wurde, Zugriff hatte.</p>
<h3>2006</h3>
<blockquote><p>We understand you may not want everyone in the world to have the information you share on Facebook; that is why we give you control of your information. Our default privacy settings limit the information displayed in your profile to your school, your specified local area, and other reasonable community limitations that we tell you about.</p></blockquote>
<p>Bereits 2006 wird deutlich, dass Facebook die Kontrolle dar&uuml;ber, welche Informationen f&uuml;r welche Nutzergruppe sichtbar sind, nicht mehr nur dem Nutzer &uuml;berlassen m&ouml;chte.</p>
<p>Deshalb erweitert Facebook die Voreinstellung derart, dass von da an Profilinformationen des Nutzers wie die Zugeh&ouml;rigkeit zu einer bestimmten Schule, zu spezifizierten Orten und zu bestimm-ten Gemeinschaften &ouml;ffentlich sichtbar sind.</p>
<h3>2007</h3>
<blockquote><p>Profile information you submit to Facebook will be available to users of Facebook who belong to at least one of the networks you allow to access the information through your privacy settings (e.g., school, geography, friends of friends). Your name, school name, and profile picture thumbnail will be available in search results across the Fa- cebook network unless you alter your privacy settings.</p></blockquote>
<p>2007 &ouml;ffnete sich Facebook f&uuml;r Drittanbieter. Facebook Connect wird f&uuml;r alle verf&uuml;gbar. Zudem sind nun Informationen wie Name, Schule und Profilbild des Nutzers innerhalb der Suche auf Facebook per Voreinstellung f&uuml;r jedermann sichtbar.</p>
<h3>November 2009</h3>
<p>Facebook is designed to make it easy for you to share your infor- mation with anyone you want. You decide how much information you feel comfortable sharing on Facebook and you control how it is distributed through your privacy settings. You should review the default privacy settings and change them if necessary to reflect your preferences.</p>
<blockquote><p>You should also consider your settings whenever you share information. Information set to everyone is publicly available information, may be accessed by everyone on the Internet (including people not logged into Facebook), is subject to indexing by third party search engines, may be associated with you outside of Facebook (such as when you visit other sites on the internet), and maybe imported and exported by us and others without privacy limitations. The default privacy setting for certain types of information you post on Facebook is set to everyone Yo can review and change the default settings in your privacy settings.</p></blockquote>
<p>Im November 2009 wird Facebooks Ziel, eine gro&szlig;e Menge an Informationen m&ouml;glichst einer gro&szlig;en Menge an Nutzern zug&auml;nglich zu machen, deutlich. Facebook weist den Nutzer auf die Kontrollm&ouml;glichkeiten hin, die dieser hat, um private Daten nur bestimmten Empf&auml;ngern zur Verf&uuml;gung zu stellen.</p>
<p>Zudem wird erl&auml;utert, dass nicht nur Facebook-Nutzer, sondern jeder, der im Internet surft, zugriff auf die Daten hat. &Uuml;berdies wird der Nutzer darauf aufmerksam gemacht, dass Informationen, die mit der Einstellung &#8220;everyone&#8221; geteilt werden, durch Suchmaschinen indiziert werden und somit ungehindert importiert und exportiert werden k&ouml;nnen, sowohl von Facebook als auch durch Dritte.</p>
<h3>Dezember 2009</h3>
<blockquote><p>Certain categories of information such as your name, profile photo, list of friends and pages you are a fan of, gender, geographic re- gion, and networks you belong to are considered publicly available to everyone, including Facebook-enhanced applications, and there- fore do not have privacy settings. You can, however, limit the ability of others to find this information through search using your search privacy settings.</p></blockquote>
<p>Im Dezember 2009 fand die bisher massivste Einschr&auml;nkung der Kont-rollm&ouml;glichkeiten der Nutzer &uuml;ber die Freigabe ihrer privaten Daten statt. Seitdem waren Name, Profilfoto, die Liste der Freunde und die der Facebook-Seiten von denen man Fan war, Geschlecht, regionale Zugeh&ouml;rigkeit und Netzwerke, zu denen man geh&ouml;rte, offen im Internet sichtbar.</p>
<p>Der Nutzer hatte seither nicht mehr die M&ouml;glichkeit, diese Einstellungen seinen W&uuml;nschen nach anzupassen. Einzig die Einstellung, ob man durch Suchmaschinen auffindbar sein wollte oder nicht, konnte manuell ver&auml;ndert werden.</p>
<h3>April 2010</h3>
<blockquote><p>When you connect with an application or website it will have access to General Information about you. The term General Information includes your and your friends names, pofile pictures, gender, user IDs, connections, and any content shared using the Everyone privacy setting. &#8230; The default privacy setting for certain types of information you post on Facebook is set to &#8220;everyone&#8221;</p>
<p>&#8230; Because it takes two to connect, your privacy settings only control who can see the connection on your profile page. If you are uncomfortable with the connection being publicly available, you should consider removing (or not making) the connection.</p></blockquote>
<p>Die im April 2010 get&auml;tigte Anpassung der Privatsph&auml;reneinstellung zielte auf die &Ouml;ffnung des Nutzers gegen&uuml;ber Applikationen und externen Webseiten ab. Nimmt der Nutzer keine Ver&auml;nderung an der Voreinstellung &#8220;everyone&#8221; vor, &uuml;bermittelt er alle allgemeinen Informationen &uuml;ber sich.</p>
<p>Diese beinhalten den Namen des Nutzers und die Namen seiner Freunde, das Profilbild, das Geschlecht, Verbindungen jeglicher Art und Inhalte, die unter der Voreinstellung &#8220;everyone&#8221; geteilt werden.</p>
<h3>2004-2010 im &Uuml;berblick</h3>
<p>Betrachtet man die Entwicklung der Privatsph&auml;re auf Facebook von 2004-2010, ist eine gravierende Ver&auml;nde- rung in der Grundauffassung dieser Plattform zu beobachten. Galt Facebook anfangs noch als privat, ist es heute offener und freier zug&auml;nglich denn je.</p>
<p>Noch im Jahr 2008 sagte Zuckerberg in einem Interview, dass die Kontrolle &uuml;ber die eigene Privatsph&auml;re der Vektor sei, um den Facebook herum betrieben werde. Die Ende 2009 erfolgten fundamentalen Ver&auml;nderungen der Privatsph&auml;reneinstellungen f&uuml;hrten jedoch dazu, dass diese 2008 get&auml;tigte Aussage nicht mehr der aktuellen Version und Ausrichtung von Facebook entsprachen.</p>
<h3>Sind die Menschen offenber geworden?</h3>
<p>Im Dezember 2009 begr&uuml;ndete Barry Schnitt, Facebooks Direktor f&uuml;r Unternehmenskommunikation und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit, die ver&auml;nderten Voreinstellungen der Privatsph&auml;re auf Facebook mit dem Wandel der Welt und dem ver&auml;nderten Nutzerverhalten. Sie seien inzwischen bereit Informationen der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich zu machen, die ehemals als privat erachtet wurden.</p>
<p>Er f&uuml;hrt weiter an, dass es inzwischen &ouml;ffentliche Blogs, statt Tageb&uuml;cher g&auml;be und es derzeit eine h&ouml;here Anzahl an Kommentaren auf den Internetseiten von Zeitungen gibt, als es jemals Leserbriefe gab.</p>
<h3>Facebook als Bindeglied?</h3>
<p>Zudem hebt Schnitt hervor, dass die Nutzer Facebook einen h&ouml;heren Wert beimessen, wenn es ihnen Auskunft dar&uuml;ber gibt, wie die Welt der Menschen aussieht mit denen sie auf Facebook verbunden sind. Dadurch sieht sich Facebook in der Rolle des Bindeglieds, welches versucht das gegenseitige Verst&auml;ndnis der Facebook-Nutzer zu st&auml;rken.</p>
<blockquote><p>By making the world more open and connected, we&#8217;re expanding understanding between people and making the world a more em- phathetic place. And we know that when users find their friends, are found by their friends and learn more about the world around them &#8211; they find more value on the site.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wie-facebook-seine-nutzungsbedingungen-von-2005-2010-veraenderte-privatsphaere-verlust-in-raten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn Mensche eine Situation nicht mehr hinnehemen wollen: Occupy erreicht Deutschland</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wenn-mensche-eine-situation-nicht-mehr-hinnehemen-wollen-occupy-erreicht-deutschland/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wenn-mensche-eine-situation-nicht-mehr-hinnehemen-wollen-occupy-erreicht-deutschland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 09:45:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-&-Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wenn-mensche-eine-situation-nicht-mehr-hinnehemen-wollen-occupy-erreicht-deutschland/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/demo-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" />Es begann in New York City: Am 17. September besetzten dort Demonstranten unter dem Slogan &#8220;Occupy Wall Street&#8221; das Symbol von Finanzm&#228;rkten und Kapitalismus schlechthin, die New Yorker Wall Street bzw. einen Platz unweit davon. Es liegt was in der &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wenn-mensche-eine-situation-nicht-mehr-hinnehemen-wollen-occupy-erreicht-deutschland/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/demo-120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p>Es begann in New York City: Am 17. September besetzten dort Demonstranten unter dem Slogan &#8220;<a rel="nofollow" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,790565,00.html">Occupy Wall Street</a>&#8221; das Symbol von Finanzm&auml;rkten und Kapitalismus schlechthin, die New Yorker Wall Street bzw. einen Platz unweit davon.</p>
<div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/zjfhOPCPJnE"></iframe></div>
<p><!--more--></p>
<h3>Es liegt was in der Luft</h3>
<p>Das obige Video gibt ein sehr eindr&uuml;ckliches Bild der Situation an der Wallstreet in den vergangenen Wochen wieder &#8211; und zeigt auch, dass immer mehr Menschen nicht mehr bereit sind, gegebene Situationen einfach so hinzunehmen. <a href="http://www.spiegel.de/thema/aufstand_gegen_die_finanzmacht_2011/">Spiegel Online</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Denn die meisten Leute sind sich ja bewusst, dass unser  Wirtschaftssystem teilweise ungerecht ist. Die meisten Deutschen wollen  nicht schon wieder Zockerbanken retten, die die Weltwirtschaftskrise  erst ausgel&ouml;st haben. Sie denken sich halt nur: &#8220;Was soll&#8217;s. Es kommt eh  wie es kommt.&#8221;</p></blockquote>
<h3>F&uuml;r eine bessere Welt</h3>
<p>Offenbar langsam nicht mehr. Denn es sind es nicht nur Linke und Revoluzzer, die gegen die Banken demonstrieren: F&uuml;r Menschen aus allen sozialen Schichten <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,792005,00.html">scheint es wieder chic</a> zu demonstrieren &#8211; und zwar f&uuml;r eine bessere Welt.</p>
<p>Tats&auml;chlich teilen laut einer <a href="http://umfrage.tagesschau.de/umfrage/poll_dbdata.php?oid=occupy102">Umfrage der Tagesschau</a> 91,3 Prozent der Menschen die Kritik an der Occupy-Bewegung. Und bei Spiegel Online geh&ouml;rt &#8220;Occupy Proteste&#8221; zu den Top-Themen.Tausende besetzten am Samstag den <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/occupyusa100.html">Time Square in New York</a> und legten den Verkehr lahm.</p>
<h3>Weltweiter Protest</h3>
<p>Seit sp&auml;testens diesem Wochenende sind nicht nur die Menschen in zahlreichen anderen US-St&auml;dten,  sondern weltweit gegen die Macht der Banken und Ohnmacht der  Politik auf der Stra&szlig;e. In Deutschland beispielsweise in Frankfurt oder in Berlin vor dem Bundestag.</p>
<p>Einen sehr guten Text zu Demonstration in Berlin gibt es &uuml;brigens in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/occupy-bewegung-berlin-buerger-lass-das-glotzen-sein-1.1164700">S&uuml;ddeutschen Zeitung</a> und bei <a href="http://www.theintelligence.de">TheIntelligence</a>. Die Berliner Demonstranten haben auch eine Erkl&auml;rung abgegeben, die <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/uweness/occupyberlin---berliner-erklaerung">der Freitag</a> abgedruckt hat.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-8143" href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wenn-mensche-eine-situation-nicht-mehr-hinnehemen-wollen-occupy-erreicht-deutschland/attachment/demo/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8143" title="demo" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/10/demo-565x423.jpg" alt="" width="640" height="423" /></a></p>
<h3>Der Protest soll weitergehen</h3>
<p>Leider ist die Demonstration am Abend dann doch nicht so friedlich zu Ende gegangen wie die Presse schreibt: Bilder von der teils gewaltsamen R&auml;umung der friedlichen Demonstration finden sich <a href="http://kosmos.welt.de/2011/10/fotos-der-raumung-am-reichstag-bei-occupyberlin/?show=slide">hier</a>.</p>
<p>Dennoch ging es am Sonntag weiter: Zwar versammelten sich diesmal um 15 Uhr weniger Demonstranten vor dem Bundestag, aber die Stimmung war gut &#8211; und es wurde beschlossen, in Zukunft jeden Tag, dem New Yorker Vorbild folgend, weiter zu demonstrieren. Hier noch ein paar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zCIdRiciMT8">Video-Eindr&uuml;cke</a> vom Sonntag. Man darf gespannt sein, wie es mit der Occupy-Bewegung weitergeht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/wenn-mensche-eine-situation-nicht-mehr-hinnehemen-wollen-occupy-erreicht-deutschland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Studie des Zukunftsinstituts: Die Zukunft der Mobilit&#228;t 2030</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 08:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile-Life]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/09/mobilitaet-presse.jpg" alt="" width="0" height="0" />Die Zukunft der Mobilit&#228;t 2030 Christian Rauch, Thomas Huber, Sarah Volk unter Mitarbeit von Pia Ottes und Sophia Ostner Preis: 180,- Euro zzgl. MwSt. Beim Zukunftsinstitut bestellen &#160; Das Zukunftsinstitut hat mal wieder eine neue Studie herausgegeben &#8211; zu einem &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/09/mobilitaet-presse.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/attachment/mobilitaet-presse/" rel="attachment wp-att-7728"><img class="alignleft size-full wp-image-7728" title="mobilit&auml;t-presse" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/09/mobilitaet-presse.jpg" alt="" width="160" height="215" /></a></p>
<h5>Die Zukunft der Mobilit&auml;t 2030</p>
<p>Christian Rauch, Thomas Huber, Sarah Volk<br />
unter Mitarbeit von<br />
Pia Ottes und Sophia Ostner</p>
<p>Preis: 180,- Euro zzgl. MwSt.</p>
<p><a href="http://www.zukunftsinstitut.de/verlag/studien_detail.php?nr=95">Beim Zukunftsinstitut bestellen</a></h5>
<p>&nbsp;<br />
Das Zukunftsinstitut hat mal wieder eine neue Studie herausgegeben &#8211; zu einem Thema, das uns alle angeht: Mobilit&auml;t! Auto, Fahrrad, Bus &amp; Bahn &#8211; wie bewegen wir uns in Zukunft? Was verstehen wir unter Mobilit&auml;t im 21. Jahrhundert? Und wie sieht das im Alltag aus? Ganz neu sind die Thesen ja f&uuml;r mich nicht &#8211; aber dennoch interessant.<br />
<!--more--><br />
Die Autoren Christian Rauch, Thomas Huber, Sarah Volk betrachten Mobilit&auml;t nicht nur als Fortbewegung, sondern als Ausdrucksform einer meta-mobilen Lebensweise, die unsere Konsumgewohnheiten ebenso wie unsere sozialen Beziehungen umfasst. Dabei machen die Autoren verschiedene Trends aus &#8211; einige davon sehe ich ehrlich gesagt schon seit Jahren auf uns zurollen.</p>
<h3>Nachhaltiges Teilen schl&auml;gt Ego-Mobilit&auml;t</h3>
<p>Als Mensch ohne F&uuml;hrerschein (ich hab es ja schon immer gewusst!) freut mich eines nat&uuml;rlich besonders: Offenbar stehen wir vor dem Ende des Kulturmodells Massenmotorisierung. Der Pkw – einst Inbegriff von Freiheit und Individual-Beweglichkeit – st&ouml;&szlig;t angesichts zunehmender Verkehrsprobleme, gerade in den aufstrebenden Megast&auml;dten der Schwellenl&auml;nder, l&auml;ngst an seine Grenzen.</p>
<p>Gefragt sind neue, nachhaltige und zugleich vernetzte Mobilit&auml;tskonzepte, die dem Einzelnen mehr Flexibilit&auml;t und Individualit&auml;t im Massenverkehr erm&ouml;glichen. So w&auml;chst der Wunsch nach Mobilit&auml;tsl&ouml;sungen, die nicht den Besitz, sondern die Nutzung von Verkehrsmitteln in den Vordergrund stellen.</p>
<h3>Carsharing ist &#8220;in&#8221;</h3>
<p>F&uuml;r das Zukunftsinstut ist es ein langfristiger Trend, dass der Eigentumswunsch beim Auto langsam aber sicher zur&uuml;ckgeht. Carsharing ist ein konstant wachsendes Ph&auml;nomen in urbanen Gebieten, die eine hohe Mobilit&auml;tsdichte durch &ouml;ffentlichen Nahverkehr haben.</p>
<p>Dort braucht man das eigene Auto weniger und die Sinnhaftigkeit des pers&ouml;nlichen Pkw-Besitzes geht gegen Null. Je weiter sich die Formen ‚geteilter Mobilit&auml;t’ professionalisieren, desto weniger wird es notwendig sein, dass man immer dasselbe Auto vor der T&uuml;r hat.</p>
<p>Na hoffentlich haben die Autoren nicht die Rechnung ohne die mein-Auto-mein-Haus-Status-Symbol &#8211; Fraktion gemacht!</p>
<h3>Stand-by-Mobilit&auml;t</h3>
<p>Unter dem Projektnamen „BeMobility“ testet die Deutsche Bahn derzeit in Berlin ein neues, integriertes Mobilit&auml;tskonzept (www.bemobility.de). Mit ihrer „Karte f&uuml;r alles“ liefert die Bahn dabei ein zukunftsweisendes Beispiel f&uuml;r den neuen Ansatz vernetzter, nutzungsorientierter Stand-by-Mobilit&auml;t.</p>
<p>Ihre Nutzer k&ouml;nnen sich &uuml;ber „Call a Bike“ ein Fahrrad ausleihen, ein Elektro- oder Hybridauto &uuml;ber „Flinkster mein Carsharing“ buchen und auch den &Ouml;PVN preiswerter und flexibler nutzen. Die Zukunft der Mobilit&auml;t basiert auf Systeminnovationen, die aus der zentralen Verkehrsplanung von einst ein sich selbst steuerndes System machen.</p>
<p>Erst dann entstehen die systemver&auml;ndernden Synergien zwischen den Verkehrsmitteln, die den &ouml;ffentlichen und Individualverkehr verlustfrei miteinander verkn&uuml;pfen und so eine verkehrsmittelneutrale Echtzeitmobilit&auml;t herstellen.</p>
<h3>Vernetzte Mobilit&auml;t – Personenverkehr 2.0</h3>
<p>„Die Nachfrage nach professionellem Mobilit&auml;tsmanagement und intelligenten Mobilit&auml;tsdienstleistungen wird in den n&auml;chsten Jahren massiv steigen“, so der Leiter der Studie Christian Rauch. „Premium-&Ouml;PNV wird ein wichtiges Thema der kommenden Jahre werden: Angebote, die dem heutigen Autofahrer keine Argumente mehr lassen, um weiter ein eigenes Auto zu besitzen.“</p>
<p>Das Mobilit&auml;tsbewusstsein der Menschen ver&auml;ndert sich. Eine bessere Vernetzung bestehender Verkehrsmittel fordern 70 Prozent der Autofahrer. Der Umstieg von Bus und Bahn auf Fahrr&auml;der oder Carsharing-Fahrzeuge muss demnach reibungsloser funktionieren, das Infrastrukturnetz entsprechend ausgebaut werden.</p>
<p>Zeit also f&uuml;r den Mobilit&auml;tsberater, wie ich ihn schon im vergangenen Jahr in der <a href="http://www.simone-janson.de/aktuell/mein-artikel-in-der-sueddeutschen-ueber-mobilitaetsberater-der-tickettueftler/">S&uuml;ddeutschen Zeitung</a> beschrieben habe. Das ganze Kapitel aus meinem dazugeh&ouml;rigen Buch <a href="http://www.simone-janson.de/buch-tipps/erfolgreich-selbstaendig-8-schritte-erfolgreiche-existenzgruendung/">30 Chancen f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder</a> kann man &uuml;brigens <a href="http://www.simone-janson.de/berufseinstieg/trends-traumjobs-in-der-zukunftsbranche-tourismus-teil-6-der-mobiltaetsberater/">hier nachlesen</a>!</p>
<h3>Social Logistic Networks</h3>
<p>Soziale Netzwerke werden f&uuml;r die Mobilit&auml;tskonzepte der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Wie sie sich f&uuml;r einen Logistikdienstleister nutzen lassen, testet DHL mit seinem Projekt Bring Buddy – einer Art Mitfahrzentrale f&uuml;r Pakete.</p>
<p>Wer sich &uuml;ber Facebook anmeldet, kann an zuvor festgelegten Orten P&auml;ckchen abholen und auf dem Weg in oder aus der Stadt seinen Bekannten mitbringen. Post-Managerin Petra Kiwitt erkl&auml;rte im Interview mit der WELT: „Wir wollen testen, wie wir Social Networks im Internet f&uuml;r die Zustellung von Paketen durch Privatpersonen nutzen k&ouml;nnen.“</p>
<p>Einerseits eine geniale Idee, ich denke nur an die Problem, die ich bei der Paketzustellung immer habe. Andererseits nat&uuml;rlich eine bequeme Ausrede, um noch mehr Stellen abzubauen.</p>
<h3>Face-Time-Incentives in der Business-Mobilit&auml;t</h3>
<p>Neben dem Wandel im privaten Mobilit&auml;tskonsum beleuchten die Autoren auch die Zukunft beruflicher Mobilit&auml;t. Das Leben einer wachsenden Zahl von Menschen ist durch ein H&ouml;chstma&szlig; an Flexibilit&auml;t, Vernetzung, Internationalit&auml;t und Individualit&auml;t gekennzeichnet.</p>
<p>Diese multi-mobile Business-Class agiert in einem weltumspannenden Handlungsraum, der Globus wird zum Arbeitsplatz, die Welt zum Zuhause, die Mobility-Lounge zum Wohnzimmer. Unternehmen m&uuml;ssen daher f&uuml;r ihre Mitarbeiter und Kunden mobile Services bereithalten, um mit der fortschreitenden Vernetzung und Mobilit&auml;t Schritt zu halten.</p>
<p>Denn Business Mobility der Zukunft bedeutet: Die Arbeit wird mobiler, die Kilometer werden weniger. Genau dazu habe ich diesen Monat <a href="http://imgriff.com/2011/09/13/kooperativ-kommunikativ-und-mobil-wie-werden-wir-in-zukunft-arbeiten/">einen Beitrag bei imgriff.com </a>ver&ouml;ffentlicht!</p>
<p><a href="http://berufebilder.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/attachment/infografik_mobilitaet_pressemeldung/" rel="attachment wp-att-7727"><img class="aligncenter size-full wp-image-7727" title="Infografik_Mobilitaet_Pressemeldung" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/09/infografik_mobilitaet_pressemeldung.jpg" alt="Infografik_Mobilitaet_Pressemeldung" width="640" height="530" /></a></p>
<h3>F&uuml;nf Kapitel mit unterschiedlichen Szenarien</h3>
<p>Die Studie ist in f&uuml;nf Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel wird durch ein Zukunftsszenario eingeleitet, welches dem Leser einen Einblick in das Leben im Jahr 2030 bietet. Am Schluss jeden Kapitels gibts eine Zusammenfassung zu den wichtigsten Stichworten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/akstudie-zur-zukunft-der-mobilitaet-2030/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kabarettist Chin Meyer erkl&#228;rt verbl&#252;ffend einfach: Wie kam es eigentlich zur Wirtschaftskrise?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/kabarettist-chin-meyer-erklaert-verblueffend-einfach-wie-kam-es-eigentlich-zur-wirtschaftskrise/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/kabarettist-chin-meyer-erklaert-verblueffend-einfach-wie-kam-es-eigentlich-zur-wirtschaftskrise/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 09:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft-&-Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/kabarettist-chin-meyer-erklaert-verblueffend-einfach-wie-kam-es-eigentlich-zur-wirtschaftskrise/</guid>
		<description><![CDATA[Ein wirklich geniales Video - und nicht nur lustig, sondern eigentlich toternst: Denn so funktioniert Finanzspekulation leider wirklich! Einfach anschauen, mitlachen und nachdenken! Christian Chin Meyer ist &#252;brigens Kommunikationstrainer, Kabarettist und Kleinanleger in Berlin.  <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/kabarettist-chin-meyer-erklaert-verblueffend-einfach-wie-kam-es-eigentlich-zur-wirtschaftskrise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/09/chin_meyer.jpeg" alt="" width="0" height="0" /><div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/h_hnY3KHpa0"></iframe></div>
<p>Als typischer  Kleininvestor ging es Chin Meyer wie vielen: Die Gagen schlecht  angelegt, von  vielen Finanzberatern zwar nicht immer verraten, aber  h&auml;ufig verkauft!  Da begann er, sich intensiv mit dem Thema Finanzen,  Wirtschaft und  „Gott, wie &uuml;bersteh ich blo&szlig; die Krise“  auseinanderzusetzen &#8211; und herauskamen solche Dinge wie dieses Video.</p>
<p>Ein wirklich geniales Video &#8211; und nicht nur lustig,  sondern eigentlich toternst: Denn so funktioniert Finanzspekulation  leider wirklich! Einfach anschauen, mitlachen und nachdenken! <a href="http://www.chin-meyer.de/">Christian Chin Meyer</a> ist &uuml;brigens Kommunikationstrainer, Kabarettist und  Kleinanleger in Berlin.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/kabarettist-chin-meyer-erklaert-verblueffend-einfach-wie-kam-es-eigentlich-zur-wirtschaftskrise/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mein Essay bei changeX Genossenschaften als Rechtsform f&#252;r das Internetzeitalter &#8211; Teil 4: Nische &amp; Kooperation statt Massenmarkt</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/mein-essay-bei-changex-genossenschaften-als-rechtsform-fuer-das-internetzeitalter-nische-kooperation-statt-massenmarkt/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/mein-essay-bei-changex-genossenschaften-als-rechtsform-fuer-das-internetzeitalter-nische-kooperation-statt-massenmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2011 06:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/mein-essay-bei-changex-genossenschaften-als-rechtsform-fuer-das-internetzeitalter-nische-kooperation-statt-massenmarkt/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/846748_42680325-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" />Warum aber sind Genossenschaften wieder gefragt? Die Antwort: Unternehmen sind heute gezwungen, ihre Gesch&#228;ftsstrategien zu &#252;berdenken: Bislang war aufgrund des hohen Produktionsaufwandes bei vergleichsweise geringer Reichweite Massenproduktion gefragt. Nun sind Nischenm&#228;rkte im Kommen &#8211; Kooperationen. Bislang zielte die Marketingstrategie vieler &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/mein-essay-bei-changex-genossenschaften-als-rechtsform-fuer-das-internetzeitalter-nische-kooperation-statt-massenmarkt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/846748_42680325-150x150.jpg" alt="" width="120" height="120" /><p><a rel="attachment wp-att-7565" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/ideen-boerse/trends-im-marketing/mein-essay-bei-changex-genossenschaften-als-rechtsform-fuer-das-internetzeitalter-nische-kooperation-statt-massenmarkt/attachment/846748_42680325/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7565" title="Massenmarkt" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/846748_42680325-565x753.jpg" alt="Massenmarkt" width="640" height="753" /></a></p>
<p>Warum aber sind Genossenschaften wieder gefragt? Die Antwort: Unternehmen   sind heute gezwungen, ihre Gesch&auml;ftsstrategien zu &uuml;berdenken: Bislang war   aufgrund des hohen Produktionsaufwandes bei vergleichsweise   geringer Reichweite Massenproduktion gefragt. Nun sind Nischenm&auml;rkte im Kommen &#8211; Kooperationen.</p>
<p><!--more-->Bislang zielte die   Marketingstrategie vieler Unternehmen vor allem darauf ab,   m&ouml;glichst viele Menschen anzulocken und die Massen zu   kontrollieren. Dabei sehen sie sich viele Unternehmer als Nabel der Welt:</p>
<h3>Selbstherliche Unternehmer machen Massenprodukte</h3>
<p>Zu ihnen   m&ouml;ge der Kunde doch bitte kommen, so er etwas kaufen will.   Ungef&auml;hr derart selbstherrlich ist in Deutschland auch die   Rechtsform der GmbH angelegt: Oben der Chef, und alle tun, was er   sagt.</p>
<p>Die neue Wirtschaft funktioniert anders, <a href="http://www.berufebilder.de/buch-tipps/die-thesen-des-medienexperten-jeff-jarvis-was-wuerde-google-tun/">wie der   amerikanische Medienexperte Jeff Jarvis in seinem Buch</a> am Beispiel von Google, einem der erfolgreichsten Unternehmen   unserer Zeit, deutlich macht. Ein Beispiel, das sich ohne   weiteres auch auf andere Unternehmen &uuml;bertragen l&auml;sst.</p>
<h3>Das Internet ist kein Massenmarkt</h3>
<p>Jarvis&#8217;   These: Das Internet ist kein Massenmarkt, sondern erm&ouml;glicht &#8211; im   Gegenteil &#8211; eine Masse von M&auml;rkten, weil es eine preiswerte,   dezentrale Produktion erleichtert und einen zielgerichteten   Vertrieb erm&ouml;glicht.</p>
<p>Auf diese Weise bietet das Web Raum f&uuml;r die   Anbieter von Nischenprodukten, ganz egal, ob das jetzt seltene   Klaviernoten, Ma&szlig;kleider f&uuml;r &Uuml;bergr&ouml;&szlig;en oder spezielle   Kaffeesorten sind. Dennoch erreichen die Hersteller nicht selten   einen Weltmarkt mit Kunden aus allen Kontinenten, ganz einfach,   weil ihnen eine gute Platzierung bei Google oft schon reicht, um   permanent neue Kunden zu gewinnen.</p>
<h3>Kooperation &amp; Kommunikation schaffen Vertrauen</h3>
<p>Entscheidend dabei ist allerdings die Vernetzung und   Kommunikation mit aktiven wie auch potenziellen Kunden, aber auch   mit Konkurrenten. Darauf basiert im Wesentlichen die ganze   Werbestrategie: Da die Unternehmen kleine, &uuml;berschaubare   Zielgruppen haben, k&ouml;nnen sie diese viel genauer ansprechen. Z</p>
<p>um   Beispiel &uuml;ber Fachmedien und bei Fachveranstaltungen, aber vor   allem auch im direkten Dialog: Gerade weil der Nischenanbieter   Spezialist auf seinem Gebiet ist, kann er ma&szlig;geschneiderte   Leistung in sehr guter Qualit&auml;t, mit &uuml;berzeugendem Service und   fachlich hervorragenden Know-how anbieten. Dadurch gewinnt er   schnell das Vertrauen der Kunden in seine Kompetenz.</p>
<h3>Kunden helfen Unternehmen</h3>
<p>Und mehr   noch: Die Kunden helfen dem Unternehmen auch, Produkte und   Service zu optimieren, weil sie auf Fehler aufmerksam machen und   Verbesserungsvorschl&auml;ge einbringen. Ein System des offenen   Austauschs und gesunden Miteinanders also, von dem alle   profitieren.</p>
<p>&Uuml;brigens gilt das auch f&uuml;r die so genannten   Konkurrenten: Denn wer sich durch spezialisierte Produkte oder   Dienstleistungen von anderen absetzt, braucht Konkurrenz nicht zu   f&uuml;rchten, sondern kann mit Mitbewerbern kooperieren, um neue   Kunden zu gewinnen oder gemeinsam zu agieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/mein-essay-bei-changex-genossenschaften-als-rechtsform-fuer-das-internetzeitalter-nische-kooperation-statt-massenmarkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Banken investieren in soziale Geldanlagen: Riskante Reputation oder notwendige Ethik?</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/banken-investieren-in-soziale-geldanlagen-riskante-reputation-oder-notwendige-ethik/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/banken-investieren-in-soziale-geldanlagen-riskante-reputation-oder-notwendige-ethik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 08:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Thomas Otte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik-Moral]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/banken-investieren-in-soziale-geldanlagen-riskante-reputation-oder-notwendige-ethik/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/08/jan_thomas_otte.jpg" alt="" width="0" height="0" />Auf Karrieremessen, Kongressen und Symposium stehen neue Themen auf der Agenda. Man spricht &#252;ber die Krise, Verantwortung und Werte. Kritiker misstrauen sogenannten „sozialen Investments“, Banker widersprechen dem. Was ist richtig? Die Kritiker sagen, der Geldhandel werde nur mit ethischen Werten &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/banken-investieren-in-soziale-geldanlagen-riskante-reputation-oder-notwendige-ethik/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/08/jan_thomas_otte.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p><a rel="attachment wp-att-7565" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/banken-investieren-in-soziale-geldanlagen-riskante-reputation-oder-notwendige-ethik/attachment/olympus-digital-camera-4/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7565" title="B&ouml;rse" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/boerse-565x423.jpg" alt="B&ouml;rse" width="640" height="423" /></a></p>
<p>Auf Karrieremessen, Kongressen und Symposium stehen neue Themen auf der Agenda. Man spricht &uuml;ber die Krise, Verantwortung und Werte. Kritiker misstrauen sogenannten „sozialen Investments“, Banker widersprechen dem. Was ist richtig?<br />
<!--more-->Die Kritiker sagen, der Geldhandel werde nur mit ethischen Werten geschm&uuml;ckt, eigenn&uuml;tzige Interessen weiterhin verfolgt. Die Banker sagen, profitable Anlage und ethische Anspr&uuml;che, f&uuml;r die Banker der UBS sollen sie kein Widerspruch sein.</p>
<h3>Nachhaltigkeit liegt im Trend</h3>
<p>Sie umwerben ein „vielf&auml;ltiges Angebot an nachhaltigen Anlagen“, ist in ihren Prospekten nachzulesen. Gemeint sind so genannte Socially Responsible Investments (SRI). Ob Projekte zum Klimawandel, Mobilit&auml;t, Energie und Wasser oder Demografie, Nahrung und Gesundheit.</p>
<p>Man investiere ausschlie&szlig;lich in Unternehmen, die „innerhalb ihrer Branche eine Vorbildfunktion in Sachen Nachhaltigkeit &uuml;bernehmen“, hei&szlig;t es. Die Innovation, die von solchen sozialen Unternehmen ausgehe, biete auch dem Anleger nachhaltige Chancen.</p>
<h3>Verdachtsmoment Greenwashing</h3>
<p>Vor allem institutionelle Anleger haben Interesse, Versicherungen aber auch Kirchen. Mit dem Ethikfonds „Christian Values“ kooperiert die Credit Suisse sogar mit dem Vatikan. Damit die Zusammenarbeit gelingt, hatte man positive wie negative Standards formuliert.</p>
<p>Negative Kriterien seien Verletzung der Menschenrechte, Waffen oder Pornographie. Positiv dagegen seien Solidarit&auml;t, Familie oder Umweltschutz. So sagte es Philipp R&ouml;h, Portfoliomanager der Z&uuml;rcher Bank im Sommer 2008, bevor die Finanzkrise mit der Pleite von Lehman Brothers begann.</p>
<h3>Deutsche Bank will zu den Guten geh&ouml;ren</h3>
<p>Auch die Deutsche Bank will zu den Guten im Investment-Banking geh&ouml;ren. Gleich zu Jahresbeginn schaltete sie in der S&uuml;ddeutschen Zeitung eine ganzseitige Anzeige. Darauf zu sehen: Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender. F&uuml;r viele ist der Schweizer ein vertrautes Gesicht wenn es um Kapitalismus geht.</p>
<p>„Unsere Erfolgschancen sind umso gr&ouml;&szlig;er, je stabiler die Gesellschaft ist“, erg&auml;nzt Nico Reinhold, Sprecher f&uuml;r das Wealth Management, Beratung verm&ouml;gender Privatkunden. Es liege im „ureigenen Interesse“ der Bank, in die „Stabilit&auml;t und Prosperit&auml;t“ der Gesellschaft zu investieren, hei&szlig;t es auch in der Annonce. Die Deutsche Bank sponsert wie auch die UBS und CS verschiedenste Anl&auml;sse. Vom Golfturnier &uuml;ber Hochschulworkshops bis zur Operngala.</p>
<h3>Mitte der Gesellschaft</h3>
<p>Eliten w&uuml;ssten das: „Wenn sie sich zu weit vom gesellschaftlichen Diskurs entfernen, werden sie nicht auf Dauer erfolgreich sein“, sagt Udo Steffens. Damit meint er auch Josef Ackermann. Als Pr&auml;sident der Frankfurter School of Finance unterrichtet Steffens regelm&auml;&szlig;ig Banker und all diejenigen, die es noch werden wollen, im In- und Ausland.</p>
<p>Es habe einen kleinen, wenn auch kaum sp&uuml;rbaren D&auml;mpfer bei den Einschreibungen gegeben, man werde insgesamt nachdenklicher. Trotzdem: „Banking und Finance bleibt f&uuml;r junge Leute eine attraktive Branche“, sagt Steffens. Mit nach wie vor guten Verdienst- und Karrierem&ouml;glichkeiten.</p>
<h3>Wirtschaftssoldaten ohne Ideale?</h3>
<p>Wenige Fondsmanager tr&auml;umen weiterhin vom Porsche in der eigenen Garage. Ein paar Klischees seien das, nicht nur aus den Wall-Street-Filmen mit Michael Douglas. Sebastian, Mitte 20, wird bald sein BWL-Studium an der Universit&auml;t Mannheim abschlie&szlig;en.</p>
<p>Eines wei&szlig; Sebastian schon jetzt, was er nicht will. Als ein „stromlinienf&ouml;rmiger Wirtschaftssoldat zu enden“. Und dabei „einstige Ideale und Tr&auml;ume zu vergessen“.</p>
<h3>Erst finanzieren, dann nachhaltig sein!</h3>
<p>Johannes Czwalina kann diesen Trend best&auml;tigen. Er hat sich als Headhunter in Basel einen Namen gemacht und wei&szlig;, was Banker bewegt. Machen sich Manager zu sehr abh&auml;ngig vom Kapitalstreben, Rendite und Bonus, so werden sie unglaubw&uuml;rdig. Aber „wenn sie ihre Stimme erheben, kommen zukunftsweisende Ideen besser voran als bisher“.</p>
<p>Die tats&auml;chliche Unternehmenskultur erlebt der Berater meist anders: „Sie fragen zuerst nach der Finanzierbarkeit nachhaltiger Ideen. Gro&szlig;konzerne handeln immer geldgesteuert, machen sich von Gewinnforderungen ihrer Aktion&auml;re abh&auml;ngig“, sagt Czwalina. Um das zu &auml;ndern, fordert er mehr &Uuml;berzeugungsarbeit bei den Bankern – und ihren Kunden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/banken-investieren-in-soziale-geldanlagen-riskante-reputation-oder-notwendige-ethik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interview mit dem Wirtschaftsethiker Professor Dr. Josef Wieland: &#8220;Ethische Investments sind wichtig, nur das &#8216;Wie&#8217; ist noch nicht klar!&#8221;</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/interview-mit-dem-wirtschaftsethiker-professor-dr-josef-wieland-ethische-investments-sind-wichtig-nur-das-wie-ist-noch-nicht-klar/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/interview-mit-dem-wirtschaftsethiker-professor-dr-josef-wieland-ethische-investments-sind-wichtig-nur-das-wie-ist-noch-nicht-klar/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 07:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Thomas Otte</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Ethik-Moral]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/digitale-gesellschaft/interview-mit-dem-wirtschaftsethiker-professor-dr-josef-wieland-ethische-investments-sind-wichtig-nur-das-wie-ist-noch-nicht-klar/</guid>
		<description><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/08/jan_thomas_otte.jpg" alt="" width="0" height="0" />Josef Wieland ist Professor f&#252;r BWL an der Fachhochschule Konstanz. Auf Wirtschaftsethik spezialisiert, ist f&#252;r ihn Moral die Visitenkarte eines jeden Unternehmens. Vor allem im Bankenbereich. Im Interview erz&#228;hlt er, warum Nachhaltigkeit nicht nur aufgepropft sein darf! Josef Wieland ist &#8230; <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/interview-mit-dem-wirtschaftsethiker-professor-dr-josef-wieland-ethische-investments-sind-wichtig-nur-das-wie-ist-noch-nicht-klar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://www.simone-janson.de/wp-content/uploads/2011/08/jan_thomas_otte.jpg" alt="" width="0" height="0" /><p><a rel="attachment wp-att-7565" href="http://www.berufebilder.de/existenzgruendung/gesellschaft-medien/interview-mit-dem-wirtschaftsethiker-professor-dr-josef-wieland-ethische-investments-sind-wichtig-nur-das-wie-ist-noch-nicht-klar/attachment/joseph-wieland/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7565" title="joseph-wieland" src="http://www.berufebilder.de/wp-content/uploads/2011/08/joseph-wieland-565x385.jpg" alt="joseph-wieland" width="640" height="385" /></a></p>
<p>Josef Wieland ist Professor f&uuml;r BWL an der Fachhochschule Konstanz. Auf Wirtschaftsethik spezialisiert, ist f&uuml;r ihn Moral die Visitenkarte eines jeden Unternehmens. Vor allem im Bankenbereich. Im Interview erz&auml;hlt er, warum Nachhaltigkeit nicht nur aufgepropft sein darf!</p>
<p><!--more--><em>Josef Wieland ist insbesondere durch das von ihm entwickelte Konzept der Governanceethik, das an die Systemtheorie von Niklas Luhmann und den Ansatz der Neuen Institutionen&ouml;konomik in Hinblick auf die Transaktionskosten ankn&uuml;pft, bekannt geworden. Wieland machte zun&auml;chst eine Ausbildung zum Industriekaufmann und war anschlie&szlig;end zehn Jahre in der Industrie t&auml;tig. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und Philosophie an der Universit&auml;t Wuppertal. Nach seinem Abschluss als Diplom-&Ouml;konom 1985 war Wieland bis 1990 Mitarbeiter am Wuppertaler Lehrstuhl &#8220;Markt und Konsum&#8221; von Bernd Biervert, wo er 1988 mit der Arbeit &#8220;Die Entdeckung der &Ouml;konomie&#8221; mit summa cum laude promoviert wurde. Von 1990 bis 1995 war Wieland an der Westf&auml;lische Wilhelms-Universit&auml;t M&uuml;nster Leiter der Forschungsstelle Wirtschaftsethik. 1995 habilitierte er sich im Fach Volkswirtschaftslehre an der Universit&auml;t Witten/Herdecke &uuml;ber &#8220;&Ouml;konomische Organisation, Allokation und Status&#8221;. Seit 1995 lehr Wieland an der Hochschule Konstanz. </em></p>
<h4>Herr Professor Dr. Wieland, k&ouml;nnen ethische Investments so etwas wie Gerechtigkeit (wieder) herstellen?</h4>
<p>Die Idee ist gut und richtig. Nur das &#8220;Wie&#8221; ist noch nicht wirklich gekl&auml;rt. In ethisch einwandfreie Aktien und Fonds investieren, das ist weltweit und vor allem in Deutschland nur ein Bruchteil des Marktvolumens. Bisher eine beschr&auml;nkte Sache.</p>
<h3>&#8220;Den Banken geht es um ein Branding des Guten&#8221;</h3>
<h4>Warum engagieren sich Banken im Bereich ethische Investments?</h4>
<p>Ich vermute, da geht es h&auml;ufig um das Thema der Reputation der Banken und der Finanzm&auml;rke, einem &#8220;Branding&#8221; des Guten, vor allem im Angesicht der Krise. Die Banken werden vom Kunden an ihren Produkten gemessen, nicht ihren Leitbildern.</p>
<p>Das gilt global und regional. In welche Fonds wird investiert? Was ist mit Energie und Wasser? Gibt es Kredite f&uuml;r sozial Schwache? Wie wird die Tafelbewegung unterst&uuml;tzt? Das will die Gesellschaft sehen. Bis dahin bleiben soziale Investments eine Kommunikationsstrategie.</p>
<h3>&#8220;Banken sind h&auml;ufig viel zu passiv&#8221;</h3>
<h4>Machen wir das an einem Begriff fest. Was hei&szlig;t Nachhaltigkeit f&uuml;r Sie?</h4>
<p>Jedenfalls mehr als die Kontinuit&auml;t des Gesch&auml;fts. Das w&auml;re nur der Teil der &Ouml;konomie, einseitig ohne die &ouml;kologische und gesellschaftliche Komponente. Es geht um die Erm&ouml;glichung von gesellschaftlichem Wohlstand. Banken sind das R&uuml;ckgrat unserer Gesellschaft, und daf&uuml;r sind sie h&auml;ufig noch viel zu passiv.</p>
<p>Manche Institute engagieren sich auch heute schon mutig, die Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit ihrem regionalen F&ouml;rderauftrag. Aber wir sollten mehr auf das Entwickeln von Nachhaltigkeit vor der eigenen Haust&uuml;r achten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/interview-mit-dem-wirtschaftsethiker-professor-dr-josef-wieland-ethische-investments-sind-wichtig-nur-das-wie-ist-noch-nicht-klar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum filtern wichtig ist: Facebook trifft Realit&#228;t</title>
		<link>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-filtern-wichtig-ist-facebook-trifft-realitaet/</link>
		<comments>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-filtern-wichtig-ist-facebook-trifft-realitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 11:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Simone Janson</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-filtern-wichtig-ist-facebook-trifft-realitaet/</guid>
		<description><![CDATA[Pierre M. Krause macht sich &#252;ber das Teilen, Posten, Anstupsen,Gruppen-Beitreten usw. bei Facebook lustig, indem er die uns allzu-lieben-Facebook-Gewohnheiten einfach mal auf die Realit&#228;t &#252;bertr&#228;gt. Und er zeigt damit, wie absurd das ganze Treiben sein kann. Weil sich schnell zeigt, wie wenig Leute das wirklich interessiert. <a href="http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-filtern-wichtig-ist-facebook-trifft-realitaet/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img align="left" src="http://berufebilder.de/wp-content/uploads/2010/12/facebook-profil-150x150.png" alt="" width="120" height="120" /><div class="vidembed"><iframe title="YouTube video player" width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/Q7s5aSCzuxY"></iframe></div>
<p><!--more-->Pierre M. Krause macht sich &uuml;ber das Teilen, Posten, Anstupsen,Gruppen-Beitreten usw. bei Facebook lustig, indem er die uns allzu-lieben-Facebook-Gewohnheiten einfach mal auf die Realit&auml;t &uuml;bertr&auml;gt. Und er zeigt damit, wie absurd das ganze Treiben sein kann. Weil sich schnell zeigt, wie wenig Leute das wirklich interessiert.</p>
<p>Es zeigt aber vor allem eines: Wie wichtig gute Filter im Internet sind. Damit man eben auch nur die Informationen bekommt, die man wirklich haben m&ouml;chte. Eine M&ouml;glichkeit &uuml;brigens, die bei Facebook durchaus gegeben ist, die Krause in dem sonst sehr lustigen Video wirklich au&szlig;er acht l&auml;sst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.simone-janson.de/existenzgruendung/digitale-gesellschaft/warum-filtern-wichtig-ist-facebook-trifft-realitaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

