Berufebilder by Simone Janson

Journalist, Bestseller-Autor, Experte für neues Arbeiten am Institut für Kommunikation in sozialen Medien, Gründer von Berufebilder.de.


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Mobiles Büro Teil 2 – Handling & Kontaktverwaltung

Ein Handy ein mobiles Büro, mit dem man all die komplizierten Dinge wie z.B. Bloggen unterwegs erledigen kann: Geht das? Die Antwort: Mit dem HTC Desire S ist vieles möglich. Es ist jedoch nicht nur die Funktionalität des HTC Desire S, die überzeugt: Insgesamt erweis sich Android als ausgesprochen praktische, gut mobil nutzbare Benutzeroberfläche.

Bloggen mit dem Handy

Ein Funktion, die ich nicht mehr missen möchte: Die Möglichkeit, vom Handy zu Bloggen. Oder doch zumindest Blogbeiträge nachzueditieren und Kommentare zu beantworten. Möglich macht das eine WordPress-App für Android, die das Backend in stark reduzierter Form anzeigt.

Um richtig zu bloggen, ist das freilich zu reduziert – z.B. zeigt die App nur die Schlagworte, nicht aber die Custom Taxonomies an. Dennoch geht Bloggen damit m.E. besser als mit meinem 10 Zoll Netbook, auf dem das komplexe Backend viel zu Kleinteilig anzeigt.

Keine Taskleiste für geöffnete Programme

Überhaupt zeigt sich an solchen Dingen, welch gut durchdachtes System Android für den mobilen Gebrauch ist. Denn es ist um Klassen übersichtlicher für den mobilen Gebrauch und kleine Bildschirme als zum Beispiel Ubuntu mit Unity oder Windows 7.

Was auf den dan Android-Handys allerdings fehlt und für was auch auf dem kleinen Screen noch Platz gewesen wäre: Die Taskleiste, die es auf Android-Tablets gibt (im Bild!) Sie müsste ja gar keine geöffneten Fenster anzeigen, kleine Symbole täten es auch!

Aber switchen zwischen geöffneten Programmen ohne auf den Homescreen zurückklicken zu müssen – das wäre eigentlich ein ziemlich wichtiges Feature!

Kontakt- und Terminverwaltung

Was mich an dem HTC Desire S jedoch wirklich begeistert, ist die Kontakt- und Terminverwaltung: Das Adressbuch und der Terminkalender zeigen nicht nur meine Kontaktdaten, Geburtstage und Events aus Google an, sondern auch aus den Adressbüchern und Kalendern verschiedener Sozialer Netzwerke an.

Und es kommt noch besser: Sie verknüpfen die identischen Kontakte auch noch miteinander. Das bedeutet also, wen ich den gleichenn Freund bei Facebook, Twitter, Skype, Google+, Xing und/oder in meinem Adressbuch habe, fragt mich das HTC, ob ich die Kontakte miteinander verknüpfen will.

Datenabgleich

Es genügt dann ein Klick – und schon vereint das Gerät alle verfügbaren Daten zu einem Kontakt, den es mir fortan anzeigt. Selbstredend werden alle Termine ebenfalls übersichtlich in der Termin-Übersicht angezeigt.

Warum gibt es sowas nicht für den PC? Leider könnte dieses schöne Feature schon bald wieder der Vergangenheit angehören könnte. Schuld daran ist der Krieg zwischen Google und Facebook. Denn offenbar ist zumindest ein Datenabgleich mich den Kontakten aus Facebook auf anderen Geräten für Android 2.3 nicht mehr möglich.

Die etwas kompizierteren Gründe sind bei Netzwelt nachzulesen. Allerdings: Nach einem Update funktioniert die Sache bei mir immer noch.

Kontakte direkt einscannen

Noch ein weiteres Feature bietet das Handy: Die Möglichkeit, Kontakte direkt einzuscsannen: Einmal abfotografiert, schon ist der Kontakt auch gleich in der Kontaktverwaltung des Mobiltelefons hinzugefügt.

Mein erster Versuch mit Goggles scheitert allerdings kläglich – das Programm erkennt überhaupt nichts. Dann aber finde ich die kostenlose App CamCard, die es übrigens auch fürs iPhone gibt.

Mobile Visitenkartenverwaltung

Das scheint immerhin in Ansätzen zu funktionieren: Zumindest normale Schrift, Schwarz auf Weiß, wird sehr gut erkannt. Allerdings kommt es darauf an, in welchem Winkel und bei welcher Beldeuchtung man die Visitenkarte ablichtet.

Sprich: Visitenkarten mit dem Handy einscannen klingt nach einer tollen zukunftsfähigen Idee, die aber sicher noch Verbesserungsfähig ist. Für den Anfang allerdings bin ich schon ganz zufrieden.

Kurz: Das HTC Desire hatte alle Voraussetzungen, um sich als mobiler Allrounder für die Büroarbeit zu etablieren. Man merkt, das mobiles Arbeiten immer mehr auf dem Vormarsch ist!

Sponsor: Das HTC Desire S wurde mir von o2 Business für einen Testzeitraum von drei Monaten kostenlos zur Verfügung gestellt – zusammen mit dem o2 on Business Upgrade-Tarif und einer o2 Multicard. Das Handy kann ich nach Endes des Testzeitraums behalten.
Simone Janson
Autor: Simone Janson

Simone Janson ist Journalistin (u.a.für ZEIT-ONLINE, Süddeutsche oder Financial Times) und Expertin für neue Formen der digitalen Arbeit am Institut für Kommunikation in soziale Medien in Berlin. Sie war Vortragende und Lehrbeauftragte an diversen Hochschulen oder für die Mobility Logistics AG und betreibt mit Berufebilder.de das führende deutsche Blog zu Bildung & neuen Arbeitsformen im digitalen Wandel.

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Website: http://www.simone-janson.de

2 Kommentare

  1. Zum Thema “switchen zwischen geöffneten Programmen”:
    Ich weiß nicht wie das beim Desire S ist, aber ich meine auch dort könnte man, durch gedrückt halten der Home-Taste, die letzten 6 oder 8 Programme angezeigt bekommen und das gewünschte auswählen.
    Probier’s doch mal aus ;)

    VG
    Funkmaster Flow

  2. Simone Janson

    Hallo Funkmaster Flow,
    danke, stimmt. Das habe ich übersehen, vielen Dank für den Tipp. Ist aber sehr ungehwohnt. Eine Taskleiste wäre irgendwie schöner.

    Simone Janson

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