Scheitern – hierzulande gilt es immer noch als Stigma, als Ausdruck persönlichen Versagens. Der kann’s eben nicht, heißt es dann hinter vorgehaltener Hand. Schluss mit der Häme! Scheitern ist unternehmerische Normalität.
Denn es ist Ausdruck des Risikos, das der Unternehmer trägt. Die Kunst besteht darin, nach Fehlschlägen wieder aufzustehen und weiterzumachen. Das gilt es zu kultivieren. Wir brauchen eine Kultur des Scheiterns – und des Sich-wieder-Aufrappelns.
Wer sich selbständig macht, muss damit rechnen, dass er auch scheitern kann. Die Kunst besteht darin, nach Fehlschlägen wieder aufzustehen und weiterzumachen. Genau dieses Grundverständnis für unternehmerisches Denken fehlt aber in Deutschland; im Gegenteil, wer hinfällt, wird noch bestraft. Kein Wunder also, dass Scheitern ein Tabu ist und um jeden Preis vermieden werden soll – selbst wenn dafür Innovationen auf der Strecke bleiben. Paradoxerweise kann das aber genau dazu führen, dass der Worst Case eintritt: Scheitern als sich selbst erfüllende Prophezeiung.
Mein Essay, heute erschienen bei changeX, können Sie hier lesen. Oder als Artikelserie “Besser Scheitern” in diesem Blog (siehe unten)!
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