Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.


Existenzgründung » Frisch Gegründet » 7 Schritte:
Wie gehen Sie bei der Finanzierung einer Existenzgründung vor?

Ohne Kapital können Sie die beste Idee nicht in die Tat umsetzen, deshalb stellt eine detaillierte Finanzplanung die Grundlage für Ihr Projekt dar. Dabei planen Sie nicht nur für sich selbst, sondern müssen auch eventuelle Kapitalgeber von Ihrem Geschäftsplan überzeugen. Für Ihren Businessplan benötigen Sie eine genaue Umsatz- und Ertragsplanung, bestehend aus den Komponenten Kostenplanung, Umsatzplanung, Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplan.

Kostenplanung

Entscheidend für Ihren Erfolg ist die Höhe der insgesamt anfallenden Kosten. Auch eventuell anfallende Personalkosten und der kalkulatorische Unternehmerlohn – also Ihr eigener Lohn – müssen berechnet werden. Bedenken Sie, dass Sie auch Ihre eigenen Lebenshaltungskosten verdienen müssen, bevor Sie weiter in Ihr Unternehmern investieren können.

Umsatzplanung

Die Basis Ihres Rentabilitätsplanes bilden die Umsätze. Auch sie müssen möglichst genau vorhergesagt werden. Schätzen Sie Ihre möglichen Einnahmen vorsichtig! Gerade Existenzgründer erwarten am Anfang zu hohe Umsätze.

Rentabilitätsvorschau

Als Rentabilitätsvorschau bezeichnet man die Gegenüberstellung von kalkulierten Kosten und erwarteten Erträgen. Üblicherweise erstellt man die Rentabilitätsvorschau für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren.

Liquiditätsplanung

Durch eine genaue Liquiditätsplanung lässt sich berechnen, ob Sie in den nächsten Monaten über ausreichend Geld verfügen, um offene Rechnungen zu bezahlen und weiterarbeiten zu können.

Fördermöglichkeiten

Büroeinrichtung, Computer, Faxgerät, Drucker sowie eine einfache Geschäftsausstattung mit Visitenkarten, Briefpapier und Business-Homepage: Die Liste der notwendigen Investitionen ist lang. Einen Teil dieser Ausgaben kann man sicherlich mit Eigenkapital aufbringen. In vielen Fällen stehen aber auch größere Investitionen an. Hierfür können auch öffentliche Förderprogramme z.B. der Arbeitsagentur, des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen werden. Neben Existenzgründungszuschüssen bietet beispielsweise die KfW-Mittelstandsbank günstige Kredite für Unternehmer an.

Eigenkapital

Im Optimalfall verfügt der Gründer über Eigenkapital, denn vor allem in der Startphase sind noch keine regelmäßigen Einnahmen zu erwarten. Aus diesem Grund sollte ein Unternehmer immer ein Monatsgehalt auf der hohen Kante haben, um auf Einnahmenausfälle reagieren zu können. Andernfalls riskiert man seine Liquidität. Außerdem gilt Eigenkapital als Kriterium der Kreditwürdigkeit: Bei Verhandlungen mit Kreditgebern spielt die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals eine entscheidende Rolle. Tipp: Ein Gründer sollte mindestens 15 Prozent – ideal wären 30 Prozent – des Gesamtfinanzierungsbedarfs durch Eigenkapital abdecken können.

Fremdkapital

Bei größerem Finanzierungsbedarf kommt man meist nicht ohne Fremdkapital aus. Je nach Laufzeit ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Kontokorrentkredit: Kurzfristig kann man seinen Finanzierungsbedarf mittels Kontokorrentkredit über das laufende Geschäftskonto (Kontokorrent) decken. Vorteil: Die Abwicklung läuft schnell und unkompliziert. Nachteil: Es fallen vergleichsweise hohe Zinsen an.
  • Darlehen: Mittel- und langfristig können Sie Ihren Kapitalbedarf über ein Bankdarlehen sicherstellen. Bevor Sie bei Ihrer Hausbank vorsprechen, sollten Sie jedoch prüfen, ob eventuell öffentliche Förderprogramme für Sie in Frage kommen. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Existenzgründungsberater in Anspruch nehmen. Dieser steht Ihnen nicht nur beratend zur Seite, sondern begleitet Sie auch bei Bankgesprächen.

Ohne Kapital können Sie die beste Idee nicht in die Tat umsetzen, deshalb stellt eine detaillierte Finanzplanung die Grundlage für Ihr Projekt dar. Dabei planen Sie nicht nur für sich selbst, sondern müssen auch eventuelle Kapitalgeber von Ihrem Geschäftsplan überzeugen. Für Ihren Businessplan benötigen Sie eine genaue Umsatz- und Ertragsplanung, bestehend aus den Komponenten Kostenplanung, Umsatzplanung, Rentabilitätsvorschau und Liquiditätsplan.

Kostenplanung

Entscheidend für Ihren Erfolg ist die Höhe der insgesamt anfallenden Kosten. Auch eventuell anfallende Personalkosten und der kalkulatorische Unternehmerlohn – also Ihr eigener Lohn – müssen berechnet werden. Bedenken Sie, dass Sie auch Ihre eigenen Lebenshaltungskosten verdienen müssen, bevor Sie weiter in Ihr Unternehmern investieren können.

Umsatzplanung

Die Basis Ihres Rentabilitätsplanes bilden die Umsätze. Auch sie müssen möglichst genau vorhergesagt werden. Schätzen Sie Ihre möglichen Einnahmen vorsichtig! Gerade Existenzgründer erwarten am Anfang zu hohe Umsätze.

Rentabilitätsvorschau

Als Rentabilitätsvorschau bezeichnet man die Gegenüberstellung von kalkulierten Kosten und erwarteten Erträgen. Üblicherweise erstellt man die Rentabilitätsvorschau für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren.

Liquiditätsplanung

Durch eine genaue Liquiditätsplanung lässt sich berechnen, ob Sie in den nächsten Monaten über ausreichend Geld verfügen, um offene Rechnungen zu bezahlen und weiterarbeiten zu können.

Fördermöglichkeiten

Büroeinrichtung, Computer, Faxgerät, Drucker sowie eine einfache Geschäftsausstattung mit Visitenkarten, Briefpapier und Business-Homepage: Die Liste der notwendigen Investitionen ist lang. Einen Teil dieser Ausgaben kann man sicherlich mit Eigenkapital aufbringen. In vielen Fällen stehen aber auch größere Investitionen an. Hierfür können auch öffentliche Förderprogramme z.B. der Arbeitsagentur, des Bundes oder der Länder in Anspruch genommen werden. Neben Existenzgründungszuschüssen bietet beispielsweise die KfW-Mittelstandsbank günstige Kredite für Unternehmer an.

Eigenkapital

Im Optimalfall verfügt der Gründer über Eigenkapital, denn vor allem in der Startphase sind noch keine regelmäßigen Einnahmen zu erwarten. Aus diesem Grund sollte ein Unternehmer immer ein Monatsgehalt auf der hohen Kante haben, um auf Einnahmenausfälle reagieren zu können. Andernfalls riskiert man seine Liquidität. Außerdem gilt Eigenkapital als Kriterium der Kreditwürdigkeit: Bei Verhandlungen mit Kreditgebern spielt die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals eine entscheidende Rolle. Tipp: Ein Gründer sollte mindestens 15 Prozent – ideal wären 30 Prozent – des Gesamtfinanzierungsbedarfs durch Eigenkapital abdecken können.

Fremdkapital

Bei größerem Finanzierungsbedarf kommt man meist nicht ohne Fremdkapital aus. Je nach Laufzeit ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Kontokorrentkredit: Kurzfristig kann man seinen Finanzierungsbedarf mittels Kontokorrentkredit über das laufende Geschäftskonto (Kontokorrent) decken. Vorteil: Die Abwicklung läuft schnell und unkompliziert. Nachteil: Es fallen vergleichsweise hohe Zinsen an.
  • Darlehen: Mittel- und langfristig können Sie Ihren Kapitalbedarf über ein Bankdarlehen sicherstellen. Bevor Sie bei Ihrer Hausbank vorsprechen, sollten Sie jedoch prüfen, ob eventuell öffentliche Förderprogramme für Sie in Frage kommen. Im Zweifelsfall sollten Sie einen Existenzgründungsberater in Anspruch nehmen. Dieser steht Ihnen nicht nur beratend zur Seite, sondern begleitet Sie auch bei Bankgesprächen.
Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a.für ZEIT-ONLINE, Süddeutsche oder Financial Times) und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel.

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Website: http://www.simone-janson.de

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